Veranstaltungsreihe: „… die Gesinnung der Canaille“ – Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus

2018 jähren sich zum 80. Mal die nationalsozialistischen Novemberpogrome. Auch die Wittener Jüdinnen und Juden waren von den gewaltsamen Ausschreitungen betroffen und die Wittener Synagoge wurde niedergebrannt. Aus Anlass dieses traurigen Jahrestages plant das soziokulturelle Zentrum „Trotz Allem“ in Kooperation mit dem Stadtarchiv Witten und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Witten eine Veranstaltungsreihe zu den Themen Antisemitismus und Erinnerungskultur. Unterstützt wird die Reihe von dem Wittener Ortsverband der Grünen und dem Jugendforum des Jugendrings Witten.

Der erste Teil der Reihe, der vier Veranstaltungen im monatlichen Rhythmus im Zeitraum von März bis Juni umfasst, wird aktuelle Erscheinungsformen des Antisemitismus thematisieren. Dabei soll in der Auftaktveranstaltung ein Einblick in die heutige Situation jüdischer Gemeinden in Deutschland gegeben und die Frage nach dem Umgang mit der Gefahr antisemitischer Übergriffe gestellt werden. Dazu haben wir Vertreter der jüdischen Gemeinden in unseren Nachbarstädten eingeladen. Die Vortragsveranstaltung im April thematisiert antisemitische Verschwörungstheorien und mit welchen Strategien man ihnen begegnen kann. Außerdem befassen wir uns in den Vorträgen im Mai und Juni mit Antisemitismus und Israelfeindschaft linker, rechter und islamischer Akteure und dem konfliktreichen Verhältnis der Vereinten Nationen zum jüdischen Staat.

Veranstaltungsübersicht:

Der zweite Teil der Reihe, der von Juli bis November geplant ist, wird sich mit dem historischen Antisemitismus und heutiger Erinnerungskultur und Gedenkpolitik beschäftigen.

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Eingeladen zur Veranstaltungsreihe sind alle, die sich vom Programm unserer Reihe angesprochen fühlen. Die Teilnahme ist kostenfrei und bedarf keiner Anmeldung. Ausdrücklich ausgenommen von dieser Einladung sind Personen, die dem rechtsextremen oder islamistischen Spektrum angehören und antisemitische und/oder rassistische Positionen vertreten. Die Organisatoren behalten sich vor von Ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen. Diese Einladung darf und soll gerne weiterverbreitet werden.

Bücher in der Gustav-Landauer-Bibliothek

[Cover „„Antisemit, das geht nicht unter Menschen“ 1“]
[Cover „„Antisemit, das geht nicht unter Menschen“ 2“]
[Cover „„Unser Hotel ist judenfrei““]
[Cover „Psychoanalyse des Antisemitismus“]
[Cover „Krise und Antisemitismus“]
[Cover „„Es ist ein Unmensch keines Mitleids fähig““]
[Cover „Eine Stadt sucht einen Mörder“]