Programm Juni 2018

Di. 5. 6. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 6. 6. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 7. 6. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 12. 6. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 13. 6. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Alex Feuerherdt: Vereinte Nationen gegen Israel (19:30 Uhr)
Do. 14. 6. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Sa. 16. 6. TrotzTanz (Treff°, ab 20:00 Uhr, offen ab 19:00 Uhr)
Di. 19. 6. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 20. 6. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 21. 6. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 26. 6. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 27. 6. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 28. 6. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)

Sa. 16. Juni: TrotzTanz

Bundesarchiv Bild 102-10009, Amerikanische Tanzschule an Bord der "Bremen"

Erneut bittet das Trotz Allem zum Tanz im Treff°.

Euch erwarten neben brettendernem Punkrock (tba) noch LibidoLasse und audiophil an den Drehtellern.

Das ein oder andere Special wird es wohl auch geben.

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Sa. 16. Juni 2018, Treff° Einlass 19:00 Uhr, Musik ab 20:00 Uhr

Gemeinsame Stellungnahme des soziokulturellen Zentrums „Trotz Allem“ und des Bündnisses „Ennepe-Ruhr-Kreis stellt sich quer“ zur WAZ-Berichterstattung über die Neonaziangriffe am 14. April 2018

Witten Hauptbahnhof 2004 a

Als Antifaschisten, die sich seit Jahren gegen rechtes Gedankengut und gegen die Aktivitäten der lokalen und regionalen extremen Rechten engagieren, mussten wir den am vergangenen Montag erschienen WAZ-Artikel „Rechte und linke Demonstranten prügeln sich im Zug nach Witten“ mit großem Unverständnis zur Kenntnis nehmen.

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Fr. 25. Mai: Schwarzer Tresen: Die Zeitschrift Tsveyfl und die Anarchismen

[Logo: Tsveyfl]

In postanarchistischen Zeiten ist es zur Mode geworden, Anarchismus in Paradoxien denken zu wollen und jeden objektiven Anspruch auf allgemeingültige Wahrheiten von sich zu weisen. Die subjektive Wahrheit einer jeden wird damit gleichzeitig verabsolutiert und relativiert. Aber es ist eigentlich kein neues Phänomen, welches sich durch diskurstheoretische Einflüsse breit machen würde. Die Geschichte des Anarchismus ist tatsächlich von Paradoxien geprägt (was sich aber nicht auf das Denken übertragen lässt), denn der Anarchismus leidet seit jeher an einer chronischen Unbestimmtheit. Es verhält sich daher so, dass teils populäre anarchistische Denkerinnern ihn auf eine rein subjektive Handlungsweise reduzieren, in der Mehrheit wird er aber zumindest als subjektive Haltung gefasst – nicht als System zur Analyse der Verhältnisse, was jedoch notwendig wäre um aus ihm tatsächlich utopische Aussichten zu schöpfen. Der Anarchosyndikalismus kommt durch seine starke Bezugnahme auf ökonomische, die Welt strukturierende Faktoren, dem noch am nächsten.

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Di. 17. April: Nachbereitungstreffen #do1404

Am Samstag haben Nazis in Dortmund demonstriert. Im Rahmen der Abreise kam es zu einem Angriff durch Nazis, die im RE 4 randaliert haben. Am Wittener Hbf wurden ca. 30 Personen aus dieser Gruppe kurzzeitig festgesetzt und ihre Personalien wurden aufgenommen.

Neben der skandalösen Verhamlosung durch die WAZ, die von „Auseinandersetzungen zwischen Rechten und Linken“ spricht, gab es auch noch mindestens einen Übergriff seitens der Polizei auf eine Antifaschistin auf dem Bahnhofsvorplatz.

Wir laden Betroffene und Zeug*innen der Geschehnisse zu einem Nachbereitungstreffen am Dienstagabend um 19:00 Uhr im Trotz Allem ein.

Di. 17. April 2018, 19:00 Uhr

Programm Mai 2018

Di. 1. 5. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 2. 5. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 3. 5. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 4. 5. Stephan Grigat: Kritik des Antisemitismus heute: Über linke, rechte und islamistische Feinde Israels (ab 19:30 Uhr)
So. 6. 5. Offener Sonntag
Di. 8. 5. Offener Dienstag mit Akustik-Session (ab 20:00 Uhr)
Mi. 9. 5. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 10. 5. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 11. 5. Nationalsozialistische Medizin – Medizin im Nationalsozialismus (ab 19:30 Uhr)
Di. 15. 5. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 16. 5. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 17. 5. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 22. 5. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 23. 5. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 24. 5. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 25 5. Schwarzer Tresen: Die Zeitschrift Tsveyfl und die Anarchismen (ab 19:00 Uhr)
Di. 29. 5. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 30. 5. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 31. 5. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)

Fr. 11. Mai: Nationalsozialistische Medizin – Medizin im Nationalsozialismus

Doctors Trial

NS-Medizin? Dieser Begriff ruft unweigerlich Assoziationen von Menschenversuchen und verrückten Nazi-Wissenschaftlern hervor. In der Popkultur immer wieder umgesetzt ranken sich um die Medizin im Nationalsozialismus unzählige Mythen, die teilweise von der Ärzteschaft und ihren Organisationen über Jahrzehnte bewusst gefördert wurden.

Dabei gab es viel zu vertuschen: Kaum eine Berufsgruppe war derart stark in den Nationalsozialismus involviert wie die Ärzte. Nicht umsonst standen in Nürnberg direkt nach den Hauptkriegsverbrechern Ärzte vor Gericht.

Christoph Beckmann wird über einige der wichtigsten Mythen über die NS-Medizin sprechen und anschließend der Ideologie derselben nachspüren.

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Fr. 11. Mai 2018, 19:30 Uhr

Fr. 20. April: Schwarzer Tresen: Ausbruch, Aufbruch, Anarchie – Freiheit für Jan und alle anderen

Vortrag zur Kampagne

[Aufkleber „Ausbruch, Aufbruch, Anarchie – Freiheit für Jan und alle anderen!“]

Bald ein Jahr ist es nun her, dass die Bilder einer Abschiebeblockade an einer Nürnberger Berufsschule bundesweit Schlagzeilen machten. Am 31. Mai 2017 sollte dort ein Berufsschüler abgeschoben werden, doch seine Mitschüler*innen und andere solidarische Menschen wehrten sich dagegen. Die darauf folgende Polizeigewalt schockierte die Öffentlichkeit umso mehr, da sie diesmal nicht an den Rändern der Gesellschaft stattfand und leicht zu ignorieren gewesen wäre, sondern sich auch gegen Menschen richtete, für die Polizeigewalt noch keine zwangsläufige Alltäglichkeit ist.

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Veranstaltungsreihe: „… die Gesinnung der Canaille“ – Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus

2018 jähren sich zum 80. Mal die nationalsozialistischen Novemberpogrome. Auch die Wittener Jüdinnen und Juden waren von den gewaltsamen Ausschreitungen betroffen und die Wittener Synagoge wurde niedergebrannt. Aus Anlass dieses traurigen Jahrestages plant das soziokulturelle Zentrum „Trotz Allem“ in Kooperation mit dem Stadtarchiv Witten und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Witten eine Veranstaltungsreihe zu den Themen Antisemitismus und Erinnerungskultur. Unterstützt wird die Reihe von dem Wittener Ortsverband der Grünen und dem Jugendforum des Jugendrings Witten.

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