F_Antifa in die Offensive – Feministische Reflexion (anti-)faschistischer Bewegungen

Im öffentlichen Diskurs wird am häufigsten der Rassimus der politischen Rechten thematisiert. Wir wollen den Blick auf ein weiteres wichtiges Feld lenken: Der Kampf gegen den Faschismus aus feministischer Perspektive!

Ein patriarchalisches Geschlechterverhältnis, die heterogenormte Familie als Ideal und ein tiefsitzender Antifeminismus sind Kern faschistischer und konservativer Ideologien. Wieso ist diese Haltung gesellschaftlich so anknüpfungsfähig?

Um diese Frage beantworten zu können, bedarf es einer fundierten Analyse gesellschaftlicher Verhältnisse und der Reflexion von (anti-)faschistischen Strukturen. Dafür haben wir eine Vortragsreihe organisiert.

  • Antifaschistischer Kampf aus feministischer Perspektive (Einführungsvortrag)
  • Antifa und Männlichkeit
  • Frauen in der politischen Rechten (Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus)

Immer erster Mittwoch im Monat: Ab 18:00 Uhr geöffnet, Vortrag um 19:00 Uhr

Neuerwerbungen 2018 der Gustav-Landauer-Bibliothek Witten

[Logo: Gustav-Landauer-Bibliothek Witten]

Unsere Vereinsbibliothek Gustav-Landauer-Bibliothek Witten hat auch im Jahr 2018 viele Medien neu angeschafft.

Wir haben außerdem damit begonnen, Vorträge, die im Trotz Allem stattgefunden haben, aufzuzeichnen und die Aufzeichnungen zu veröffentlichen. Die Aufzeichnungen können auch als Podcast-Feed abonniert werden. So können neu veröffentlichte Aufzeichnungen automatisch bezogen werden. Der Feed dafür ist:

Feed-icon headphones https://archive.org/advancedsearch.php?q=taper:Gustav-Landauer-Bibliothek%20Witten&output=rss

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Programm Januar 2019

Di. 1. 1. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 2. 1. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 3. 1. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
So. 6. 1. Sonntagscafé (11:00–15:00 Uhr, Mitbring-Frühstück, Kaffee ist vorhanden)
Di. 8. 1. Der Düsseldorfer Wehrhahn-Anschlag – Hintergründe, Prozessverlauf und Einschätzungen (ab 19:00 Uhr, Zum Alten Fritz)
Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 9. 1. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 10. 1. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Sa. 12. 1. Antifa-Tresen (ab 19:00 Uhr)
Di. 15. 1. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 16. 1. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 17. 1. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 18. 1. Revolution in Deutschland 1918–23 – Vortrag mit Daniel Kulla (Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19:00 Uhr)
Di. 22. 1. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 23. 1. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 24. 1. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Sa. 26. 1. Film: Hamburger Gitter (ab 19:00 Uhr)
Di. 29. 1. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 30. 1. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 31. 1. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)

Sa. 26. Januar: Film: Hamburger Gitter

Brennende Autos, 20 Regierungen und 31.000 Polizisten – eine Stadt scheint traumatisiert. Auch über ein Jahr nach dem G20-Gipfel sucht die Polizei noch mit allen Mitteln nach hunderten Verdächtigen, die Politik fordert harte Strafen, die Gerichte leisten Folge und die wenigen kritischen Stimmen verblassen im allgemeinen Ruf nach Law and Order. 17 Interviewpartner*innen aus Polizei, Medien, Wissenschaft, Justiz und Aktivismus ziehen in diesem Film Bilanz.

Welche Garantien des Grundgesetzes konnten rund um den G20-Gipfel standhalten? Mit welcher Leichtigkeit konnten die Behörden agieren? Welche Methoden der Ausnahmesituation werden langsam zur Normalität? Und welche Gesellschaft zeichnet sich da am Horizont ab? Antworten geben u. a. Rafael Behr (Prof. für Polizeiwissenschaft, Akademie der Polizei Hamburg), Christiane Schneider (Hamburger Bürgerschaft), Heribert Prantl (Chefredaktion Süddeutsche Zeitung); der Pressesprecher der Polizei Hamburg; der junge Aktivist Fabio V., der vier Monate in Untersuchungshaft saß, seine Anwältin und Vorstand im RAV, Gabriele Heinecke; sowie viele weitere aus Polizei, Medien, Wissenschaft, Justiz und Aktivismus.

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Sa. 26. Januar 2019, 19:00 Uhr

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Fr. 18. Januar: Revolution in Deutschland 1918–23

Vortrag mit Daniel Kulla

Bundesarchiv Bild 183-18594-0045, Berlin, Novemberrevolution

Die Novemberrevolution 1918 hat es gerade so ins landläufige Geschichtsbild geschafft, zumindest unter Linken geht sie noch bis Januar 1919 weiter. Der Höhepunkt der revolutionären Bewegung im Februar und März 1919 ist hingegen unter den diversen historischen Siegererzählungen fast verschwunden, was auch die Rückschau auf die weiteren Massenstreiks, Sozialisierungen und Erhebungen bis 1923 sowie die Folgegeschichte prägt. (Nazis redeten nicht gern genauer darüber, wen sie da zusammengeschossen hatten und für wen; die SPD redete gar nicht gern darüber, auf wen sie die ersten Nazis so alles hat schießen lassen; die KPD redete nicht ganz so gern darüber, auf wen geschossen wurde, wenn es nicht ihre Leute waren oder sich zumindest als solche reklamieren ließen.)

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Di. 8. Januar 2019: Der Düsseldorfer Wehrhahn-Anschlag – Hintergründe, Prozessverlauf und Einschätzungen

Sven Volkens - S-Wehrhahn

Am 31. Juli 2018 wurde der wegen eines 12-fachen rassistisch motivierten Mordversuchs angeklagte Ralf S. vom Landgericht Düsseldorf freigesprochen, obwohl aus Sicht der Anklage, Nebenklage und diverser Prozessbeobachter_innen alles für seine Täterschaft spricht. Wie konnte es zu diesem Freispruch kommen? Welche Fehler wurden in 18 Jahren Nichtaufklärung gemacht? Und was folgt daraus?

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland.

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Di. 8. Januar 2019, 19:00 Uhr, Zum Alten Fritz

Sa. 12. Januar: Antifa-Tresen

Cocktail 03

„Gerade in diesen verrückten Zeiten
in denen alles möglich scheint
scheint mir ‚Ich löt mir ein’ rein‘
durchweg vernünftig zu sein“

Wenn der gute Milli Dance von Waving the Guns das Trotz Allem kennen würde, dann hätte er diese Zeilen bestimmt dem 19. Januar gewidmet, denn da laden wir euch zur großen Soliparty ein!

Wir werden selbstgemachte Cocktails und Bier gegen Spende anbieten, sowie Aufkleber und anderen Stuff für euch bereithalten. Zusätzlich planen wir noch ein kleines Essensangebot auf die Beine zu stellen. Also: Sagt euren Lieblingsmenschen Bescheid und bringt ordentlich Durst mit, da die Spenden in die Miete und antifaschistische Projekte fließen werden.

Los geht’s ab 19:00 Uhr! Kommt rum!

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Sa. 12. Januar 2019, 19:00 Uhr

Mi. 28. November: Wiederholungsveranstaltung: Vortrag: Ralph Klein: Die Novemberpogrome 1938 in Witten

Am 9./10. November 1938 entfesselten die Nationalsozialisten in ganz Deutschland Pogrome gegen die jüdische Bevölkerung. Was geschah an jenen Tagen in Witten? Wer waren die Pogromtäter? Wie reagierten die jüdischen Wittenerinnen und Wittener? Wurde nach der Befreiung vom Nationalsozialismus irgendjemand auch wegen der Verbrechen am 9./10. November 1938 zur Rechenschaft gezogen? Nach 80 Jahren wurde der Novemberpogrom 1938 in Witten auf der Basis umfangreicher Quellen untersucht und der Historiker Ralph Klein wird die Forschungsergebnisse seiner mikrogeschichtlich inspirierten Arbeit der Öffentlichkeit vorstellen.

Mi. 28. November 2018, Stadtarchiv Witten, Einlass: 17:30 Uhr, Beginn: 18:00 Uhr

Programm Dezember 2018

So. 2. 12. Küche für Alle am 1. Advent (ab 13:00 Uhr)
Di. 4. 12. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 5. 12. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Antifa-Café: Rechtsrockevents? Wie ist damit umzugehen? (ab 19:00 Uhr, offen ab 18:00 Uhr)
Do. 6. 12. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
So. 9. 12. Trotz Allem Running Team (Teilnahme am 10 kmStaffelrennen des Weihnachtslaufs durch die Wittener Innenstadt)
Küche für Alle am 2. Advent (ab 13:00 Uhr)
Di. 11. 12. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 12. 12. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 13. 12. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
So. 16. 12. Mitbring-Frühstück/-Brunch am 3. Advent (ab 11:00 Uhr)
Di. 18. 12. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 19. 12. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 20. 12. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
So. 23. 12. Mitbring-Frühstück/-Brunch am 4. Advent (ab 11:00 Uhr)
Di. 25. 12. Offener Weihnachts-Dienstag (Kicker, Bibliothek und Glühwein!) (ab 20:00 Uhr)
Do. 27. 12. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Mo. 31. 12. Silvester-Dinner (ab 17:00 Uhr)

Mi. 5. Dezember: Antifa-Café

Rechtsrockevents? Wie ist damit umzugehen?

Im letzen Monat des Jahres wollen wir zusammen mit euch verschiedene Filmausschnitte von Rechtsrockevents der letzten Jahre anschauen. Vor allem die beiden Nazifestivals in Themar (2017) und in Ostritz (2018) nehmen wir genauer unter die Lupe. Hitlergrüße, blanker Antisemitismus und das Abfeiern des Nationalsozialismus sind häufig allgegenwärtig. Auf den Staat und die Polizei ist selten verlass, sie legitimieren das ekelhafte Treiben sogar eher und schützen es unter dem Deckmantel des Versammlungsrechts. Also was tun?

Das wollen wir mit Antifaschist*innen aus Hamm diskutieren, die selbst mit einer großen lokalen Naziszene zu kämpfen haben. In den Räumlichkeiten im Kentroper Weg finden regelmäßig Rechtsrockkonzerte und Liederabende statt, die sowohl für die Vernetzung, als auch für die Finanzierung eine hohe Bedeutung für die Szene haben.

Wie kann effektiv dagegen vorgegangen werden und welche Strategien können entwickelt werden, sind die entscheidenen Fragen für die Diskussionsrunde, auf die wir bei vorweihnachtlichem Essen und Trinken versuchen Antworten zu finden.

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Mi. 5. Dezember 2018, geöffnet ab 18:00 Uhr, Filmausschnitte und Diskussion ab 19:00 Uhr

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