Di. 17. April: Nachbereitungstreffen #do1404

Am Samstag haben Nazis in Dortmund demonstriert. Im Rahmen der Abreise kam es zu einem Angriff durch Nazis, die im RE 4 randaliert haben. Am Wittener Hbf wurden ca. 30 Personen aus dieser Gruppe kurzzeitig festgesetzt und ihre Personalien wurden aufgenommen.

Neben der skandalösen Verhamlosung durch die WAZ, die von „Auseinandersetzungen zwischen Rechten und Linken“ spricht, gab es auch noch mindestens einen Übergriff seitens der Polizei auf eine Antifaschistin auf dem Bahnhofsvorplatz.

Wir laden Betroffene und Zeug*innen der Geschehnisse zu einem Nachbereitungstreffen am Dienstagabend um 19:00 Uhr im Trotz Allem ein.

Di. 17. April 2018, 19:00 Uhr

Programm Mai 2018

Di. 1. 5. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 2. 5. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 3. 5. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 4. 5. Stephan Grigat: Kritik des Antisemitismus heute: Über linke, rechte und islamistische Feinde Israels (ab 19:30 Uhr)
Di. 8. 5. Offener Dienstag mit Akustik-Session (ab 20:00 Uhr)
Mi. 9. 5. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 10. 5. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 11. 5. Nationalsozialistische Medizin – Medizin im Nationalsozialismus (ab 19:30 Uhr)
Di. 15. 5. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 16. 5. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 17. 5. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 2. 5. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 23. 5. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 24. 5. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 25 5. Schwarzer Tresen (ab 19:00 Uhr)
Di. 29. 5. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 30. 5. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 31. 5. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)

Fr. 11. Mai: Nationalsozialistische Medizin – Medizin im Nationalsozialismus

Doctors Trial

NS-Medizin? Dieser Begriff ruft unweigerlich Assoziationen von Menschenversuchen und verrückten Nazi-Wissenschaftlern hervor. In der Popkultur immer wieder umgesetzt ranken sich um die Medizin im Nationalsozialismus unzählige Mythen, die teilweise von der Ärzteschaft und ihren Organisationen über Jahrzehnte bewusst gefördert wurden.

Dabei gab es viel zu vertuschen: Kaum eine Berufsgruppe war derart stark in den Nationalsozialismus involviert wie die Ärzte. Nicht umsonst standen in Nürnberg direkt nach den Hauptkriegsverbrechern Ärzte vor Gericht.

Christoph Beckmann wird über einige der wichtigsten Mythen über die NS-Medizin sprechen und anschließend der Ideologie derselben nachspüren.

Fr. 11. Mai 2018, 19:30 Uhr

Fr. 20. April: Schwarzer Tresen: Ausbruch, Aufbruch, Anarchie – Freiheit für Jan und alle anderen

Vortrag zur Kampagne

[Aufkleber „Ausbruch, Aufbruch, Anarchie – Freiheit für Jan und alle anderen!“]

Bald ein Jahr ist es nun her, dass die Bilder einer Abschiebeblockade an einer Nürnberger Berufsschule bundesweit Schlagzeilen machten. Am 31. Mai 2017 sollte dort ein Berufsschüler abgeschoben werden, doch seine Mitschüler*innen und andere solidarische Menschen wehrten sich dagegen. Die darauf folgende Polizeigewalt schockierte die Öffentlichkeit umso mehr, da sie diesmal nicht an den Rändern der Gesellschaft stattfand und leicht zu ignorieren gewesen wäre, sondern sich auch gegen Menschen richtete, für die Polizeigewalt noch keine zwangsläufige Alltäglichkeit ist.

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Veranstaltungsreihe: „… die Gesinnung der Canaille“ – Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus

2018 jähren sich zum 80. Mal die nationalsozialistischen Novemberpogrome. Auch die Wittener Jüdinnen und Juden waren von den gewaltsamen Ausschreitungen betroffen und die Wittener Synagoge wurde niedergebrannt. Aus Anlass dieses traurigen Jahrestages plant das soziokulturelle Zentrum „Trotz Allem“ in Kooperation mit dem Stadtarchiv Witten und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Witten eine Veranstaltungsreihe zu den Themen Antisemitismus und Erinnerungskultur. Unterstützt wird die Reihe von dem Wittener Ortsverband der Grünen und dem Jugendforum des Jugendrings Witten.

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Mi. 13. Juni: Alex Feuerherdt: Vereinte Nationen gegen Israel

Wie die UNO den jüdischen Staat delegitimiert

[Cover „Vereinte Nationen gegen Israel“]

Kein anderes Land steht bei den Vereinten Nationen derart am Pranger wie Israel. Die UNESCO und der UN-Menschenrechtsrat beispielsweise haben den jüdischen Staat in ihren Resolutionen häufiger verurteilt als alle anderen Länder dieser Welt zusammen. Auch die Generalversammlung der UNO beschäftigt sich in ihren Diskussionen weitaus öfter mit der einzigen Demokratie im Nahen Osten als etwa mit Syrien, Nordkorea oder dem Iran. Die UN-Frauenrechtskommission hat Israel unlängst als einziges Land für die Verletzung von Frauenrechten kritisiert, für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schädigt weltweit niemand die Gesundheit von Menschen und die Umwelt so stark wie der jüdische Staat. Und das sind nur einige wenige Beispiele von vielen. Ein Beschluss wie der UN-Teilungsplan von 1947, der die Grundlage für die Proklamation des Staates Israel bildete, wäre heute schlicht undenkbar.

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Fr. 4. Mai: Stephan Grigat: Kritik des Antisemitismus heute: Über linke, rechte und islamistische Feinde Israels

Openly antisemitic Protester in Berlin (17.7.2014)

Der Vortrag will zum einen die Frage beantworten, warum es sich beim Antisemitismus nicht lediglich um ein rassistisches Vorurteil gegenüber Juden handelt. Zum anderen soll die geopolitische Reproduktion des Antisemitismus im Antizionismus beleuchtet werden: Welche Wandlungen gibt es im Hass auf Israel? Welche Rolle spielen linke, rechte und islamistische Akteure bei der Verbreitung von Antisemitismus und Antizionismus? Warum bietet sich das Ressentiment gegen den jüdischen Staat als verbindendes Element an?

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Mi. 21. März: „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“ – Podium zum Antisemitismus in Deutschland und Nordrhein-Westfalen und dessen Auswirkungen auf das jüdische Gemeindeleben

Witten Stadtarchiv Schriftzug

Mit dabei sind Alexander Drehmann, Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde Duisburg/Mülheim/Oberhausen und Hagay Feldheim, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Hagen. Weitere Vertreter jüdischer Gemeinden und Organisationen sind angefragt. Moderiert wird das Podium von Lasse Wichert.

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Mi. 21. März 2018, 19:30 Uhr, Stadtarchiv Witten, Bergerstraße 25

Programm April 2018

So. 1. 4. Offener Sonntag (11:00–15:00 Uhr, Mitbring-Frühstück, Kaffee ist vorhanden)
Di. 3. 4. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 4. 4. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 5. 4. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 10. 4. Info- und Mobilisierungsvortrag zu den Protesten gegen den europaweiten Naziaufmarsch in Dortmund am 14. April 2018 (ab 19:30 Uhr)
Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 11. 4. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Einführung in die Kritik antisemitischer Verschwörungsideologien und -mythen (ab 19:30 Uhr)
Do. 12. 4. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 13. 4. Buchvorstellung: „Die Wände waren mit Blut bespritzt…“ – Der „Tränenkeller“ im Schillerlyzeum Witten (ab 19:30 Uhr)
Di. 17. 4. Nachbereitungstreffen #do1404 (ab 19:00 Uhr)
Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 18. 4. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 19. 4. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 20. 4. Schwarzer Tresen: Ausbruch, Aufbruch, Anarchie – Freiheit für Jan und alle anderen (ab 19:00 Uhr)
Di. 24. 4. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 25. 4. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 26. 4. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)

Fr. 13. April: Buchvorstellung: „Die Wände waren mit Blut bespritzt…“ – Der „Tränenkeller“ im Schillerlyzeum Witten

Vortrag über die Durchsetzung der nationalsozialistischen Herrschaft in Witten: Der „Tränenkeller“ im Schillerlyzeum, Breddestraße

[Cover „Die Wände waren mit Blut bespritzt…“]

Seit dem Frühjahr 1933 nutzten die Nationalsozialisten in ganz Deutschland die Keller von Fabrikgebäuden, Schulen, Gastwirtschaften usw. als „wilde“, nicht autorisierte Haftstätten. Aus ihnen ging später das System der Konzentrationslager hervor. Ausgestattet mit polizeilichen Befugnissen verfolgten und verhafteten die nationalsozialistischen Milizen von SA und SS ihre politischen Gegner und verschleppten sie in diese Keller. Auch die Wittener SS unterhielt solch eine Haftstätte, und zwar in einem Teil des heutigen Schiller-Gymnasiums. Wegen des Leids, das ihnen im Keller der Schule zugefügt wurde, nannte man ihn den „Tränenkeller“.

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