Programm Febuar 2020

So. 2. 2. Sonntagscafé (11:00–15:00 Uhr, Mitbring-Frühstück, Kaffee ist vorhanden)
Di. 4. 2. Antifa-Café: Die Flucht durch Afrika und was das mit Kolonialismus zu tun hat (offen 18:00 Uhr, Vortrag ab 19:00 Uhr, anschließend KüfA)
Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 6. 2. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 7. 2. Videopremiere: Akzent One und Lucky Lou „Exorbitant Tour 2019“ (offen ab 19:00 Uhr, Videopremiere ab 20:30 Uhr)
Di. 11. 2. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 13. 2. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 14. 2. Film: „Frauen, bildet Banden!“ – Eine Spurensuche zur Geschichte der Roten Zora (ab 19:00 Uhr, offen ab 18:30 Uhr)
Di. 18. 2. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 20. 2. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 14. 2. Film: Push – Für das Grundrecht auf Wohnen (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 25. 2. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 27. 2. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 28. 2. Schwarzer Tresen: Von der Demokratie zur Freiheit: Der Unterschied zwischen Regierung und Selbstbestimung (ab 19:00 Uhr)

Di. 4. Februar: Antifa-Café

Die Flucht durch Afrika und was das mit Kolonialismus zu tun hat

Wussten Sie, dass die Menschen in Westafrika Angst vor dem Wasser haben? Und trotzdem kommen wir zu Tausenden nach Europa – über das Mittelmeer.

Niemand verlässt seine Heimat freiwillig. Afrika ist geprägt durch seine Geschichte. Der Kolonialismus hat die Fundamente unserer Gesellschaft zerstört. Es ist nicht nur der Raub an Rohstoffen und Menschen, sondern der Zerstörung unserer kulturellen Identität und der gesellschaftlichen Strukturen, die bis heute fort wirkt.

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Fliehen und Ankommen?!

Fliehen und Ankommen – Vortragsreihe 2020

Vortragsreihe in Witten und Bochum

Wir als Gesellschaft stehen immer vor der Frage, wie wollen wir miteinander leben? Wenn im Zuge von Krieg, Armut und Klimawandel Menschen nach Europa, nach Deutschland, ins Ruhrgebiet kommen, dann kann das eine Gesellschaft vor Herausforderungen stellen, aber auch zu neuen Chancen führen. Ängste, Vorurteile und Unwissenheit machen sich rechte Akteur*innen zu nutzen, um durch rassistische Propaganda die Menschen gegeneinander aufzuwiegeln und ein friedliches und gleichberechtigtes Miteinander zu verunmöglichen.

Dem wollen wir etwas entgegensetzen, wir wollen Menschen zusammenbringen. Wir wollen mittels Bildung und Reflexion einen offenen Raum schaffen, um zu lernen und zu vernetzen. Für ein besseres Morgen für Alle!

Im: Soziokulturellen Zentrum Trotz Allem, Wideystr. 44 58452 Witten und Provisorium – Ladenlokal Kulturfabrik, Dorstener Str. 17, 44787 Bochum

4. Februar 2020 Trotz Allem „Die Flucht durch Afrika und was das mit Kolonialismus zu tun hat“ (Begegnung mit Afrika e. V.)
20. Februar 2020 Kulturfabrik „Klimaveränderungen als Fluchtgrund“ (Klimavernetzung Ruhr)
3. März 2020 Trotz Allem „Die Lager auf Lesbos und der türkische Flüchtlingsdeal

19. März 2020 Kulturfabrik „Seenotrettung im Mittelmeer“ (Iuventa)
7. April 2020 Trotz Allem „Die Geschichte der Abschiebehaft“ (Antifa Paderborn – kritik & praxis)
16. April 2020 Kulturfabrik „Angekommen in Deutschland?“ (Flüchtlingsrat NRW)

Immer ab 18:00 Uhr geöffnet, Vorträge ab 19:00 Uhr, anschließend Küfa.

Fr. 28. Februar: Schwarzer Tresen

Von der Demokratie zur Freiheit: Der Unterschied zwischen Regierung und Selbstbestimung

[Foto: Graffiti: Our dreams cannot fit in their ballot boxes]

Demokratie ist das allgemeingültigste politische Ideal unserer Zeit. Die AfD will sie in ihrer unmittelbaren Form, der deutsche Staat berief sich auf sie, um den Widerstand gegen den G20-Gipfel zu verfolgen, und auch linke Bewegungen fordern sie immer wieder ein. Von der Demokratischen Volksrepublik Korea bis zur autonomen Region Rojava nennt sich praktisch jede Regierung und jede Bewegung demokratisch. Aber was ist das Heilmittel für die Probleme der Demokratie? Alle sind sich einig: Mehr Demokratie.

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Fr. 21. Februar: Film: Push – Für das Grundrecht auf Wohnen

Dokumentation, 92 Minuten

Überall auf der Welt schnellen die Mietpreise in den Städten in die Höhe. Die Einkommen tun das nicht. Langzeitmieter werden aus ihren Wohnungen herausgedrängt. Selbst Krankenpflegende, Polizisten und Feuerwehrleute können es sich nicht mehr leisten in den Städten zu leben, für deren Grundversorgung sie notwendig sind. PUSH wirft ein Licht auf eine neue Art des anonymen Hausbesitzers, auf unsere immer weniger bewohnbaren Städte und eine eskalierende Krise, die uns alle betrifft. Das ist keine Gentrifizierung mehr: Wohnungen sind Kapital und Orte, um Geld anzulegen.

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Fr. 14. Februar: Film: „Frauen, bildet Banden!“ – Eine Spurensuche zur Geschichte der Roten Zora

Dokumentarfilm über die Rote Zora und den militanten Frauenwiderstand in den 70ern und 80ern in der BRD (77 min.), FrauenLesbenFilmCollectif Las Otras 2019.

Die „Rote Zora“ war in den 1970er und 1980er Jahren eine militante Frauengruppe in der BRD, die sich klandestin organisierte. Ihre Aktivitäten richteten sich u. a. gegen die alltägliche Gewalt gegen Frauen, gegen Gen- und Reproduktionstechnologien, Bevölkerungspolitik und internationale Ausbeutungsbedingungen. Erzählungen von verschiedenen Zeitzeuginnen, Interviews mit einer Historikerin und ehemaligen Zoras lassen die Geschichte der „Roten Zora“ und der damaligen Frauenbewegung wieder lebendig werden.

Fr. 14. Februar 2020, ab 19:00 Uhr, offen ab 18:30 Uhr

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Programm Januar 2020

Do. 2. 1. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
So. 5. 1. Sonntagscafé (11:00–15:00 Uhr, Mitbring-Frühstück, Kaffee ist vorhanden)
Di. 7. 1. Antifa-Café: Wir haben genug! Die Befreiung der Frau in Rojava (offen 18:00 Uhr, Vortrag ab 19:00 Uhr, anschließend KüfA)
Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 9. 1. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 14. 1. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 16. 1. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 21. 1. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 22. 1. GLBW & s_p_s presents: Zirkel der Theorie #2 (ab 18:00 Uhr)
Do. 23. 1. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 24. 1. Fridays for Future – in Polen (offen ab 18:30 Uhr, Vortrag ab 19:00 Uhr)
Di. 28. 1. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 30. 1. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 31. 1. Schwarzer Tresen: Kommune Niederkaufungen (ab 19:00 Uhr)

Mi. 22. Januar: GLBW & s_p_s presents: Zirkel der Theorie #2

Sieben Menschen in einem Raum. Alle sitzen und lesen. An einer Wand hängt ein Stalin-Porträt. An einer anderen Wand hängt eine Fantifa*-Fahne. Auf dem Tisch liegt eine Lenin-Büste mit Blut und brennende Kerzen. Im Hintergrund steht eine Lenin-Büste mit Messer. Foto: CC-BY-SA Fortepan/UVATERV

Es ist nicht immer einfach, sich alte Texte alleine zu erschließen. Es ist auch nicht immer einfach, sich mit den „Großen“ einer Theorie auseinanderzusetzen. Deshalb laden wir zur gemeinsamen Lektüre von Jessica Benjamins Text „Die Antinomien des patriarchalischen Denkens – Kritische Theorie und Psychoanalyse“ ein. Kritische Theorie und Psychoanalyse versuchen jeweils, die Schattenseiten von Gesellschaft bzw. Individuum aufzudecken. Jessica Benjamin nimmt sich nun vor, diese Theorieansätze auf ihren patriarchalen Gehalt abzuklopfen, um sie dann einer feministischen Herrschaftskritik fruchtbar zu machen. Sehr sympathisch. Falls ihr den Text vorab haben möchtet, könnt ihr ihn zu den gängigen Öffnungszeiten im Trotz Allem bekommen.

Eine Veranstaltung der Gustav-Landauer-Bibliothek Witten und Schatten-Prismen-Seiten.

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Mi. 22. Januar 2020, 18:00 Uhr