„Wer hat, der gibt!“: Linkes Bündnis ruft zur Demonstration am 1. Mai auf

Schaufenster des Trotz Allem mit Schriftzug „Heraus zum 1. Mai – Das Problem heißt Kapitalismus – 14:00 Uhr, Kornmarkt“

Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie wird dieses Jahr auch in Witten am ersten Mai wieder demonstriert: Als antikapitalistische Alternative zur traditionellen Mai-Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes veranstaltet der Wittener Ableger des in vielen deutschen Großstädten aktiven Bündnis Wer hat, der gibt eine eigene Demonstration. Im Aufruf zu der Veranstaltung heißt es, man wolle „linke Antworten auf die Corona-Krise“, sowie eine „Kritik an den Zuständen und der Regierung“ auf die Straße tragen. „Wir wollen, dass Konzerne und Kapitalisten zur Kasse gebeten werden, um die gesellschaftlichen Folgekosten der Corona-Krise zu bezahlen“, erklärt Malte Steinmann, einer der Initiatoren der Demonstration. „Uns geht es um eine Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von Oben nach Unten und um einen radikalen sozial-ökologischen und demokratischen Umbau der Wirtschaft.“ Alle Menschen, die diesen Forderungen etwas abgewinnen können, seien herzlich eingeladen, an der Demonstration teilzunehmen. Sogenannte „Querdenker“ und Corona-Leugner hingegen seien ausdrücklich nicht erwünscht: „Wir demonstrieren unter strengen Coronaschutz-Auflagen“, stellt Steinmann klar.

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Die Demonstration startet um 14:00 Uhr am Kornmarkt. Die Abschlusskundgebung findet am Platz vor der Stadtgalerie statt. Für diese ist, neben den klassischen Redebeiträgen, auch Live-Musik geplant.

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10.000 Schuhe

orangenes Transparent mit Aufschrift „Retten statt Reden – Stoppt Frontex, Lager & Abschiebung“, davor ein Tisch mit Infomaterialien und einer Spendenbox; hinter dem Transparent ist ein Bücherregal zu sehen (Gustav-Landauer-Bibliothek Witten)

Die Seebrücke Witten beteiligt sich an der Aktion „10.000 Schuhe“ und sammelt ab heute Schuhe. Wenn ihr welche abzugeben habt, könnt ihr das zu folgenden Zeiten machen ????

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???? Trotz:

Samstag 10–16 Uhr
Sonntag 10–16 Uhr
Mittwoch 18–20 Uhr
Donnerstag 16–17:30 Uhr

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Ankerplatz:

Dienstag 10–17 Uhr

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Von Syndikalisten geführter Streik in Witten

Im März 2020 sollte es einen Schwarzen Tresen zur „Märzrevolution 1920“ und eine Radtour „Auf den Spuren der Roten Ruhrarmee“ geben. Beides musste aufgrund der aktuellen Situation leider ausfallen. Auf dem Schwarzen Tresen wäre folgende Episode vom Referenten Ralph Klein vorgetragen worden. Wir weisen darauf hin, dass das Buch „Kapp-Putsch und ‚Märzrevolution‘ 1920 in Witten“ von Ralph Klein – erschienen im März 2020 – weiterhin im Handel erhältlich ist.

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Do. 17. Dezember: Rechts Staat – Staat rechts

[Foto: Anti-Nazi-Demonstration in Dresden 2012-02-18 – Polizisten in schwarzen Anzügen und Helm, mit Sturmhaube vermummt]

In den vergangenen Monaten haben immer wieder Enthüllungen über extrem rechte Polizisten und Soldaten für Schlagzeilen gesorgt: Braune Chatgruppen, Waffenfunde, Untergrundnetzwerke, Verbindungen zu Reichsbürgern und Neonazis.

Wie groß ist das Problem? Wie neu ist diese Entwicklung? Sind Angehörige der staatlichen Sicherheitskräfte besonders anfällig für braune Ideologie und wenn ja warum? Darum geht es im Vortrag des Journalisten Thies Marsen.

Der Vortrag wird bei Microsoft Teams gehalten.

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Do. 17. Dezember 2020, 19:30 Uhr, Microsoft Teams

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Gustav-Landauer-Bibliothek Witten dank Open Library in San Francisco teilweise zugänglich

[Foto: Server des Internet Archive mit Wackelaugen ????️]

Server des Internet Archive

Die Gustav-Landauer-Bibliothek Witten in den Räumen des soziokulturellen Zentrums Trotz Allem muss leider aufgrund der allgemeinen Situation bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Ein Teil der Bücher und Broschüren kann aber kostenfrei über die Open Library ausgeliehen und gelesen werden.

Die Spezialbibliothek Gustav-Landauer-Bibliothek Witten wurde 2011 gegründet. Der Name erinnert an den Revolutionär und Philosophen Gustav Landauer, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts verschiedene Ansätze des Anarchismus (Proudhon, Kropotkin) aufgriff und weiterentwickelte. Die Bibliothek präsentiert vorwiegend Publikationen, die innerhalb des links-alternativen Spektrums verbreitet, gelesen und diskutiert wurden und werden.

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Rede auf der Kundgebung am 6. Juni 2020 – Solidarität statt Konkurrenz

Das Trotz Allem beteiligte sich an der Kundgebung „Solidarität statt Konkurrenz“ des Bündnisses „Witten gegen Verschwörungswahn“ mit einer Rede, die wir im folgenden dokumentieren wollen:

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Genossinnen und Genossen,
verehrte Passantinnen und Passanten!
Es freut mich sehr, auf dieser den Umständen entsprechend etwas außergewöhnlichen Kundgebung, stellvertretend für das soziokulturelle Zentrum „Trotz Allem“ sprechen zu dürfen.

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Kundgebung am 6. Juni 2020 – Solidarität statt Konkurrenz

[Plakat: Witten gegen Verschwörungswahn – Kundgebung „Solidarität statt Konkurrenz“, Platz vor der Stadtgalerie, Samstag, 6. Juni 2020 ab 12:00 Uhr]

Das Bündnis Witten gegen Verschwörungswahn ruft zur Kundgebung Solidarität statt Konkurrenz auf: Kommt Samstag, 6. Juni 2020, um 12:00 Uhr zum Platz vor der Stadtgalerie!

Die Corona-Krise und ihre Auswirkungen beeinflussen nach wie vor weite Teile unseres Lebens. Zwar kann das Virus uns alle treffen, jedoch sind wir nicht alle gleich von den Schutzmaßnahmen und ihren Konsequenzen betroffen. Die Krise offenbart die schon vorherigen Ungerechtigkeiten und verstärkt soziale Missstände.

Mehr Informationen bei Ennepe-Ruhr stellt sich quer

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Einige Bemerkungen zur Aktivität der Edelweißpiraten Witten, zur Sozialgeschichte des Berger-Denkmals, des Hohensteins und zum Helenenturm

[Foto: Bergerdenkmal]

Berger-Denkmal auf dem Hohenstein
Video der Edelweißpiraten Witten

Das Berger-Denkmal steht ja auf dem Hohenstein und der verdankt seine heutige Gestalt den Kriegen des Preußen-Königs Friedrich II., genauer gesagt, den drei Schlesischen Kriegen, die Preußen gegen Österreich-Ungarn und seine Kaiserin Maria-Theresia führte. 1763 endete der dritte Schlesische Krieg, aus dem Schulunterricht vielleicht als der Siebenjährige Krieg in Erinnerung. Der Hohenzollern-König hatte seine Kassen mit dem Krieg ruiniert. Er oder einer seiner Berater verfiel auf die Idee, die Almende in Preußen aufzulösen, technisch hies das, die Marken aufzuteilen. Alle, die ein Recht auf Nutzung der Mark besaßen, sollten einen Anteil von ihr als privaten Besitz zur exklusiven Nutzung erhalten. Der Plan: wer das Land als Eigentümer landwirtschaftlich bearbeitet, erhöht die Ernte-Erträge, zahlt mehr Steuern und die Kasse des Königs füllt sich wie durch Zauberhand. Das galt natürlich auch für Witten, das zu Preußen gehörte.

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Solidaritätserklärung

Im Nachgang des diesjährigen 8. Mai erreichte uns ein Video der Gruppe Edelweißpiraten Witten. Am Berger-Denkmal hat die Gruppe ein Banner zur Erinnerung an den 75. Jahrestag der Niederlage Deutschlands entrollt. In Zeiten von Corona eine großartige Aktion, um uns alle daran zu erinnern, dass wir auch jetzt den Kampf gegen Faschismus nicht vergessen dürfen. Das hat mittlerweile den Staatsschutz auf den Plan gerufen. Schon bezeichnend, wo manche Menschen ihre Prioritäten setzen. Dieser Kriminalisierung stellen wir unsere Solidarität entgegen!