Jahresbericht 2022 der Gustav-Landauer-Bibliothek Witten

[Fotos: Regale in einem Archiv mit Kartons]

afas in Duisbug

Im Jahr 2022 hat die Gustav-Landauer-Bibliothek Witten 27 neue Bücher und Broschüren erworben. Wir haben zwei Veranstaltungen durchgeführt, „Gelebte Revolution – Anarchismus in der Kibbuzbewegung” mit Lou Marin und „Westtangente und Heusnerviertel – Ein Brennpunkt der Bochumer Stadtgeschichte“ mit Johannes Habich. Von beiden gibt es Audio-Aufzeichnungen.

Wir haben dieses Jahr unseren Pressespiegel veröffentlicht – und auch den des Trotz Allem. Im Sommer haben wir das Archiv für alternatives Schrifttum in Duisburg besucht. Desweiteren haben wir weitere Daten rund um unsere Bücher in verschiedenen Datenbanken ergänzt. Wir bemühen uns, nach Möglichkeit auch Inhaltsverzeichnisse und Beschreibungen zu den Büchern zu ergänzen. Einen wachsenden Anteil unserer Bücher und Broschüren könnt ihr auch in der Open Library komplett online lesen. Im neuen Dienst BookWyrm könnt ihr unsere Bücher zudem rezensieren und „sozial lesen“.

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Mastodon und das Fediverse – soziale Medien ohne Großkonzerne

[Zeichnung eines Maskottchens für das soziale Netzwerk Mastodon]

Seit der Multimilliardär Elon Musk am 28. Oktober 2022 den Kurznachrichtendienst Twitter gekauft hat, scheint das dezentrale soziale Netzwerk „Mastodon“ in einer größeren Öffentlichkeit angekommen. Die Tagesschau stellte die in Jena entwickelte Open-Source-Software vor und auch das ZDF erklärte Mastodon in einem Video. Jan Böhmermann bewirbt mit seinem „ZDF Magazin Royaleseit einigen Monaten Mastodon und betreibt sogar eigene Mastodon-Instanzen (Server).

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Fr. 28. Oktober: Schwarzer Tresen: Krieg um die Ukraine

[Foto: Zehn schwarze, durchnummerierte Leichensäcke liegen auf dem Boden; im Hintergrund links Einfamilienhäuser und rechts Hochhäuser; Szene nach der Entdeckung des Massakers von Butscha im April 2022]

Nach Ende des 2. Weltkriegs 1945 haben wir in Europa den ersten großen Krieg des 21. Jahrhunderts. Hintergründe, Informationen und Perspektiven.

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Fr. 28. Oktober 2022, 19:30 Uhr

Die Veranstaltung sollte zeitweise auf einen anderen Termin verschoben werden, findet jetzt aber doch am ursprünglichen Termin statt.

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Do. 25. August: Organisieren gegen die Krise

Schriftzug: Organisieren gegen die Krise
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Auf dem „Sommerfest auf dem Ossietzkyplatz“ wurde folgende Rede vorgetragen und mit ihr zu einem Treffen zu Preissteigerungen, höheren Miet- und Nebenkosten am Donnerstag, den 25. August 2022 um 19:00 Uhr im Trotz Allem eingeladen.

Guten Tag alle zusammen, schön, dass ihr alle da seid.

Ich halte heute hier eine Rede im Namen des soziokulturellen Zentrum Trotz Allem.

Das Trotz Allem ist ein seit 1999 existierendes selbstorganisiertes Zentrum. Es ist ein Ort, wo sich Menschen ungezwungen und frei von kommerziellem Druck treffen können. Hier finden regelmäßig Vorträge, Workshops und kulturelle Angebote zu unterschiedlichen Themen statt. Das Trotz finanziert sich auschließlich über persönliche Spenden, ist somit geschützt vor Parteinahme. Wer Interesse hat, mal vorbeizuschauen, kann gerne zum gemeinsamen Plenum kommen. Das findet jeden Donnerstag um 20:00 Uhr statt.

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Sa. 13. August: Von Frau zu Frau: Besuch der Ausstellung „Simone de Beauvoir und ‚Das andere Geschlecht‘“

[Schwarzweiß-Foto: Simone de Beauvoir]

Die Frauengruppe des Trotz Allem fährt nach Bonn in die Bundeskunsthalle und besucht die Ausstellung „Simone de Beauvoir und ‚Das andere Geschlecht‘“. Die Veranstaltung ist nur für Frauen.

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Sa. 13. August 2022

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Sommerfest 2022

Plakat: Trotz Allem – Sommerfest 2022; 20. August, 14:00–22:00 Uhr, Ossietzkyplatz, Witten; Musik: Elephant Impression, Aniyo Kore; Küche für alle; perspektivische Zeichnung des Umfelds des Ossietzkyplatzes. Die so genannte „Friedenseiche“ ist übergroß und überspannt das ganze Viertel. In ihr sind einige Baumhäuser aufgebaut.

Das „Trotz Allem“ lädt ein zum Straßenfest auf dem Ossietzkyplatz

Nach der Unterbrechung wegen der Corona-Pandemie findet in diesem Jahr endlich wieder das Straßenfest des sozio-kulturellen ZentrumsTrotz Allem“ statt. Unter dem Schirm der fast 200 Jahre alten „Friedenseiche“ schafft das Fest einen Ort für Begegnungen und Gespräche, für Unterhaltung und Kultur. An diesem Tag ist der Ossietzkyplatz autofrei und vermittelt einen Eindruck davon, wie lebenswert unsere Stadt sein könnte. Geboten werden leckere Kleinigkeiten aus der „Küche für Alle“. Weitere Speisen, Gebäck oder Süßes für das Mitbring-Buffet sind willkommen. Ein Cocktail– und ein Bierstand und selbstverständlich alkoholfreie Getränke runden das Angebot ab. In den Abendstunden spielen einige Bands auf, darunter Aniyo Kore und Elephant Impressions aus Dortmund.

Das „Trotz Allem“-Straßenfest lebt vom Engagement der Beteiligten. Vieles gibt’s umsonst. Was Geld kostet, ist so billig, dass niemand ausgeschlossen wird. Das „Trotz Allem“-Straßenfest ist ein Fest der Begegnung und der Freude, ohne Werbung und Kommerz.

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Sa. 20. August 2022, von 14:00 bis 22:00 Uhr, Ossietzkyplatz

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Nazi-Schmierereien am Trotz Allem

Soziokulturelles Zentrum verurteilt rechtsradikalen Farbanschlag

„Schit Antifa HAHA“ – was anmutet, wie der Albtraum eines jeden Deutschlehrers, prangerte tatsächlich am vergangenen Samstagvormittag in roter Farbe auf der Schaufensterscheibe des linken Zentrums Trotz Allem am Ossietzkyplatz in der Wittener Innenstadt. Unbekannte kritzelten außerdem großflächig die Beleidigung Hurensohn auf die Eingangstür und hinterließen eine 18 auf der Hausfassade. Ein klarer Hinweis auf die Täter: Die 18 gilt in Neonazikreisen als Code für den ersten und achten Buchstaben im Alphabet, und damit für AH, das Kürzel Adolf Hitlers. Lange blieben die rechten Graffiti nicht erhalten, Aktivisten aus dem Umfeld des Trotz Allem entfernten bereits am Samstagnachmittag das Werk der NaziSchmierfinken. Einschüchtern lassen wollen sich die Betreiber des soziokulturellen Zentrums von der Attacke nicht. Stattdessen wollen sie weiterhin einen Blick auf rechte Umtriebe in Witten haben und Veranstaltungsformaten einen Raum geben, in denen eine linke Perspektive auf die gesellschaftlichen Verhältnisse aufgezeigt wird.

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Gedenkaktion anlässlich des rassistischen Anschlags in Hanau am 19. Februar 2020

Zwei Jahre Hanau – 19. Februar 2022, 10:00–16:00 Uhr, Berliner Platz, 19:00 Uhr Küfa und Konzert im Café „[…]raum“; Wir möchten an jene Menschen erinnern, die diesem Attentat zum Opfer fielen: Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov

Vor zwei Jahren wurden neun Hanauer*innen von einem rechtsextremen Terroristen erschossen.

Wir gedenken den Opfern des rassistischen Anschlags und fordern mit den Angehörigen: Erinnerung! Gerechtigkeit! Aufklärung! Konsequenzen!

Auch in Witten gehen wir auf die Straße:

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