So. 15. Juli: Cryptoparty

Trotz Allem lädt zur Cryptoparty ein

[What are you looking at? — Graffiti commenting on the neighbouring surveillance camera in a concrete subway underpass near Hyde Park in London.]

Das soziokulturelle Zentrum Trotz Allem lädt für den 15. Juli um 15:00 Uhr in die Wideystraße 44 in Witten zu einer Cryptoparty ein. Jeder Mensch braucht Privatsphäre, um sich frei entfalten und ausprobieren zu können, ohne gleich mit negativen Konsequenzen rechnen zu müssen. In einem Staat ist es eine Machtfrage, wer welches Wissen über wen hat. Verschlüsselung ist eine gute Waffe zur Verteidigung der eigenen Privatsphäre und der Demokratie im digitalen überwachten Zeitalter – wir zeigen, wie es geht!

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Fr. 16. März: We do care! Alles muss man selber machen!

Nurses in class at the Florida State Hospital in Chattahoochee (33480948865)

Die Debatte um die Bedeutung der Reproduktions- oder Carearbeit ist so alt wie die Geschichte der Teilung der Arbeiten in Hand und Kopf, Stadt und Land. Mit den Teilungen der Arbeiten trat die Produktion von Leben und Lebensmitteln in den Hintergrund. In den Mittelpunkt rückten die Produktionen, die Profit erzeugen. Die Teilung der Arbeiten führte zu den Geschlechterverhältnissen, wie wir sie heute kennen. Sie drücken sich aus in der Herrschaft des Mannes über die Frauen und Kinder. Die Arbeiten für das Leben bleiben bei den Frauen und werden im Schatten der Gesellschaft – nahezu unsichtbar – von Frauen erledigt. Sind aber auch Geschlechterverhältnisse Produktionsverhältnisse, wie Frigga Haug behauptet? Ist Sorgearbeit ein „Liebesdienst“ oder aber zentrale Schaltstelle in der Veränderung unserer Gesellschaft? Brauchen wir eine Care Revolution, wie sie von Gabriele Winker gefordert wird? Stehen wir schon mitten drin im Aufstand derer, die das Leben und die dazu nötigen Mittel produzieren? Die großen Streikbewegungen der letzten Jahre fanden in diesen Bereichen statt, aktuell hier in Deutschland in den Krankenhäusern. Welche Forderungen haben die Belegschaften? Welche Kämpfe führen sie? Und welche Bedeutung spielen dabei die Krisen auf den Märkten der Welt? Diese Themen und ihre Debatten wollen wir miteinander führen.

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Workshop: Reproduktion, soziale Revolution und gutes Essen

A Home Economics class receiving instructions on cooking. Ottawa, Ontario, 1959

Wenn wir uns einer Utopie des guten Lebens nähern wollen, ist unabdingbar sich mit der Basis der gesellschaftlichen Verhältnisse zu beschäftigen. Das tat Karl Marx in seinem Werk „Das Kapital – Kritik der politischen Ökonomie“ mit kritischem Blick auf die Produktion. Doch ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Lebens ging dabei unter und zwar die Reproduktion. Reproduktion in einer patriarchalkapitalischen Gesellschaft ist der weiblichen Sphäre zugeordnet und somit ist es der Verdienst feministisch-marxistischer Analyse (und Kritik) die Leerstelle von Marx zu füllen. Mit einem gastrosophischen Workshop will sich die Gustav-Landauer-Bibliothek Witten dem Thema Reproduktion kritisch aber auch mit ein bisschen lebens- bzw. alltagsweltlichem Praxisbezug widmen. Das Essen ist einerseits fundamental für menschliche Existenz und somit auch einer der Hauptaspekte der Reproduktion menschlichen Lebens. Hier trifft sich die Notwendigkeit der Naturaneignung, aber auch der ästhetische Moment der Genusses. Kurz gesagt könnte es so formuliert werden: Ohne gutem Essen kein gutes Leben. Der angedachte Workshop beinhaltet die Lektüre feministisch-marxistischer Theorie und Praxis wie auch das Studieren gastrosophischer Schriften und des einen oder anderen anarchistischen Klassikers. Neben der intellektuellen Auseinandersetzung werden wir auch gemeinsam selbstgekochte Speisen speisen und dabei den Raum haben unsere eigenen Gedanken zum Themenkomplex auszutauschen.

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Sa. 24. Februar 2018, 14:00–18:00 Uhr
So. 25. Februar 2018, 11:00–15:00 Uhr

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Escape – Wenn es doch nur so einfach wäre (Vortragsreihe)

Die Flüchtlingskrise ist in aller Munde. In der Regel steht die Verteilungs- und Finanzierungsproblematik im Mittelpunkt. Im Rahmen dieser Vortragsreihe von Grenzfrei Witten sollen Gründe und Umstände von Flucht näher beleuchtet werden, sowie ein Einblick in die Lebensrealität von Geflüchteten in Deutschland vermittelt werden.

4. 11. Escape – Vortragsreihe Teil 1 – Vortrag von Wolfgang Grenz (Amnesty International) über Fluchtgründe
11. 11. Escape – Vortragsreihe Teil 2 – Vortrag von Wolfgang Grenz (Amnesty International) über Fluchtgründe
25. 11. Escape – Vortragsreihe Teil 3 – Workshop zur Altersbestimmung von Flüchtlingen

(Beginn der Veranstaltungen ist jeweils 19:00 Uhr)

Förderung im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend.

Di. 27. Oktober: Argumentationstraining gegen Flüchtlingshetze

Die Toten Kommen sign

Das Boot ist voll“? – Fuck off!

Wer kennt es nicht – wenn in der Schule, am Arbeitsplatz oder im Sportverein das Thema Flüchtlinge zur Sprache kommt, kann man in der Regel darauf wetten, dass früher oder später Parolen wie „Das Boot ist voll“ oder „Wir sind nicht das Sozialamt der Welt“ in der Diskussion auftauchen. Weil das natürlich Unsinn ist, wir aber immer wieder die Erfahrung machen, dass es vielen Menschen schwerfällt, dagegen zu argumentieren, wollen wir uns gemeinsam verschiedene Parolen anschauen und überlegen, wie wir sie als falsch entlarven und in der Diskussion mit „besorgten Bürgern“ und vor allem Menschen, die den Unsinn einfach nur nachlabern, widerlegen können.

Eine Veranstaltung der SDAJ Witten.

Di. 27. Oktober 2015, 17:00 Uhr

Do. 23. Juli: Vom Regenwald in den Küchenschrank – Informationsveranstaltung und Mini-Workshop zum Thema Palmöl

Palm oil production in Jukwa Village, Ghana-02

Als billiger Rohstoff ist Palmöl bei der Industrie begehrt und in jedem zweitem Supermarktprodukt enthalten. Neben Lebensmitteln wie Margarine, Schokoaufstrichen, Speiseeis, Keksen, Fertiggerichten, Tiefkühlpizzen und Schokoriegeln findet es in Kerzen, Wasch- und Reinigungsmitteln ebenso wie in der Kosmetik, im Dieseltank und Heizkraftwerk Anwendung. Für all diese Konsumgüter stirbt der Regenwald. Denn für die riesigen Monokulturen der Ölpalmen wird dieser gerodet.

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So. 18. Jan.: Vurstproduktionsvorkshop

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Der Workshop muss leider wieder ausfallen.

Keine Lust mehr auf den ewig gleichen veganen Brotbelag von Alnatura, Biokauf, etc.? – Do it yourself!

Am Sonntag, den 18. Januar 2015, wollen wir ab 14:00 Uhr eine Tofu- und eine SeitanVurstsorte zum Selbstkostenpreis herstellen. Bitte meldet Euch über Kontaktformular, E-Mail, Facebook oder Twitter bis spätestens Donnerstag, den 15. Januar 2015, an, damit wir planen können. Gut wäre, wenn Ihr gerade Gläser mit Schraubdeckel mitbringen würdet. Bei Fragen bitte ’ne Nachricht an das Trotz. 🙂

So. 18. Jan. 2015, 14:00 Uhr

So. 21. Dez.: Vurstproduktionsvorkshop

Wien DSC 3485 (2189708207)

Der Vorkshop muss leider ausfallen und wird wahrscheinlich im Januar 2015 nachgeholt.

Ihr sucht noch ein selbst gemachtes Geschenk auf den letzten Drücker? Eure Verwandtschaft denkt, dass Veganer_innen nur fades Planzenzeugs essen? Belehrt sie eines Besseren!

Am Sonntag, den 21. Dezember 2014, wollen wir ab 12:00 Uhr eine Tofu- und eine SeitanVurstsorte zum Selbstkostenpreis herstellen. Bitte meldet Euch über Kontaktformular, E-Mail, Facebook oder Twitter bis spätestens Freitag, den 19. Dezember 2014, an, damit wir planen können. Gut wäre, wenn Ihr gerade Gläser mit Schraubdeckel mitbringen würdet. Bei Fragen bitte ’ne Nachricht an das Trotz. 🙂

So. 21. Dez. 2014, 12:00 Uhr

Gustav-Landauer-Bibliotheks-Neueröffnungs- und Trotz-Allem-Geburtstagswochenende

Logo Gustav-Landauer-Bibliothek

Nahezu unbemerkt von der Weltöffentlichkeit vollzieht sich in diesem Jahr in Witten ein Ereignis von historischer Bedeutung – das Trotz Allem wird 15 Jahre alt. Wer hätte das gedacht? Einige verarbeiten noch immer ihren Kater von der Eröffnungsparty und jetzt soll das schon 15 Jahre her sein?

Wir nehmen dieses Ereignis zum Anlass Euch zu einem gesellschaftlichen Mega-Event einzuladen: dem Gustav-Landauer-Bibliotheks-Neueröffnungs- und Trotz-Allem-Geburtstagswochenende. Kein Spaß! An gleich zwei Tagen, dem 6. und 7. Dezember 2014, bieten wir Euch die Gelegenheit, das Trotz mal wieder zu besuchen und unsere neu gestaltete Gustav-Landauer-Bibliothek in Augenschein zu nehmen. Am Samstag und Sonntag werden uns Gustav-Landauer-Spezialist*innen in den neuesten Forschungsstand zu unserem Bibliotheks-Namensgeber einführen.

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