Mi. 10. Juli: Menschenrechte – und der Mord an Rosa Luxemburg

Eine Lesung des Freundschaftsvereins Tczew-Witten e. V. zur deutsch-polnischen Geschichte

Rosa Luxemburg

Auch hundert Jahre nach dem politischen Mord an dem langjährigem SPD-Mitglied Dr. Rosa Luxemburg ist es schwierig, ohne Emotionen über sie zu reden. Noch immer weckt sie den Hass der Rechten und das beredte Schweigen bei denen, die sich nicht mit der blutigen deutschen Geschichte auseinandersetzen wollen. Rosa Luxemburg, aus dem russisch besetzten Polen stammend, war eine mehrsprachige und gut vernetzte europäische Politikerin, die für Frieden und soziale Gerechtigkeit in Europa eintrat. Die revolutionären Soldaten und Arbeiter verhalfen im November 1918 der Republik zum Durchbruch, kämpften für die Freiheit, die wir heute genießen und bezahlten dafür zu Tausenden mit ihrem Leben. Heute erhalten rechte Parteien, die gegen die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit vorgehen, immer noch Zustimmung.

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Fr. 5. Juli: „Kampf um Rojava, Kampf um die Türkei“ – Buchvorstellung mit Ismail Küpeli

[Cover „Kampf um Rojava, Kampf um die Türkei“]

Im Rahmen der Veranstaltung wird Ismail Küpeli den von ihm herausgegebenen Sammelband „Kampf um Rojava, Kampf um die Türkei“ vorstellen. Das Buch stellt einen medial stark unterrepräsentierten Schauplatz der türkischen Staatspolitik in den Fokus der Aufmerksamkeit. Ausgehend von der zentralen Bedeutung der sogenannten „Kurdenfrage“ soll die Perspektive auf die andere Seite der nationalstaatlichen Grenze der Türkei gerichtet werden: nach Rojava. Hier wird zum einen danach gefragt, ob Rojava eine Alternative zum Nationalstaat darstellt. Zum anderen werden die Folgen des Afrin-Krieges sowohl für Rojava als auch für die Türkei selbst betrachtet.

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Di. 4. Juni: Antifa-Café

Offenes Antifa-Plenum

Steintreppen in Ljubljana

Der Europawahlkampf liegt hinter uns und die letzten Wochen waren sehr ereignisreich. Daher wollen wir mal wissen, wie eigentlich die Stimmung in Witten ist, was Antifaschismus und antifaschistisches Handeln betrifft. Wie wird der Aktivismus wahrgenommen und wie gut funktioniert die Kommunikation? Was läuft gut, wo ist Kritik angebracht, was kann verbessert werden? Wie soll es weitergehen? Das sind einige Fragen, die uns unter den Fingernägeln brennen. Wir laden euch ein, gemeinsam zu diskutieren und eure Expertise und Ideen mit einfließen zu lassen.

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Sa. 25. Mai: Singabend mit Arbeiterliedern und Liedern feministischer Kämpfe

Akkordeonspielerin im Hafen von Marseille

Am Samstag, den 25. Mai 2019, gibt es einen Liederabend im Trotz! Es sollen Lieder aus dem antifaschistischen und feministischen Kampf der letzten 100 Jahre gesungen werden, von altbekannten Klassikern wie Bella Ciao, Moorsoldaten, Jevela, Drei Rote Pfiffe und Bread and Roses bis hin zu euch vielleicht noch unbekanntem Neuland.

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Di. 23. April: Mobi-Vortrag: Kein Raum für rechte Diskurse! Keine Bühne für die AfD!

Protest gegen die AfD-Veranstaltung im Saalbau! Demobeginn: Montag, 29. April 2019, 17:00 Uhr, Witten Hauptbahnhof

Am 29. April 2019 möchte die AfD Ennepe-Ruhr-Kreis im Wittener Saalbau einen „Bürgerdialog“ durchführen. Warum es nicht ratsam ist, mit der AfD in einen Dialog zu treten, wollen wir in einem Vortrag verdeutlichen. Dazu wird zunächst einmal dargestellt, welche Strategien die AfD anwendet, um menschenverachtende Positionen als Meinung zu verkaufen. Wie menschenverachtend die AfD im Kern ist, wird anschließend aufgezeigt, indem der „völkische Flügel“ und sein Einflussbereich skizziert wird. Daran anknüpfend, schauen wir uns lokal an, was die AfD-Strukturen in NRW und im Ennepe-Ruhr-Kreis „zu bieten“ haben und welche Gäste am 29. April erwartet werden. Um den Rechtsruck stoppen zu können, reicht es aber nicht, die AfD und andere Rechte zu demaskieren, sondern es müssen aktiv Gegenmaßnahmen getroffen werden. Wie erfolgreich mit der AfD umgegangen werden kann und welche Strategien, wir als antifaschistische und emanzipatorische Linke anwenden müssen, rahmt den Vortrag und bietet die Möglichkeit für anschließende Diskussionen.

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Di. 23. April 2019, ab 19:00 Uhr

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Fr. 24. Mai: Schwarzer Tresen

Stempel Zentralrat der Republik Bayern

„Halt! Wer weitergeht wird erschossen“ – 100 Jahre Bayerische Räterepublik – Sozialisten, Anarchisten und Kommunisten in ihrem Handeln

Vor einhundert Jahren fand im Frühjahr 1919 die Bildung der Bayerischen Räterepublik statt. Pazifistische Frauenrechtlerinnen, Arbeiter und Arbeiterinnen, Bayerische Bauern, revolutionäre Schriftsteller und Revolutionäre verteidigten durch die Bildung der Räterepublik ihre errungenen Selbstbestimmungsrechte. Es begann ein heftiger, blutiger Kampf der bürgerlichen Kräfte, der gemäßigten Sozialdemokraten und der Freikorps und kaiserlichen Militärs gegen die Räterepublik. Nach drei Wochen Kampf wurde die Räterepublik blutig niedergeschlagen.

Im Gedächtnis vieler Bayern ist die Räterepublik lange geblieben.

Vortrag mit verschiedenen Rollen zur Konkretisierung der damaligen Ereignisse.

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Fr. 24. Mai 2019, 19:00 Uhr

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Fr. 26. April: Schwarzer Tresen

Gustav Landauer

In diesen Wochen finden viele Veranstaltungen in Erinnerung an die Revolution in Deutschland vor hundert Jahren statt. Nach einer Veranstaltung des Vereins für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark zum Thema Revolution 1919 in Witten und einer Publikation von Ralph Klein zum gleichen Thema wird an Gustav Landauer erinnert, der führend an der Münchner Räterepublik beteiligt war und nach seiner Verhaftung am 2. Mai 1919 von rechten Freikorpssoldaten ermordet wurde. Deshalb wurde Christoph Knüppel eingeladen, der sich seit fast 40 Jahren immer wieder mit Gustav Landauer befasst und zuletzt seine Briefe und Tagebücher von 1884 bis 1900 mit einem ausführlichen Kommentar herausgegeben hat. Am Freitag, 26. April 2019, ab 19:00 Uhr im Trotz Allem, Wideystraße 44, erzählt Christoph Knüppel,

Wie Gustav Landauer zum Anarchisten wurde

Eine Lesung aus seinen frühen Briefen, Tagebüchern und Schriften

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Fr. 5. April: Menschenrechte – und der Mord an Rosa Luxemburg

Eine Lesung des Freundschaftsvereins Tczew-Witten e. V. zur deutsch-polnischen Geschichte

Rosa Luxemburg

Die Veranstaltung muss kurzfristig wegen einer Erkrankung einer vorlesenden Person abgesagt werden. Die Veranstaltung soll nachgeholt werden.

Auch hundert Jahre nach dem politischen Mord an dem langjährigem SPD-Mitglied Dr. Rosa Luxemburg ist es schwierig, ohne Emotionen über sie zu reden. Noch immer weckt sie den Hass der Rechten und das beredte Schweigen bei denen, die sich nicht mit der blutigen deutschen Geschichte auseinandersetzen wollen. Rosa Luxemburg, aus dem russisch besetzten Polen stammend, war eine mehrsprachige und gut vernetzte europäische Politikerin, die für Frieden und soziale Gerechtigkeit in Europa eintrat. Die revolutionären Soldaten und Arbeiter verhalfen im November 1918 der Republik zum Durchbruch, kämpften für die Freiheit, die wir heute genießen und bezahlten dafür zu Tausenden mit ihrem Leben. Heute erhalten rechte Parteien, die gegen die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit vorgehen, immer noch Zustimmung.

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