Fr. 28. Februar: Schwarzer Tresen

Von der Demokratie zur Freiheit: Der Unterschied zwischen Regierung und Selbstbestimung

[Foto: Graffiti: Our dreams cannot fit in their ballot boxes]

Demokratie ist das allgemeingültigste politische Ideal unserer Zeit. Die AfD will sie in ihrer unmittelbaren Form, der deutsche Staat berief sich auf sie, um den Widerstand gegen den G20-Gipfel zu verfolgen, und auch linke Bewegungen fordern sie immer wieder ein. Von der Demokratischen Volksrepublik Korea bis zur autonomen Region Rojava nennt sich praktisch jede Regierung und jede Bewegung demokratisch. Aber was ist das Heilmittel für die Probleme der Demokratie? Alle sind sich einig: Mehr Demokratie.

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Fr. 20. Dezember: Neue Forschungen zum Nationalsozialismus in Witten

[Foto: Gedenkstein Stalag VI D: Naturstein mit Bronze-Tafel auf einer Wiese vor einem Baum und einem Gebäude]

Das „Trotz Allem“ lädt zu einem Vortragsabend über neue Forschungen zum Nationalsozialismus in Witten ein. Geboten werden zwei Vorträge, deren erster das Ergebnis einer mehrjährigen Forschungsarbeit vorstellt, während der zweite einen Einblick in ein aktuelles Forschungsprojekt ermöglicht. Im Einzelnen:

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Fr. 24. Januar: Fridays for Future – in Polen

Widerstand gegen Umweltzerstörung in Polen

Wie in den meisten Ländern Europas beteiligten sich 2019 auch in Polen Tausende an den internationalen Aktivitäten gegen die Klimaveränderung. Die überwiegend jungen Leute protestierten v. a. gegen den CO₂-Ausstoß. Überraschend in einem Land, aus dem man in den vergangenen Jahren immer hörte und hört, wie reaktionär die dortige Regierung sei und dass die rechten und konservativen Parteien bei Parlamentswahlen zusammen zwei Drittel der Stimmen bekämen? Nein, das überrascht nur, wenn man den Blick ausschließlich auf diese zugegebenermaßen niederschmetternden Wahlergebnisse beschränkt. Denn neben dem parlamentarischen ist ein gesellschaftlicher Raum entstanden, in dem sich unabhängig von den etablierten Parteien eine wachsende außerparlamentarische Bewegung entfaltet hat. Ein Teil davon ist die Umweltbewegung. Sie kämpft seit Jahren vor allem gegen Kohleabbau und -verbrauch in der Industrie und in der Energiegewinnung. Allerdings wäre es falsch, die Umweltbewegung darauf zu reduzieren. Gleichgültig, ob Luftverschmutzung oder Lärm, verschmutzte Flüsse oder Städte – überall entstanden und entstehen Initiativen, die sich wehren.

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Fr. 31. Januar: Schwarzer Tresen

Kommune Niederkaufungen

[Foto: Blick vom Waldrand nördlich von Niederkaufungen über den Ort; viele Fachwerkhäuser, viele weiße Häuser, viele rote Ziegeldächer]

Ein Abend über die Kommune Niederkaufungen…

Eine kurze Vorstellung der Kommune die seit 1986 in Nordhessen existiert, in der 55 Erwachsene und 21 Kinder zusammen leben und arbeiten. Seit 33 Jahren wird dort möglichst hierachiefrei, gleichberechtigt, mit gemeinsamer Kasse und gemeinsamen Entscheidungen im Konsens ein Lebensmodell gelebt, das nach wie vor ein lebendiges Experiment ist. Siehe auch:

www.kommune-niederkaufungen.de

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Fr. 29. November: Offene Türen für den Klimaprotest

[Foto: Person hält ein orangenes Schild hoch, auf dem steht: Facts are still facts (Fakten sind immer noch Fakten)]

Am 29. November 2019 ist der vierte internationale Klimastreik (#NeustartKlima) und auch in Witten wird wieder demonstriert. Ab 12:00 Uhr beginnt die Fridays-for-Future-Demo am Ossietzkyplatz und endet auch dort wieder. Wir laden euch dazu ein, im Anschluss an die Demo im Trotz Allem zu verweilen und sich bei einem Heißgetränk auszutauschen und zu vernetzen. Wir freuen uns auf nette Gespräche. Für Getränke ist gesorgt, vegane Essensspenden sind willkommen.

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Di. 3. Dezember: Antifa-Café

A.C.A.B.? – Von den Anfängen und dem Ende (!) der Polizei

[Foto: Betonplastik eines Polizisten von Christel Lechner aus der Reihe Alltagsmenschen vor Polizeiwache Witten]

Polizeigewalt, Militarisierung und Eingriffe in Grundrechte – in diesem Vortrag möchte Pups Bakunin (Pseudonym) heutige Bedenken und Kritikpunkte an Polizei aufgreifen und die Zuhörer*innen auf eine Zeitreise nehmen. Aus geschichtlichen Zusammenhängen verbunden mit anarchistischen Theorien und Ideen soll Hoffnung geweckt und inspiriert werden: Für eine Welt ohne Polizei?

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Solidarität mit Rojava!

[Plakat: Demo am 1. November 2019, 15:00 Uhr, Bochum Hauptbahnhof: Solidarität mit Rojava – 1. November – Welt-Kobanê-Tag]

Wir rufen dazu auf, sich der Demo am 1. November 2019 in Bochum anzuschließen! Geben wir den Menschen in Rojava Kraft, indem wir zeigen, wie viele hinter ihnen stehen. Tragen wir gemeinsam die Wut auf die Straße! Gegen den Angriffskrieg der Türkei und ihrer salafistischen Mörderbanden. Für einen demokratischen Konföderalismus, das Zusammenleben aller Kulturen und die Befreiung der Frau!

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Anreisetreffpunkt aus Witten ist 14:15 Uhr am Hauptbahnhof.

Biji Berxwedana Rojava!

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Di. 29. Oktober: Klimakatastrophe für Alle? Warum die Klimaerhitzung kein Ökothema ist

[Foto: Pinker Finger von Ende Gelände 2019: Demonstrierende mit Transparent mit Aufschrift: Klimajereschtischkeit – Dat wollen wa!]

Die Arktis brennt. Der Amazonas brennt. Der Permafrost taut – 70 Jahre früher als erwartet. Das sechste große Artensterben hat längst begonnen. Spätestens mit dem Dürresommer 2018 hat auch hierzulande die Klimakrise ihre ersten deutlicheren Vorboten gezeigt. Die wissenschaftlichen Voraussagen und Berechnungen erwiesen sich allesamt als zu optimistisch. Mögliche Zukunftsszenarien werden immer düsterer und nehmen apokalyptische Züge an.

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Di. 3. September: Antifa-Café

Über Steeler Verhältnisse und einen Blick nach Polen

Bahnhof Essen-Steele

Uns sind die Bilder des Pride-Marches vom 21. Juli 2019 aus der polnischen Stadt Białystok noch gut im Gedächtnis, als der Mob von Rechtsradikalen und Hooligans mit Steinwürfen und Schlägen die queeren Menschen vor Ort attackierte. Ein ähnliches Klientel versucht in Steele (Essen) einen Angstraum für Migrant*innen, Queers* und Linke zu etablieren. Jeden Donnerstag laden die „Steeler Jungs“ zum stillen Spaziergang ein, mit Unterstützung der regionalen Nazi-/Hool-Szenen.

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