Fr. 22. Juni: Mobi: Nein zum neuen Polizeigesetz NRW

Nach Bayern und Sachsen soll jetzt auch NRW ein neues Polizeigesetz bekommen. Das bayerische Polizeiaufgabengesetz wurde bereits als das Härteste seit 1945 bezeichnet. Auch in NRW werden mit dem neuen Gesetz die Befugnisse der Polizei massiv ausgeweitet und unsere Grundrechte eingeschränkt. Am 22. Juni um 19:00 Uhr laden wir euch ins Trotz Allem ein, um gemeinsam darüber zu diskutieren, was das konkret für uns heißt und was wir dagegen tun können.

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So. 15. Juli: Cryptoparty

Trotz Allem lädt zur Cryptoparty ein

[What are you looking at? — Graffiti commenting on the neighbouring surveillance camera in a concrete subway underpass near Hyde Park in London.]

Das soziokulturelle Zentrum Trotz Allem lädt für den 15. Juli um 15:00 Uhr in die Wideystraße 44 in Witten zu einer Cryptoparty ein. Jeder Mensch braucht Privatsphäre, um sich frei entfalten und ausprobieren zu können, ohne gleich mit negativen Konsequenzen rechnen zu müssen. In einem Staat ist es eine Machtfrage, wer welches Wissen über wen hat. Verschlüsselung ist eine gute Waffe zur Verteidigung der eigenen Privatsphäre und der Demokratie im digitalen überwachten Zeitalter – wir zeigen, wie es geht!

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Mi. 4. Juli: Vortrag: Facetten des Antisemitismus

Schmähziegel Ravensburg MHQ

Antisemitismus – bei diesem Begriff kommen den meisten in Deutschland sozialisierten Menschen Leichenberge und der Holocaust in den Sinn. Aber auch die Frage wie es dazu kommen konnte. Antisemitismus ist jedoch keine Erfindung der Nazis, sondern war vorher schon weit verbreitet. Insbesondere frühere und spätere Formen des Antisemitismus sollen dargestellt, analysiert und erklärt werden, ein Modell für die Entstehung von Antisemitismus umrissen und sich der Frage genähert werden, was Antisemitismus von anderen gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeiten unterscheidet.

Der Referent, Bastian Steinhauer, studiert Sozialwissenschaften und Geschichte. Außerdem arbeitet er in der Gedenkstätte „Alte Synagoge“ und als Zivilcourage-Trainer für „Arbeit und Leben Bergmark“.

Mi. 4. Juli 2018, 19:30 Uhr, Stadtarchiv Witten, Bergerstraße 25

Programm Juni 2018

Di. 5. 6. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 6. 6. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 7. 6. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 12. 6. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 13. 6. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Alex Feuerherdt: Vereinte Nationen gegen Israel (19:30 Uhr)
Do. 14. 6. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Sa. 16. 6. TrotzTanz (Treff°, ab 20:00 Uhr, offen ab 19:00 Uhr)
Di. 19. 6. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 20. 6. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 21. 6. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 22. 6. Mobi: Nein zum neuen Polizeigesetz NRW (ab 19:00 Uhr)
Di. 26. 6. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 27. 6. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 28. 6. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)

Fr. 25. Mai: Schwarzer Tresen: Die Zeitschrift Tsveyfl und die Anarchismen

[Logo: Tsveyfl]

In postanarchistischen Zeiten ist es zur Mode geworden, Anarchismus in Paradoxien denken zu wollen und jeden objektiven Anspruch auf allgemeingültige Wahrheiten von sich zu weisen. Die subjektive Wahrheit einer jeden wird damit gleichzeitig verabsolutiert und relativiert. Aber es ist eigentlich kein neues Phänomen, welches sich durch diskurstheoretische Einflüsse breit machen würde. Die Geschichte des Anarchismus ist tatsächlich von Paradoxien geprägt (was sich aber nicht auf das Denken übertragen lässt), denn der Anarchismus leidet seit jeher an einer chronischen Unbestimmtheit. Es verhält sich daher so, dass teils populäre anarchistische Denkerinnern ihn auf eine rein subjektive Handlungsweise reduzieren, in der Mehrheit wird er aber zumindest als subjektive Haltung gefasst – nicht als System zur Analyse der Verhältnisse, was jedoch notwendig wäre um aus ihm tatsächlich utopische Aussichten zu schöpfen. Der Anarchosyndikalismus kommt durch seine starke Bezugnahme auf ökonomische, die Welt strukturierende Faktoren, dem noch am nächsten.

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Di. 17. April: Nachbereitungstreffen #do1404

Am Samstag haben Nazis in Dortmund demonstriert. Im Rahmen der Abreise kam es zu einem Angriff durch Nazis, die im RE 4 randaliert haben. Am Wittener Hbf wurden ca. 30 Personen aus dieser Gruppe kurzzeitig festgesetzt und ihre Personalien wurden aufgenommen.

Neben der skandalösen Verhamlosung durch die WAZ, die von „Auseinandersetzungen zwischen Rechten und Linken“ spricht, gab es auch noch mindestens einen Übergriff seitens der Polizei auf eine Antifaschistin auf dem Bahnhofsvorplatz.

Wir laden Betroffene und Zeug*innen der Geschehnisse zu einem Nachbereitungstreffen am Dienstagabend um 19:00 Uhr im Trotz Allem ein.

Di. 17. April 2018, 19:00 Uhr

Programm Mai 2018

Di. 1. 5. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 2. 5. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 3. 5. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 4. 5. Stephan Grigat: Kritik des Antisemitismus heute: Über linke, rechte und islamistische Feinde Israels (ab 19:30 Uhr)
So. 6. 5. Offener Sonntag
Di. 8. 5. Offener Dienstag mit Akustik-Session (ab 20:00 Uhr)
Mi. 9. 5. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 10. 5. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 11. 5. Nationalsozialistische Medizin – Medizin im Nationalsozialismus (ab 19:30 Uhr)
Di. 15. 5. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 16. 5. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 17. 5. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 22. 5. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 23. 5. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 24. 5. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 25 5. Schwarzer Tresen: Die Zeitschrift Tsveyfl und die Anarchismen (ab 19:00 Uhr)
Di. 29. 5. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 30. 5. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 31. 5. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)

Mi. 13. Juni: Alex Feuerherdt: Vereinte Nationen gegen Israel

Wie die UNO den jüdischen Staat delegitimiert

[Cover „Vereinte Nationen gegen Israel“]

Kein anderes Land steht bei den Vereinten Nationen derart am Pranger wie Israel. Die UNESCO und der UN-Menschenrechtsrat beispielsweise haben den jüdischen Staat in ihren Resolutionen häufiger verurteilt als alle anderen Länder dieser Welt zusammen. Auch die Generalversammlung der UNO beschäftigt sich in ihren Diskussionen weitaus öfter mit der einzigen Demokratie im Nahen Osten als etwa mit Syrien, Nordkorea oder dem Iran. Die UN-Frauenrechtskommission hat Israel unlängst als einziges Land für die Verletzung von Frauenrechten kritisiert, für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schädigt weltweit niemand die Gesundheit von Menschen und die Umwelt so stark wie der jüdische Staat. Und das sind nur einige wenige Beispiele von vielen. Ein Beschluss wie der UN-Teilungsplan von 1947, der die Grundlage für die Proklamation des Staates Israel bildete, wäre heute schlicht undenkbar.

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Fr. 4. Mai: Stephan Grigat: Kritik des Antisemitismus heute: Über linke, rechte und islamistische Feinde Israels

Openly antisemitic Protester in Berlin (17.7.2014)

Der Vortrag will zum einen die Frage beantworten, warum es sich beim Antisemitismus nicht lediglich um ein rassistisches Vorurteil gegenüber Juden handelt. Zum anderen soll die geopolitische Reproduktion des Antisemitismus im Antizionismus beleuchtet werden: Welche Wandlungen gibt es im Hass auf Israel? Welche Rolle spielen linke, rechte und islamistische Akteure bei der Verbreitung von Antisemitismus und Antizionismus? Warum bietet sich das Ressentiment gegen den jüdischen Staat als verbindendes Element an?

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Programm April 2018

So. 1. 4. Offener Sonntag (11:00–15:00 Uhr, Mitbring-Frühstück, Kaffee ist vorhanden)
Di. 3. 4. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 4. 4. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 5. 4. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 10. 4. Info- und Mobilisierungsvortrag zu den Protesten gegen den europaweiten Naziaufmarsch in Dortmund am 14. April 2018 (ab 19:30 Uhr)
Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 11. 4. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Einführung in die Kritik antisemitischer Verschwörungsideologien und -mythen (ab 19:30 Uhr)
Do. 12. 4. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 13. 4. Buchvorstellung: „Die Wände waren mit Blut bespritzt…“ – Der „Tränenkeller“ im Schillerlyzeum Witten (ab 19:30 Uhr)
Di. 17. 4. Nachbereitungstreffen #do1404 (ab 19:00 Uhr)
Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 18. 4. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 19. 4. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 20. 4. Schwarzer Tresen: Ausbruch, Aufbruch, Anarchie – Freiheit für Jan und alle anderen (ab 19:00 Uhr)
Di. 24. 4. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 25. 4. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 26. 4. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)