Programm März 2020

So. 1. 3. Sonntagscafé (11:00–15:00 Uhr, Mitbring-Frühstück, Kaffee ist vorhanden)
Di. 3. 3. Antifa-Café: Die Lager auf Lesbos und der türkische Flüchtlingsdeal (offen 18:00 Uhr, Vortrag ab 19:00 Uhr, anschließend KüfA)
Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 5. 3. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 6. 3. Film: Der marktgerechte Mensch (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:00 Uhr)
Di. 10. 3. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 12. 3. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Sa. 14. 3. Das Narrativ des „Großen Austauschs“ und die Angstlust der Neuen Rechten (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 17. 3. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 19. 3. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 24. 3. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 26. 3. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 27. 3. Schwarzer Tresen: Märzrevolution 1920 (ab 19:00 Uhr)
Sa. 28. 3. Auf den Spuren der Roten Ruhrarmee (ab 14:00 Uhr, Bahnhof Wetter, danach weitere Stationen)
Di. 31. 3. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)

Fr. 6. März: Film: Der marktgerechte Mensch

DE 2020, Regie: Leslie Franke, 99 min., Dokumentarfilm

Europa ist im Umbruch. Seit dem neuen Jahrtausend und zuletzt nach der Finanzkrise wurden neue Weichen gestellt. Die soziale Marktwirtschaft, gesellschaftliche Solidarsysteme, über Jahrzehnte erstritten, stehen zur Disposition. Besonders der Arbeitsmarkt und mit ihm die Menschen verändern sich rasant. Hier setzt der Film „Der marktgerechte Mensch“ an.

Der Film zeigt Beispiele, wie Menschen an dieser Last und Unsicherheit zerbrechen, wie Depression und Burnout das Leben zur Hölle machen. Selbst in dieser fatalen Situation glauben noch viele, an ihrem Schicksal schuld und ein Einzelfall zu sein. Fatal ist, dass all diese gezeigten Arbeits- und Lebensformen oft mit sozialer Isolierung und Einsamkeit verbunden sind – Symptome eines zerbrechenden Bindegewebes der Gesellschaft.

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Di. 3. März: Antifa-Café

Fliehen und Ankommen – Vortragsreihe 2020

Die Lager auf Lesbos und der türkische Flüchtlingsdeal – Entrechtung, Inhaftierung, Abschiebung: Das Europäische Grenzregime im Ägäischen Meer

Das EU-Türkei-Abkommen wurde als entscheidender Durchbruch zur „Lösung der Flüchtlingskrise“ gefeiert. „Ende gut, alles gut“, erklärte Innenminister de Mazière. Seit dem 18. März 2016 erreichen tatsächlich deutlich weniger Menschen das europäische Festland. Aber zu welchem Preis?

Vier Jahre nach Abschluss des Deals ist die Bilanz katastrophal: Menschen, die in Europa vor Krieg und Verfolgung Schutz suchen, werden auf offenem Meer von der türkischen Küstenwache attackiert und in einigen Fällen auch von griechischen in türkische Gewässer zurückgeschoben. Wer dennoch europäischen Boden erreicht, hat es keineswegs geschafft, sondern findet sich im „Freiluftgefängnis“ der griechischen Inseln wieder.

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Sa. 14. März: Das Narrativ des „Großen Austauschs“ und die Angstlust der Neuen Rechten

Graffiti in der Alaunstraße in Dresden. Das Motiv bezieht sich auf die Auseinandersetzung während einer Pegida-Demonstration zwischen einem Kamerateam von Frontal 21 und einem Demonstrationsteilnehmer sowie die umstrittene Polizeiaktion, welche die Pressearbeit behinderte. „Grüße an MP Kretschmer“ – „Frontal-Aufnahme, LKA“

Ob „Reconquista“, „Remigration“ oder „Großer Austausch“ – neurechte Schlagwörter sind in der jüngeren Vergangenheit insbesondere durch die sozialen Netzwerke in die öffentlichen Diskurse vorgedrungen. Zentrale Akteure des rechtsintellektuellen Milieus, wie der Verleger Götz Kubitschek, werden gar im renommierten New York Times Magazine mit einer Homestory bedacht. Mit der AfD ist eine offen migrationsfeindliche Partei, die enge Verbindungen in diese Szene unterhält, in allen Länderparlamenten und im Bundestag vertreten. Doch welche politischen Konzepte verbergen sich eigentlich hinter diesen gezielt platzierten Begriffen und wer setzt sie in die Welt? Der Vortrag analysiert sowohl literarische, als auch programmatische Schlüsseltexte der Neuen Rechten und fokussiert dabei insbesondere die Obsession, mit der Neurechte Migration zur „Krise“ stilisieren.

Referent: Dr. Lasse Wichert

Sa. 14. März 2020, offen ab 19:30 Uhr, Vortrag ab 20:00 Uhr

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Programm Febuar 2020

So. 2. 2. Sonntagscafé (11:00–15:00 Uhr, Mitbring-Frühstück, Kaffee ist vorhanden)
Di. 4. 2. Antifa-Café: Die Flucht durch Afrika und was das mit Kolonialismus zu tun hat (offen 18:00 Uhr, Vortrag ab 19:00 Uhr, anschließend KüfA)
Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 6. 2. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 7. 2. Videopremiere: Akzent One und Lucky Lou „Exorbitant Tour 2019“ (offen ab 19:00 Uhr, Videopremiere ab 20:30 Uhr)
Di. 11. 2. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 13. 2. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 14. 2. Film: „Frauen, bildet Banden!“ – Eine Spurensuche zur Geschichte der Roten Zora (ab 19:00 Uhr, offen ab 18:30 Uhr)
Di. 18. 2. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 20. 2. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 21. 2. Film: Push – Für das Grundrecht auf Wohnen (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 25. 2. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 27. 2. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 28. 2. Schwarzer Tresen: Von der Demokratie zur Freiheit: Der Unterschied zwischen Regierung und Selbstbestimung (ab 19:00 Uhr)

Di. 4. Februar: Antifa-Café

Fliehen und Ankommen – Vortragsreihe 2020

Die Flucht durch Afrika und was das mit Kolonialismus zu tun hat

Wussten Sie, dass die Menschen in Westafrika Angst vor dem Wasser haben? Und trotzdem kommen wir zu Tausenden nach Europa – über das Mittelmeer.

Niemand verlässt seine Heimat freiwillig. Afrika ist geprägt durch seine Geschichte. Der Kolonialismus hat die Fundamente unserer Gesellschaft zerstört. Es ist nicht nur der Raub an Rohstoffen und Menschen, sondern der Zerstörung unserer kulturellen Identität und der gesellschaftlichen Strukturen, die bis heute fort wirkt.

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Fliehen und Ankommen?!

Fliehen und Ankommen – Vortragsreihe 2020

Vortragsreihe in Witten und Bochum

Wir als Gesellschaft stehen immer vor der Frage, wie wollen wir miteinander leben? Wenn im Zuge von Krieg, Armut und Klimawandel Menschen nach Europa, nach Deutschland, ins Ruhrgebiet kommen, dann kann das eine Gesellschaft vor Herausforderungen stellen, aber auch zu neuen Chancen führen. Ängste, Vorurteile und Unwissenheit machen sich rechte Akteur*innen zu nutzen, um durch rassistische Propaganda die Menschen gegeneinander aufzuwiegeln und ein friedliches und gleichberechtigtes Miteinander zu verunmöglichen.

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