Di. 7. Mai: Repression und Eskapismus

Gruppe amerikanischer Soldaten vor einem Klavier

An diesem Dienstag laden wir euch ein gemeinsam in den 8. Mai zu feiern. Antifaschistische Praxis sollte angemessen gewürdigt werden und deshalb trinken wir auf die Befreiung vom Nationalsozialismus und gegen die Gegenwart des Vergangenen. Wer mit den faktischen Ausspruch „Ihr habt den Krieg verloren“ den Faschos einen historischen Spiegel vorhält und Antifaschismus zur Alltagspraxis macht, hat immer noch mit Repression durch den deutschen Staat und seiner Polizei zu rechnen. Eure nimmersatten Schlünder sollen nun helfen, die von Repression betroffenen Antifaschist*innen zu unterstützten. Zu Besuch kommt Churchill, in seiner flüssigen Variante und Punkermäuse haben uns ihre Pisse bereitgestellt. Nie wieder Faschismus! Nie wieder Deutschland! Hoch die hedonistische Solidarität!

Di. 7. Mai 2019, 19:00 Uhr

Di. 23. April: Mobi-Vortrag: Kein Raum für rechte Diskurse! Keine Bühne für die AfD!

Protest gegen die AfD-Veranstaltung im Saalbau! Demobeginn: Montag, 29. April 2019, 17:00 Uhr, Witten Hauptbahnhof

Am 29. April 2019 möchte die AfD Ennepe-Ruhr-Kreis im Wittener Saalbau einen „Bürgerdialog“ durchführen. Warum es nicht ratsam ist, mit der AfD in einen Dialog zu treten, wollen wir in einem Vortrag verdeutlichen. Dazu wird zunächst einmal dargestellt, welche Strategien die AfD anwendet, um menschenverachtende Positionen als Meinung zu verkaufen. Wie menschenverachtend die AfD im Kern ist, wird anschließend aufgezeigt, indem der „völkische Flügel“ und sein Einflussbereich skizziert wird. Daran anknüpfend, schauen wir uns lokal an, was die AfD-Strukturen in NRW und im Ennepe-Ruhr-Kreis „zu bieten“ haben und welche Gäste am 29. April erwartet werden. Um den Rechtsruck stoppen zu können, reicht es aber nicht, die AfD und andere Rechte zu demaskieren, sondern es müssen aktiv Gegenmaßnahmen getroffen werden. Wie erfolgreich mit der AfD umgegangen werden kann und welche Strategien, wir als antifaschistische und emanzipatorische Linke anwenden müssen, rahmt den Vortrag und bietet die Möglichkeit für anschließende Diskussionen.

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Di. 23. April 2019, ab 19:00 Uhr

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Fr. 24. Mai: Schwarzer Tresen

Stempel Zentralrat der Republik Bayern

„Halt! Wer weitergeht wird erschossen“ – 100 Jahre Bayerische Räterepublik – Sozialisten, Anarchisten und Kommunisten in ihrem Handeln

Vor einhundert Jahren fand im Frühjahr 1919 die Bildung der Bayerischen Räterepublik statt. Pazifistische Frauenrechtlerinnen, Arbeiter und Arbeiterinnen, Bayerische Bauern, revolutionäre Schriftsteller und Revolutionäre verteidigten durch die Bildung der Räterepublik ihre errungenen Selbstbestimmungsrechte. Es begann ein heftiger, blutiger Kampf der bürgerlichen Kräfte, der gemäßigten Sozialdemokraten und der Freikorps und kaiserlichen Militärs gegen die Räterepublik. Nach drei Wochen Kampf wurde die Räterepublik blutig niedergeschlagen.

Im Gedächtnis vieler Bayern ist die Räterepublik lange geblieben.

Vortrag mit verschiedenen Rollen zur Konkretisierung der damaligen Ereignisse.

Fr. 24. Mai 2019, 19:00 Uhr

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Mi. 22. Mai: schatten_prismen_seiten – zirkel der theorie

[Foto: Mädchen liest in Bibliothek]

Wenn wir eine Kritik an Gesellschaft machen wollen, kommen wir nicht um eine Theorie der Gesellschaft herum. Doch nicht alle haben die Möglichkeit eines Studiums oder finden nicht die Zeit wegen der ständigen Involviertheit in Praxis sich mit anstrengenderen Texten auseinanderzusetzen. Hier ist nun der Raum für eine gemeinsame Lektüre. Denn einige trauen sich nicht alleine an Theoriearbeit und können von Theorienerds in der Erschließung der Texte unterstützt werden. Ebenfalls können Menschen, die schon tiefer in der Auseinandersetzung stecken, mal aus ihrer Denkspur heraustreten und von den Unbedarften neue Impulse bekommen.

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Fr. 12. April: Max Franz Johann Schnetker: Transhumanistische Mythologie

[Cover „Transhumanistische Mythologie“]

Unter den neuen Machteliten, die das Silicon Valley hervorgebracht hat, macht neuerdings eine Sorge die Runde, die nichts Geringeres betrifft als die Zukunft der Menschheit: Was, wenn die Erforschung künstlicher Intelligenz am Ende eine künstliche Gottheit hervorbringt, die uns alle vernichtet?

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Fr. 26. April: Schwarzer Tresen

Gustav Landauer

In diesen Wochen finden viele Veranstaltungen in Erinnerung an die Revolution in Deutschland vor hundert Jahren statt. Nach einer Veranstaltung des Vereins für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark zum Thema Revolution 1919 in Witten und einer Publikation von Ralph Klein zum gleichen Thema wird an Gustav Landauer erinnert, der führend an der Münchner Räterepublik beteiligt war und nach seiner Verhaftung am 2. Mai 1919 von rechten Freikorpssoldaten ermordet wurde. Deshalb wurde Christoph Knüppel eingeladen, der sich seit fast 40 Jahren immer wieder mit Gustav Landauer befasst und zuletzt seine Briefe und Tagebücher von 1884 bis 1900 mit einem ausführlichen Kommentar herausgegeben hat. Am Freitag, 26. April 2019, ab 19:00 Uhr im Trotz Allem, Wideystraße 44, erzählt Christoph Knüppel,

Wie Gustav Landauer zum Anarchisten wurde

Eine Lesung aus seinen frühen Briefen, Tagebüchern und Schriften

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Fr. 5. April: Menschenrechte – und der Mord an Rosa Luxemburg

Eine Lesung des Freundschaftsvereins Tczew-Witten e. V. zur deutsch-polnischen Geschichte

Rosa Luxemburg

Die Veranstaltung muss kurzfristig wegen einer Erkrankung einer vorlesenden Person abgesagt werden. Die Veranstaltung soll nachgeholt werden.

Auch hundert Jahre nach dem politischen Mord an dem langjährigem SPD-Mitglied Dr. Rosa Luxemburg ist es schwierig, ohne Emotionen über sie zu reden. Noch immer weckt sie den Hass der Rechten und das beredte Schweigen bei denen, die sich nicht mit der blutigen deutschen Geschichte auseinandersetzen wollen. Rosa Luxemburg, aus dem russisch besetzten Polen stammend, war eine mehrsprachige und gut vernetzte europäische Politikerin, die für Frieden und soziale Gerechtigkeit in Europa eintrat. Die revolutionären Soldaten und Arbeiter verhalfen im November 1918 der Republik zum Durchbruch, kämpften für die Freiheit, die wir heute genießen und bezahlten dafür zu Tausenden mit ihrem Leben. Heute erhalten rechte Parteien, die gegen die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit vorgehen, immer noch Zustimmung.

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Mi. 3. April: Antifa-Café

F_Antifa in die Offensive!

Frauen im Rechtsextremismus

Entgegen der sonst relativ häufig beobachtbaren Unterschätzung der politischen Motivation von Frauen in der extremen Rechten erhalten identitäre Aktivistinnen immer wieder Aufmerksamkeit in deutschen Medien – wenngleich die Art und Weise der Darstellung häufig zu kritisieren ist. Sie inszenieren sich in derzeitigen politischen Kampagnen als die „wahren Frauenrechtlerinnen“ und vertreten andererseits klar antifeministische Positionen. Gleichzeitig finden sich Facetten feministischemanzipatorischer Bestrebungen in ihren Argumentationen wieder – oftmals zur Instrumentalisierung für rassistische Zwecke. Der Vortrag beleuchtet einzelne identitäre Aktivistinnen und ihre Projekte sowie die widersprüchliche Thematisierung und Instrumentalisierung feministischer Forderungen und Werte und die dahinterliegende Argumentationsstrategie.

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