Fr. 1. Juli: Antifa-Café

Antifa-Café im Trotz Allem – jeden 1. Freitag im Monat; ab 19:00 Uhr geöffnet; 20:00 Uhr Beginn: Wideystraße 44, 58452 Witten

„Profite pflegen keine Menschen“ – Aktuelle Kämpfe für einen Tarifvertrag Entlastung und „gesunde Krankenhäuser“ in NRW

Mehrere Wochen haben die Beschäftigten in den sechs Uni-Kliniken in NRW gestreikt und demonstriert: für ausreichend Personal und gesunde Arbeitsbedingungen – gesund für alle Berufsgruppen im Krankenhaus, für Patient*innen und ihre Angehörigen. Dem voraus ging ein Ultimatum: 100 Tage, die die Arbeitgeberseite ohne Verhandlungsangebot hat verstreichen lassen. Der Spruch „Profite pflegen keine Menschen“ war bei vielen Aktionen auf Plakaten zu sehen.

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Aufruf zur Mahnwache: Gedenken an die Corona-Verstorbenen in Witten

Ennepe-Ruhr stellt sich quer – Solidarisch aus der Pandemie! 17. Januar 2022, 18:00 Uhr, Treffpunkt: Witten, Rathausplatz

Aktion von ENSSQ im Rahmen der Aktionen „Solidarisch aus der Pandemie“

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Das Bündnis Ennepe-Ruhr stellt sich quer (ENSSQ) ruft zur zweiten Aktion „Solidarisch aus der Pandemie“ am 17. Januar 2022 ab 18:00 Uhr in Witten auf dem Rathausplatz auf.

Wir laden alle Menschen ein, sich mit uns auf dem Rathausplatz in Witten zu versammeln. Dort möchten wir allen an Corona-Verstorbenen aus Witten gedenken. Dazu zünden wir nach einigen einführenden Worten für jeden Verstorbenen ein Licht an und verweilen dort in stillem Gedenken für etwa eine halbe Stunde. Bitte denkt daran, während der Versammlung Maskenpflicht und Abstandsgebot einzuhalten.

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Aufruf zur Kundgebung „Solidarisch aus der Pandemie“ am Montag, 10. Januar 2022, in Witten

Ennepe-Ruhr stellt sich quer: Solidarisch aus der Pandemie, 10. Januar 2022, 18:00 Uhr, Treffpunkt: Witten, Berliner Platz
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Unter dem Motto „Solidarisch aus der Pandemie“ ruft das Bündnis Ennepe-Ruhr stellt sich quer (ENSSQ) für den 10. Januar um 18:00 Uhr zu einer Kundgebung am Berliner Platz in Witten auf.

Seit geraumer Zeit finden in verschiedenen Städten des Ennepe-Ruhr-Kreises sogenannte „Spaziergänge“ statt, um gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen sowie eine vermeintliche „Spaltung“ der Gesellschaft zu demonstrieren. Als „Spaziergänge“ werden diese Versammlungen ausgewiesen, um sie nicht offiziell als Demonstration anmelden und entsprechende Hygiene-Maßnahmen nicht einhalten zu müssen. In den Telegram-Gruppen der Demonstrierenden werden krude Verschwörungstheorien und Falschinformationen zum Thema Impfen und den Anti-Corona-Maßnahmen gestreut. Statt eines solidarischen Weges aus der Pandemie, will man dort das Risiko eingehen, dass sich zahlreiche Menschen infizieren und gegebenenfalls schwer erkranken. Die Wittener „Spaziergänge“ erhielten Unterstützung durch die lokale rechtsradikal-neonazistische Szene, etwa den rechtsextremen Politiker Matthias Renkel von der AfD oder aber Dieter Schulz von der NPD. Dieter Schulz trat zuletzt bei dem Trauermarsch für den Dortmunder Neonazi Siegfried Borchardt genannt „SS Siggi“ in Erscheinung.

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Di. 1. Oktober: Antifa-Café

Pflege unterm Hakenkreuz

Ärzteprozess in Dresden; vor Gericht stehen auch mehrere Pflegerinnen

Die Kranken- und Altenpflege, der Beruf der Pflegerin/des Pflegers, impliziert eine gewisse Hingabe gegenüber alten, kranken oder andersweitig hilfebedürftigen Menschen. Obwohl sich die Politik der Nationalsozialisten von Anfang an klar gegen Schwache, chronisch Kranke, Behinderte und „rassisch“ unerwünschte Menschen richtete, gab es keinen erkennbaren Widerstand von Seiten der Pflegenden.

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Wie krank ist das denn?! Gegen die Verhältnisse im Gesundheitssystem! Gemeinsame Anreise zur Demonstration „Mehr Personal für Krankenhäuser und Altenpflege!“ anlässlich der Gesundheitsministerkonferenz in Düsseldorf

Wie krank ist das denn?!“ fragten die Organisatoren dreier Veranstaltungen zum Thema Gesundheitssystem und soziale Frage im soziokulturellen Zentrum „Trotz Allem“ zu Beginn des Jahres. Anknüpfend an die in der Veranstaltungsreihe formulierte Kritik eines profitorientierten Gesundheits- und Pflegewesens und die ihm zugrunde liegenden kapitalistischen Verhältnisse wollen wir jetzt aktiv werden. Am 20. Juni findet die Gesundheitsministerkonferenz der Länder in Düsseldorf statt. Wir rufen dazu auf, an der an diesem Tag in Düsseldorf stattfindenden Demonstration „Mehr Personal für Krankenhäuser und Altenpflege!“ teilzunehmen und treffen uns dazu um 10:00 Uhr zur gemeinsamen Anreise am Wittener Hauptbahnhof.

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Treffpunkt: Mi. 20. Juni 2018, 10:00 Uhr, Witten Hauptbahnhof

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Wie krank ist das denn? Gesundheitssystem, soziale Frage und die Linke

Eine Veranstaltungsreihe des „Trotz Allem“

Im vergangenen Jahr verging kaum ein Monat ohne Skandale:

Kliniken, in denen chronischer Personalmangel herrscht, Ärzte und Ärztinnen, denen wenig Zeit für Patientengespräche bleibt und eine Vergabe der Medizinstudienplätze, die verfassungswidrig ist – 2017 war kein gutes Jahr, um im Gesundheitswesen zu arbeiten oder arbeiten zu wollen.

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Fr. 23. März: Nadja Rakowitz: Krankenhaus statt Fabrik!

Eerste Wereldoorlog, gewonden (3019095936)

Seit Jahren erleben wir, dass unser einst größtenteils öffentliches und solidarisches Gesundheitssystem immer weiter kommerzialisiert wird. Patienten müssen immer mehr selbst bezahlen; immer mehr Krankenhäuser werden privatisiert; immer mehr hängt vom Profit ab. Die Krankenhäuser sind – unabhängig von der Trägerschaft – zu Fabriken geworden. Alles wird unter Kostengesichtspunkten betrachtet und der Mangel an Pflegekräften hat längst zu unhaltbaren Zuständen geführt: eine der schlechtesten Patienten-Pflege-Quoten in Europa, Überversorgung mit medizinisch nicht begründbaren Leistungen, Fehl- und Unterversorgung, Hygienemängel… Das ganze System scheint krank!

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Fr. 16. März: We do care! Alles muss man selber machen!

Nurses in class at the Florida State Hospital in Chattahoochee (33480948865)

Die Debatte um die Bedeutung der Reproduktions- oder Carearbeit ist so alt wie die Geschichte der Teilung der Arbeiten in Hand und Kopf, Stadt und Land. Mit den Teilungen der Arbeiten trat die Produktion von Leben und Lebensmitteln in den Hintergrund. In den Mittelpunkt rückten die Produktionen, die Profit erzeugen. Die Teilung der Arbeiten führte zu den Geschlechterverhältnissen, wie wir sie heute kennen. Sie drücken sich aus in der Herrschaft des Mannes über die Frauen und Kinder. Die Arbeiten für das Leben bleiben bei den Frauen und werden im Schatten der Gesellschaft – nahezu unsichtbar – von Frauen erledigt. Sind aber auch Geschlechterverhältnisse Produktionsverhältnisse, wie Frigga Haug behauptet? Ist Sorgearbeit ein „Liebesdienst“ oder aber zentrale Schaltstelle in der Veränderung unserer Gesellschaft? Brauchen wir eine Care Revolution, wie sie von Gabriele Winker gefordert wird? Stehen wir schon mitten drin im Aufstand derer, die das Leben und die dazu nötigen Mittel produzieren? Die großen Streikbewegungen der letzten Jahre fanden in diesen Bereichen statt, aktuell hier in Deutschland in den Krankenhäusern. Welche Forderungen haben die Belegschaften? Welche Kämpfe führen sie? Und welche Bedeutung spielen dabei die Krisen auf den Märkten der Welt? Diese Themen und ihre Debatten wollen wir miteinander führen.

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Fr. 16. Februar: David Schneider: Macht kaputt, was euch kaputt macht

Nursing and care of the nervous and the insane (1915) (14742524086)

Am 28. August 2017 gaben Polizei und Staatsanwaltschaft in Oldenburg die Ermittlungsergebnisse der Sonderkommission Kardio bekannt: der frühere Krankenpfleger Niels Högel soll zwischen 2000 und 2005 in zwei Kliniken in Oldenburg und Delmenhorst mindestens 90 Menschen umgebracht haben. Högel, der in den Intensivstationen der beiden Krankenhäuser tätig war, hatte einer bis dato unbekannten Anzahl von schwerkranken Patienten Medikamente injiziert, die unter anderem Herzversagen auslösen. Högel habe immer wieder Patienten überdosiert und sie im Anschluss wiederbelebt, um bei erfolgreicher Mission vor Kollegen als Lebensretter dazustehen. Im Fokus der Ermittler standen neben dem Krankenpfleger auch verantwortliche Mitarbeiter der betroffenen Kliniken. In beiden Krankenhäusern habe es anlässlich der auffällig hohen Todesraten Gerüchte, aber keine Konsequenzen gegeben. Der zuständige Polizeichef vermerkte, dass die Morde hätten verhindert werden können, wenn in den betreffenden Kliniken den Verdachtsmomenten nachgegangen worden wäre.

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Mi. 22. November: David Schneider: Macht kaputt, was euch kaputt macht

Nursing and care of the nervous and the insane (1915) (14742524086)

Der Vortrag muss leider am 22. November 2017 ausfallen. Er wird aber nachgeholt.

Am 28. August 2017 gaben Polizei und Staatsanwaltschaft in Oldenburg die Ermittlungsergebnisse der Sonderkommission Kardio bekannt: der frühere Krankenpfleger Niels Högel soll zwischen 2000 und 2005 in zwei Kliniken in Oldenburg und Delmenhorst mindestens 90 Menschen umgebracht haben. Högel, der in den Intensivstationen der beiden Krankenhäuser tätig war, hatte einer bis dato unbekannten Anzahl von schwerkranken Patienten Medikamente injiziert, die unter anderem Herzversagen auslösen. Högel habe immer wieder Patienten überdosiert und sie im Anschluss wiederbelebt, um bei erfolgreicher Mission vor Kollegen als Lebensretter dazustehen. Im Fokus der Ermittler standen neben dem Krankenpfleger auch verantwortliche Mitarbeiter der betroffenen Kliniken. In beiden Krankenhäusern habe es anlässlich der auffällig hohen Todesraten Gerüchte, aber keine Konsequenzen gegeben. Der zuständige Polizeichef vermerkte, dass die Morde hätten verhindert werden können, wenn in den betreffenden Kliniken den Verdachtsmomenten nachgegangen worden wäre.

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