Mi. 16. Mär.: Dokumentation „Rebellen im Namen der Erde“

[Icon: Volxküche]

Einige Umweltschützer greifen zu radikalen Methoden, um ihre Ziele durchzusetzen: Sie sprengen Biotechniklabore in die Luft, legen Walfangflotten lahm, ketten sich an Bahngleise oder besetzen Bäume. Das macht sie in den Augen des FBI zu Terroristen. Es sieht die Ökokrieger sogar als zweitgrößte Bedrohung nach Al-Quaida. Auf diese Weise machen die FBI-Beamten Stimmung gegen jede Form von Aktivismus und zivilem Ungehorsam.

Es wird eine Vokü (kostengünstiges veganes Essen) angeboten.

Mi. 16. Mär. 2011, 20:00 Uhr

Mi. 2. Mär.: Dokumentation: „Punk im Dschungel“

[Cover: „Punk im Dschungel“]

Der Dokumentarfilm Punk im Dschungel“ begibt sich mit der schwäbischen Punkband Cluster Bomb Unit auf eine Reise durch Indonesien. Wir entdecken eine junge Generation zwischen islamischer Tradition und westlichem Lifestyle und erleben Popmusik als Katalysator für gesellschaftliche Veränderungen.

Die Rebellion des Punk ist in Deutschland allenfalls noch als modische Attitüde bei H & M aktuell. Doch in Indonesien ist Punk für viele Jugendliche identitätsstiftend und ein Motor für neue soziale Bewegungen. Punk und Kopftuch, das ist dort kein Gegensatz. Die viertgrößte Nation der Welt mit überwiegend islamischer Bevölkerung und demokratischer Regierung seit 2004 befindet sich in einer tiefen Umbruchphase. Hier lösen die in die Jahre gekommenen schwäbischen Punkmusiker eine Welle der Begeisterung aus, die nur auf den ersten Blick kurios erscheint.

Mi. 2. Mär. 2011, 20:00 Uhr

Mi. 23. Feb.: Film(ausschnitte) + Diskussion: „The Weather Underground“ – Stadtguerilla in den USA

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Mit dem vierten Teil der Reihe Facetten des Widerstands schließen wir den kurzen Block über us-amerikanische Geschichte vorerst ab. Wie auch in Deutschland ließ sich auch in den USA eine zunehmende Radikalisierung und Militarisierung beobachten. Hervorgegangen aus dem SDS, ging ein Teil der Bewegung, die so genannten Weather-Underground-Gruppe als Stadtguerilla in den Untergrund. Über die Motive, Hintergründe und Ziele der Gruppe soll es an diesem Abend mit Film und Diskussion gehen.

Mi. 23. Feb. 2011, Beginn 19:30 Uhr

Bei der Veranstaltung herrscht Rauchverbot. Es wird eine Vokü (kostengünstiges veganes Essen) angeboten.

Mi. 9. Feb.: Film(ausschnitte) + Diskussion: „Let‘s bring the war home“ – Der amerikanische SDS

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In der Reihe Facetten des Widerstands knüpfen wir an den letzten Teil über die Bürgerrechts- und Black-Power-Aktivistin Angela Davis an. 1962 gegründet, engagierten sich die SDS („Students for a Democratic Society“) in den ersten Jahren vor allem in der Bürgerrechtsbewegung der Südstaaten, bevor sich die Organisation im Protest gegen den Vietnamkrieg zunehmend radikalisierte und zur führenden Organisation der Neuen Linken in den USA wurde. Ihre Entwicklung, Positionen und Ziele thematisieren wir am 9. Februar.

Mi. 9. Feb. 2011, Beginn 19:30 Uhr

Bei der Veranstaltung herrscht Rauchverbot. Es wird eine Vokü (kostengünstiges veganes Essen) angeboten.

Mi. 2. Feb.: Dokumentation: „Am Ende der Welt“

[Icon: Volxküche]

Die Sea Shepherd Conservation Society, kurz Sea Shepherd, ist eine militante Umweltschutzorganisation, die sich besonders dem Schutz der Meere und dem Kampf gegen den Walfang, die Robbenjagd sowie gegen unverhältnismäßige Fischerei verschrieben hat. Sea Shepherd ist eine Stiftung und finanziert sich durch Spenden. Die Stiftung wurde 1977 von Paul Watson gegründet, einem der ersten Mitglieder von Greenpeace. Diese Dokumentation zeigt die 3. Antarktischen Kampagne. Begleitet von einem Filmteam wird der bewundernswerte und gefährliche Einsatz gegen eine japanische Walfangflotte gezeigt. Ohne Rücksicht auf persönliche Verluste setzt sich die internationale Mannschaft freiwilliger Helfer für die unermüdliche Vertreibung von Walfängern und den damit verbundenen Schutz von Meerestieren ein. Ein wahres David-gegen-Goliath-Abenteuer.

Mi. 2. Feb. 2011, 20:00 Uhr

Es wird eine Vokü (kostengünstiges veganes Essen) angeboten.