| So. 1. 4. | Offener Sonntag (11:00–15:00 Uhr, Mitbring-Frühstück, Kaffee ist vorhanden) |
|---|---|
| Di. 3. 4. | Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr) |
| Mi. 4. 4. | Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr) |
| Do. 5. 4. | Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr) |
| Di. 10. 4. | Info- und Mobilisierungsvortrag zu den Protesten gegen den europaweiten Naziaufmarsch in Dortmund am 14. April 2018 (ab 19:30 Uhr) |
| Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr) | |
| Mi. 11. 4. | Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr) |
| Einführung in die Kritik antisemitischer Verschwörungsideologien und -mythen (ab 19:30 Uhr) | |
| Do. 12. 4. | Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr) |
| Fr. 13. 4. | Buchvorstellung: „Die Wände waren mit Blut bespritzt…“ – Der „Tränenkeller“ im Schillerlyzeum Witten (ab 19:30 Uhr) |
| Di. 17. 4. | Nachbereitungstreffen #do1404 (ab 19:00 Uhr) |
| Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr) | |
| Mi. 18. 4. | Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr) |
| Do. 19. 4. | Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr) |
| Fr. 20. 4. | Schwarzer Tresen: Ausbruch, Aufbruch, Anarchie – Freiheit für Jan und alle anderen (ab 19:00 Uhr) |
| Di. 24. 4. | Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr) |
| Mi. 25. 4. | Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr) |
| Do. 26. 4. | Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr) |
Fr. 13. April: Buchvorstellung: „Die Wände waren mit Blut bespritzt…“ – Der „Tränenkeller“ im Schillerlyzeum Witten
Vortrag über die Durchsetzung der nationalsozialistischen Herrschaft in Witten: Der „Tränenkeller“ im Schillerlyzeum, Breddestraße
Seit dem Frühjahr 1933 nutzten die Nationalsozialisten in ganz Deutschland die Keller von Fabrikgebäuden, Schulen, Gastwirtschaften usw. als „wilde“, nicht autorisierte Haftstätten. Aus ihnen ging später das System der Konzentrationslager hervor. Ausgestattet mit polizeilichen Befugnissen verfolgten und verhafteten die nationalsozialistischen Milizen von SA und SS ihre politischen Gegner und verschleppten sie in diese Keller. Auch die Wittener SS unterhielt solch eine Haftstätte, und zwar in einem Teil des heutigen Schiller-Gymnasiums. Wegen des Leids, das ihnen im Keller der Schule zugefügt wurde, nannte man ihn den „Tränenkeller“.
Mi. 11. April: Einführung in die Kritik antisemitischer Verschwörungsideologien und -mythen
Der Mythos der „jüdischen Weltverschwörung“ trägt seit Jahrhunderten dazu bei, einen Weltzusammenhang für seine Anhängerinnen und Anhänger herzustellen. Auch die aktuellen Verschwörungsnarrative verbergen ihren antisemitischen Kern nur dürftig hinter Codes und Chiffren. Als „Lügenpresse“- und „Volksverräter“-Vorwürfen begegnet man ihnen auf Demonstrationen der aktuellen rechtsextremen Bewegungen, in ihren „alternativen“ Medien und den sozialen Netzwerken. Die Anhängerinnen und Anhänger von Verschwörungsideologien und -mythen machen auf diese Weise deutlich, dass es sich bei den zugrundeliegenden Erzählungen eben nicht ausschließlich um Unterhaltung handelt, sondern ihnen der Wunsch nach der Vernichtung von Widersprüchen innewohnt.
Programm März 2018
| Do. 1. 3. | Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr) |
|---|---|
| So. 4. 3. | Offener Sonntag (11:00–15:00 Uhr, Mitbring-Frühstück, Kaffee ist vorhanden) |
| Di. 6. 3. | Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr) |
| Mi. 7. 3. | Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr) |
| Do. 8. 3. | Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr) |
| Di. 13. 3. | Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr) |
| Mi. 14. 3. | Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr) |
| Do. 15. 3. | Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr) |
| Fr. 16. 3. | We do care! Alles muss man selber machen! (ab 19:30 Uhr) |
| Di. 20. 3. | Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr) |
| Mi. 21. 3. | Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr) |
| „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“ – Podium zum Antisemitismus in Deutschland und Nordrheinwestfalen und dessen Auswirkungen auf das jüdische Gemeindeleben (ab 19:30 Uhr, Stadtarchiv Witten) | |
| Do. 22. 3. | Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr) |
| Fr. 23. 3. | Nadja Rakowitz: Krankenhaus statt Fabrik! (ab 19:30 Uhr) |
| Di. 27. 3. | Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr) |
| Mi. 28. 3. | Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr) |
| Do. 29. 3. | Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr) |
Pressemitteilung: Trotz Allem bietet auch 2018 wieder abwechslungsreiches Programm
Zwei Vortragsreihen starten im Februar. Neue Öffnungszeiten am Mittwoch und Sonntag.
Etwas verspätet aber voll motiviert starten die Macher des linken Zentrums Trotz Allem in der Wideystraße 44 mit regelmäßigen Öffnungszeiten ins neue Jahr:
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Wie krank ist das denn? Gesundheitssystem, soziale Frage und die Linke
Eine Veranstaltungsreihe des „Trotz Allem“
Im vergangenen Jahr verging kaum ein Monat ohne Skandale:
Kliniken, in denen chronischer Personalmangel herrscht, Ärzte und Ärztinnen, denen wenig Zeit für Patientengespräche bleibt und eine Vergabe der Medizinstudienplätze, die verfassungswidrig ist – 2017 war kein gutes Jahr, um im Gesundheitswesen zu arbeiten oder arbeiten zu wollen.
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Fr. 23. März: Nadja Rakowitz: Krankenhaus statt Fabrik!
Seit Jahren erleben wir, dass unser einst größtenteils öffentliches und solidarisches Gesundheitssystem immer weiter kommerzialisiert wird. Patienten müssen immer mehr selbst bezahlen; immer mehr Krankenhäuser werden privatisiert; immer mehr hängt vom Profit ab. Die Krankenhäuser sind – unabhängig von der Trägerschaft – zu Fabriken geworden. Alles wird unter Kostengesichtspunkten betrachtet und der Mangel an Pflegekräften hat längst zu unhaltbaren Zuständen geführt: eine der schlechtesten Patienten-Pflege-Quoten in Europa, Überversorgung mit medizinisch nicht begründbaren Leistungen, Fehl- und Unterversorgung, Hygienemängel… Das ganze System scheint krank!
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Fr. 16. März: We do care! Alles muss man selber machen!
Die Debatte um die Bedeutung der Reproduktions- oder Carearbeit ist so alt wie die Geschichte der Teilung der Arbeiten in Hand und Kopf, Stadt und Land. Mit den Teilungen der Arbeiten trat die Produktion von Leben und Lebensmitteln in den Hintergrund. In den Mittelpunkt rückten die Produktionen, die Profit erzeugen. Die Teilung der Arbeiten führte zu den Geschlechterverhältnissen, wie wir sie heute kennen. Sie drücken sich aus in der Herrschaft des Mannes über die Frauen und Kinder. Die Arbeiten für das Leben bleiben bei den Frauen und werden im Schatten der Gesellschaft – nahezu unsichtbar – von Frauen erledigt. Sind aber auch Geschlechterverhältnisse Produktionsverhältnisse, wie Frigga Haug behauptet? Ist Sorgearbeit ein „Liebesdienst“ oder aber zentrale Schaltstelle in der Veränderung unserer Gesellschaft? Brauchen wir eine Care Revolution, wie sie von Gabriele Winker gefordert wird? Stehen wir schon mitten drin im Aufstand derer, die das Leben und die dazu nötigen Mittel produzieren? Die großen Streikbewegungen der letzten Jahre fanden in diesen Bereichen statt, aktuell hier in Deutschland in den Krankenhäusern. Welche Forderungen haben die Belegschaften? Welche Kämpfe führen sie? Und welche Bedeutung spielen dabei die Krisen auf den Märkten der Welt? Diese Themen und ihre Debatten wollen wir miteinander führen.
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Programm Februar 2018
| Do. 1. 2. | Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr) |
|---|---|
| So. 4. 2. | Offener Sonntag (11:00–15:00 Uhr, Mitbring-Frühstück, Kaffee ist vorhanden) |
| Di. 6. 2. | Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr) |
| Mi. 7. 2. | Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr) |
| Do. 8. 2. | Plenum (ab 20:00 Uhr) |
| Di. 13. 2. | Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr) |
| Mi. 14. 2. | Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr) |
| Do. 15. 2. | Plenum (ab 20:00 Uhr) |
| Fr. 16. 2. | David Schneider: Macht kaputt, was euch kaputt macht (ab 19:30 Uhr) |
| Di. 20. 2. | Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr) |
| Mi. 21. 2. | Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr) |
| Do. 22. 2. | Plenum (ab 20:00 Uhr) |
| Fr. 23. 2. | Schwarzer Tresen: Postanarchismus – Revisionen, Erneuerungen, Brüche (ab 19:00 Uhr) |
| Sa. 24. 2. | Workshop: Reproduktion, soziale Revolution und gutes Essen (14:00–18:00 Uhr) |
| So. 25. 2. | Workshop: Reproduktion, soziale Revolution und gutes Essen (11:00–15:00 Uhr) |
| Mo. 26. 2. | Salon des Zuhörens: Weiteres zu den Themen Frauenhäuser, sexualisierte Gewalt und Femizid (ab 19:00 Uhr) |
| Di. 27. 2. | Schattenspiel (ab 19:00 Uhr) |
| Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr) | |
| Mi. 28. 2. | Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr) |
Di. 27. Februar: Schattenspiel
Vorgestellt wird die Arbeit des DIY–Schattenspiel-Projektes, welches im Rahmen des Förderexperimentes Wem gehört die Kunst stattfindet. Nachdem eine Projektionsfläche für die Schatten entworfen und umgesetzt wurde, geht es in die nächste Experimentierphase: Durch Ausprobieren werden Bilder und Szenerien entwickelt. Im Anschluss an die Vorstellung des Erarbeiteten darf gerne selbst ausprobiert werden!
Di. 27. Februar 2018, 19:00 Uhr

![[Cover „Die Wände waren mit Blut bespritzt…“]](https://covers.openlibrary.org/b/id/8111374-M.jpg)
