Mi. 30. März: Projektvorstellung: WIESEL

Wir sind der WIESEL (noch nicht eingetragener Verein, aber bald!) und wollen ein selbstverwaltetes, gemeinschaftliches Wohn- und Nachbarschaftsprojekt im Raum Witten schaffen.

Was uns wichtig ist:

Selbstorganisation:
Wir wollen als Bewohnende selbst und gemeinsam über unseren Wohnraum entscheiden.
Dauerhaft günstiger Wohnraum:
Um das Haus dauerhaft in der Hand der Bewohnenden zu halten und so günstige Mieten zu sichern arbeiten wir nach dem Prinzip des Mietshäuser Syndikats.
Freiraum für gemeinsame Projekte, Ideen und Austausch:
Wir wollen Wohnraum mit Orten der Begegnung (Café, Sport- und Movementspace, Nachbarschaftswerkstätten) und modernen Arbeitsformen (Coworking, Ateliers, Raum für Start-ups) verbinden.
Eine ökologisch-nachhaltige Lebensweise
(u. a. Carsharing und E-Mobilität, Urban Gardening).
Integration und Inklusion
(Barrierefreiheit, sozial verträgliche Mieten, Mehrgenerationalität, kulturelle Vielfalt).
Hierarchien und Diskriminierung
wollen wir hinterfragen und abbauen.

So möchten wir unser Projekt über die Grundstücksgrenzen hinweg zu einem lebendigen Anlaufpunkt und Zentrum für umliegende Viertel weiterentwickeln. Dies wollen wir in Kooperation mit dem Mietshäuser Syndikat umsetzen.

Was ist das Mietshäuser Syndikat (MHS)?

  • Ein Verbund von über 170 Hausprojekten und -initiativen
  • Hat das Ziel dauerhaften und mietpreisgünstigen Wohnraum schaffen.
  • Will Wohnraum dauerhaft in gemeinschaftliches Eigentum überführen.

Wie funktioniert das MHS?

  • Die Immobilie wird nicht von einer Privatperson oder dem Hausverein selbst, sondern von einer vom Verein gegründeten GmbH gekauft.
  • Das MHS ist Anteilseigner dieser GmbH mit Vetorecht in bestimmten Angelegenheiten und verhindert so den Verkauf der Immobilie.
  • Dadurch entsteht kein Verwertungsinteresse der Eigentümer*innen und der Mietspiegel kann um etwa 20% reduziert werden.
  • Dies ermöglicht eine breitere soziale Durchmischung.

Wer soll das nur alles bezahlen?

  • Finanziert wird das Projekt aus einer Mischung von Bank- und Direktkrediten.
  • Direktkredite sind Kredite von Privatpersonen (auch Nachrangdarlehen genannt).
  • Diese stellen das nötige Eigenkapital für den Erwerb von Bankkrediten dar.

Finde ich super, kann ich da mitmachen?

Klar! Wir sind im Moment auf der Suche nach engagierten Mitstreiter*innen. Melde dich gerne.

Ich hab da noch Geld rumliegen…

Im Verlauf werden wir sicher Geld benötigen und diese über die angesprochenen Direktkredite oder Spenden einwerben.

Kann ich sonst irgendwas tun?

  • Erzähl gerne lieben Menschen von diesem Projekt!
  • Wenn du Interesse an einer Kooperation hast oder gerne Räume in unserem zukünftigen Projekt nutzen würdest (ohne gleich einzuziehen), kannst du uns gerne eine Mail schicken.
  • Schreib uns auch gerne, wenn du einfach Neuigkeiten über einen (zukünftigen) Newsletter erhalten möchtest.
[Icon Mobilizon]

Mi. 30. März 2022, 19:30 Uhr

Bücher in der Gustav-Landauer-Bibliothek Witten

[Cover „Talking Houses“]
[Cover „„Die Häuser denen, die drin wohnen!““]
[Cover „WohnHaft“]
[Cover „Westtangente und Heusnerviertel“]
[Cover „… über ein Jahr Kampf für ein autonomes Kulturzentrum in Bochum“]
  • Doku-Gruppe/Kulturzentrum:
  • … über ein Jahr Kampf für ein autonomes Kulturzentrum in Bochum
  • Ein Trümmerspiel in vier Abrissen
  • Bochum: Doku-Gruppe/Kulturzentrum, 1982 (1. Auflage)
  • Signatur: invalid-16
  • Schlagworte: Bochum, Geschichte
  • 100 Seiten
  • Rezensionen: BookWyrm
[Cover „Das Haus“]
[Cover „Bewegungslehre“]
[Cover „Cracking the movement“]
[Cover „Topf & Söhne“]
[Cover „Für Lau Haus“]