Fr. 6. Mai: Antifa-Café

Antifa-Café im Trotz Allem – jeden 1. Freitag im Monat; ab 19:00 Uhr geöffnet; 20:00 Uhr Beginn: Wideystraße 44, 58452 Witten

Hassfabrik Hachenburg – Einem Leuchtturm das Licht ausblasen

„Durch unvergleichbares Engagement von Andreas Schäfer öffnen wir am 3ten Oktober die Pforten einer 200m2 großen Räumlichkeit für Vorträge, Sitzungen, Versammlungen […] und vieles mehr. […] Andreas Schäfer hat uns und damit der AfD, etwas herausragendes erschaffen und viel Geld investiert. Einen Leuchtturm des Widerstandes im Westerwald, ein Zentrum der Aufrechten und der Vernünftigen.“

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Luftbild von Hachenburg aus dem Jahr 2016

Hachenburg (2016)
Fassfabrik am linken Bildrand

Mit diesen Worten bewirbt der extrem rechte AllroundDilettant Justin Cedric Salka die Eröffnung der Fassfabrik im Jahr 2019. Seitdem ist viel passiert. In dem historischen Gebäude, in dem 1942-43 osteuropäische Zwangsarbeiter durch die Nazis drangsaliert wurden, veranstaltete die AfD Westerwald ein „Schlachtfest“ am 9. November, buchte Referent:innen aus dem Umfeld der Identitären Bewegung, des Antaios-Verlag, der Bundes-AfD und bot einen Knotenpunkt für Kameradschafter, Nazi-Parteien und militante Querdenker. Hier laufen persönliche, parlamentarische und gewalterprobte Strukturen zusammen, treffen auf Hasspropaganda, werden finanziell gepusht und radikalisieren sich zunehmend. Ein gefährlicher Cocktail, der in der Hassfabrik produziert wird.

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Fr. 29. April: Martin Seeliger: Soziologie des Gangstarap

Eine blonde Frau (Yolandi Visser) singt in ein Mikrofon. Sie trägt ein schwarzes T-Shirt mit der Aufschrift „Fuck you you fucking fuck“ und zeigt mit dem rechten Zeigefinger in Richtung Kamera.

Als eines der erfolgreichsten Popmusikgenres bildet Gangstarap gesellschaftliche Konfliktlinien ab, wie kaum eine andere symbolische Ordnung.

Der Vortrag interpretiert das als Ort eines Kampfes um Anerkennung in der postmigrantischen Gesellschaft, Ausdruck kompensatorischer Aufstiegsphantasien und Prekarisierungskritik, Versuch der Aktualisierung hegemonialer Männlichkeit sowie ein Grenzobjekt pluraler Gesellschaften. Das klingt kompliziert, wird aber in der Darstellung verständlich.

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Martin Seeliger ist Sozialwissenschaftler an der Uni Bremen. Er arbeitet zu Themen aus der politischen Soziologie sowie den Cultural Studies.

Fr. 29. April 2022, 20:00 Uhr (Einlass: 19:00 Uhr)

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Programm April 2022

Fr. 1. 4. Antifa-Café: Deutschlands Bomben – über die Aufrüstung der Bundeswehr (ab 19:00 Uhr)
So. 3. 4. Von Frau zu Frau (ab 14:00 Uhr)
Di. 5. 4. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 7. 4. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr)
Fr. 8. 4. Mutterschmerzen – Sieben Kurzgeschichten von Frauen, die sich mit dem Thema Gebärmutterhalskrebs beschäftigen (ab 19:30 Uhr, Einlass: 19:00 Uhr)
Di. 12. 4. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 14. 4. Plenum (ab 20:00 Uhr)
Di. 19. 4. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 20. 4. Vortrag: „Damals wie heute – Antifaschistischer Widerstand in Witten“ (ab 18:00 Uhr, Unikat)
Do. 21. 4. Plenum (ab 20:00 Uhr)
So. 24. 4. Von Frau zu Frau (ab 14:00 Uhr)
Di. 26. 4. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 28. 4. Plenum (ab 20:00 Uhr)
Fr. 29. 4. Martin Seeliger: Soziologie des Gangstarap (ab 20:00 Uhr, Einlass: 19:00 Uhr)
Sa. 30. 4. Party zur Walpurgisnacht (nur für Frauen, ab 19:00 Uhr)

Fr. 1. April: Antifa-Café

Antifa-Café im Trotz Allem – jeden 1. Freitag im Monat; ab 19:00 Uhr geöffnet; 20:00 Uhr Beginn: Wideystraße 44, 58452 Witten

Deutschlands Bomben – über die Aufrüstung der Bundeswehr

Die Bundeswehr soll mit einem 100-Milliarden-Sondervermögen aufgerüstet werden, der jährliche Militäretat auf 2% des Bruttoinlandprodukts angehoben werden. Damit würde der deutsche Rüstungshaushalt der viertgrößte der Welt, der größe in Europa. Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine sind diese Pläne umstritten. Welche Rolle spielt die Bundeswehr im Rahmen der NATO und der EU, welche Aufgaben soll sie übernehmen? Warum soll die Armee soviel mehr Geld bekommen und was ist die Kritik daran? Um diese und andere Fragen soll es bei der Veranstaltung mit Joachim Schramm vom Wittener Friedensforum gehen. Joachim Schramm ist außerdem Landesgeschäftsführer der DFG-VK NRW.

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Mutterschmerzen

Sieben Kurzgeschichten von Frauen, die sich mit dem Thema Gebärmutterhalskrebs beschäftigen

[Cover „Mutterschmerzen – Geschichten über starke Frauen“]

Von Frau zu Frau“ beginnt ihre Vortragsreihe Gesundheitliche Aufklärung über sexuell übertragbare Krankheiten mit einer Auftaktveranstaltung:

Am Freitag, den 8. April 2022, stellt die Autorin Jillian Black ihr Buch „Mutterschmerzen“ vor:

Sieben Kurzgeschichten von Frauen, die sich mit dem Thema Gebärmutterhalskrebs beschäftigen. Ein paar von ihnen bekommen die Diagnose aus heiterem Himmel. Die Leser*innen können die Protagonistinnen auf ihrem Weg von der Operation bis hin zur Therapie begleiten. Auch der Rückhalt im direkten Umfeld wird dabei stark beleuchtet.

„Mutterschmerzen“ weiterlesen

Programm März 2022

Di. 1. 3. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 3. 3. Plenum (ab 20:00 Uhr)
Fr. 4. 3. Antifa-Café (ab 19:00 Uhr)
Di. 8. 3. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 10. 3. Plenum (ab 20:00 Uhr)
Sa. 12. 3. Von Frau zu Frau (ab 14:00 Uhr)
Di. 15. 3. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 17. 3. Plenum (ab 20:00 Uhr)
Fr. 18. 3. Buchvorstellung: Gelebte Revolution – Anarchismus in der Kibbuzbewegung (ab 20:00 Uhr, Einlass: 19:00 Uhr)
Di. 22. 3. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 23. 3. Von Frau zu Frau: Extratreffen zur weiteren Planung der Veranstaltungsreihe (ab 19:00 Uhr)
Do. 24. 3. Plenum (ab 20:00 Uhr)
Fr. 25. 3. Buchvorstellung: Westtangente und Heusnerviertel: Ein Brennpunkt der Bochumer Stadtgeschichte (ab 20:00 Uhr)
Die Veranstaltung fällt wegen Erkrankung des Referenten aus.
Sa. 26. 3. Trotz-Tanz (ab 19:30 Uhr, Treff°)
Di. 29. 3. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 30. 3. Projektvorstellung: WIESEL (ab 19:30 Uhr)
Do. 31. 3. Plenum (ab 20:00 Uhr)

Fr. 18. März: Buchvorstellung: Gelebte Revolution – Anarchismus in der Kibbuzbewegung

Mit Lou Marin, Übersetzer des Buches

[Cover „Gelebte Revolution: Anarchismus in der Kibbuzbewegung“]

Die Studie von James Horrox umfasst 140 Jahre Geschichte der Kibbuzbewegung. Von der zweiten bis zur vierten jüdischen Einwanderungswelle in Palästina 1904 bis 1932 waren die Kibbuzim anarchistisch geprägt und stark von Kropotkins kommunistischem Anarchismus, Landauers Siedlungssozialismus und Bubers binationalem Föderalismus beeinflusst.

Fr. 18. März: Buchvorstellung: Gelebte Revolution – Anarchismus in der Kibbuzbewegung“ weiterlesen