Di. 23. November: Filmvorführung mit Regisseurgespräch: Blut muss fließen – Undercover unter Nazis

Filmemacher Peter Ohlendorf

Regisseur Peter Ohlendorf

Im Rahmen des UNMÖGLICH Festival in Kooperation mit der Werk°Stadt.

Als der Journalist Thomas Kuban zum ersten Mal ein Neonazi-Konzert mit versteckter Kamera dreht, ermöglicht er Einblicke in eine Szene, in die sich kaum ein Außenstehender wagt. Neun Jahre später hat er fünfzig UndercoverDrehs hinter sich, auch jenseits deutscher Grenzen. Hochbrisant und einzigartig ist das Material, das er unter extremem persönlichen Risiko zusammengetragen hat.

Gemeinsam mit dem Filmemacher Peter Ohlendorf reist er noch einmal zurück an Orte, an denen er undercover gedreht hat. Im Fokus steht dabei die Frage, die er auch auf der politischen Ebene zu klären versucht: Wie ist es möglich, dass auf der rechtsextremen Partymeile über alle Grenzen hinweg gefeiert werden kann?

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Fr. 12. November: Konzert: Artists against Antisemitism

Ein junger Mann (Ben Salomo) sitzt vor einem Außenbaskettballplatz auf einer Betonbank

Im Rahmen des UNMÖGLICH Festival in Kooperation mit der Werk°Stadt.

Die deutsche Hip-Hop-Szene ist ein Spiegel der deutschen Gesellschaft. Ihre Mitglieder sind so antisemitisch, wie die Gesellschaft insgesamt. Ein besser oder schlechter, ein mehr oder weniger gibt es nicht. Dennoch gibt es Unterschiede. Und die können Leben verändern. Wie im Fall des Berliner Rappers Ben Salomo. Sein RapbattleShowRap am Mittwoch“ war die erfolgreichste Veranstaltung dieses Formats im deutschsprachigen Raum. Wegen zunehmenden antisemitischen Anfeindungen stellte er die Reihe im Jahr 2018 ein. Über sein Leben als jüdischer Rapper in Deutschland hat er ein Buch geschrieben.

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Sa. 6. November: Lesung: Influencer – Die Ideologie der Werbekörper

[Cover: Influencer – Die Ideologie der Werbekörper]

Im Rahmen des UNMÖGLICH Festival in Kooperation mit der Werk°Stadt.

Für Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt sind die Influencer symptomatische Sozialfiguren unserer Zeit. In der Abstiegsgesellschaft scheinen noch einmal Aufstiegsträume wahr zu werden, der Spätkapitalismus hübscht sein Gesicht mit Filtern und Photoshop auf, mit einer revolutionären Form der Werbung komplettieren Instagrammer und Youtuber das Geschäftsmodell des kommerziellen Internets. Bei aller ausgestellten Modernität, so Nymoen und Schmitt, beeinflussen die Influencer jedoch noch in einer weiteren Hinsicht den Zeitgeist: Indem sie rückwärtsgewandte Rollenbilder, Konsumismus und rigide Körpernormen propagieren, leisten sie einem konservativen Backlash Vorschub.

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Aufruf zum Aktionstag von „Wer hat, der gibt!“

Bundesweiter Aktionstag: 100 Milliarden Euro kassierten Milliardär*innen in der Pandemie. Wir können uns die Reichen nicht mehr leisten. Demo: Samstag, 21. August 2021, 11:00 Uhr, Karl-Marx-Platz, Witten

Die Corona-Krise hat zuletzt unmittelbar gezeigt, dass Reichtum und Wohlstand in Deutschland krass ungerecht verteilt sind. Während deutsche Milliardäre weitere 100 Milliarden Euro in ihre Kasse stecken konnten, waren Normal- und Geringverdiener damit beschäftigt, sich irgendwie über Wasser zu halten. Wer wegen des Lockdowns plötzlich auf Homeoffice umzusteigen hatte, musste sich seinen Arbeitsplatz allzu oft privat ausstatten. Das bedeutet dann mal eben, einen Monatslohn für Computer, Drucker und andere Arbeitsgeräte ausgeben zu müssen. All das ist in Deutschland so selbstverständlich, wie dass es hier keine Vermögenssteuer gibt und eine Erbschaftssteuer, die ihren Namen nicht verdient. Kapitalerträge werden bei uns weiterhin geringer besteuert als Einkommen aus Arbeit. Kurz: Das System ist darauf angelegt, dass Reiche immer reicher und Arme immer ärmer werden. Das ist ein unerträglicher Zustand, den wir nicht länger hinnehmen wollen. Wir fordern: Lasst die Reichen für die Krise zahlen! Unsere Armut ist die Kehrseite eures Reichtums. Wir können uns euren Reichtum nicht mehr leisten! Vermögende müssen die Hauptlasten der Corona- und der Klimakrise tragen, denn: Wer hat, der gibt!

[Icon Mobilizon]

Kommt daher zum bundesweiten Aktionstag am Samstag, 21. August 2021, um 11:00 Uhr auf den Karl-Marx-Platz

„Wer hat, der gibt!“: Linkes Bündnis ruft zur Demonstration am 1. Mai auf

Schaufenster des Trotz Allem mit Schriftzug „Heraus zum 1. Mai – Das Problem heißt Kapitalismus – 14:00 Uhr, Kornmarkt“

Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie wird dieses Jahr auch in Witten am ersten Mai wieder demonstriert: Als antikapitalistische Alternative zur traditionellen Mai-Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes veranstaltet der Wittener Ableger des in vielen deutschen Großstädten aktiven Bündnis Wer hat, der gibt eine eigene Demonstration. Im Aufruf zu der Veranstaltung heißt es, man wolle „linke Antworten auf die Corona-Krise“, sowie eine „Kritik an den Zuständen und der Regierung“ auf die Straße tragen. „Wir wollen, dass Konzerne und Kapitalisten zur Kasse gebeten werden, um die gesellschaftlichen Folgekosten der Corona-Krise zu bezahlen“, erklärt Malte Steinmann, einer der Initiatoren der Demonstration. „Uns geht es um eine Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von Oben nach Unten und um einen radikalen sozial-ökologischen und demokratischen Umbau der Wirtschaft.“ Alle Menschen, die diesen Forderungen etwas abgewinnen können, seien herzlich eingeladen, an der Demonstration teilzunehmen. Sogenannte „Querdenker“ und Corona-Leugner hingegen seien ausdrücklich nicht erwünscht: „Wir demonstrieren unter strengen Coronaschutz-Auflagen“, stellt Steinmann klar.

[Icon Mobilizon]

Die Demonstration startet um 14:00 Uhr am Kornmarkt. Die Abschlusskundgebung findet am Platz vor der Stadtgalerie statt. Für diese ist, neben den klassischen Redebeiträgen, auch Live-Musik geplant.

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Solidaritätskundgebung zum polnischen Frauenstreik

Plakat: Solidaritätskundgebung zum polnischen Frauenstreik – Strajk Kobiet – Witten, Rathausplatz, Sonntag, 13. Dezember 2020, 16:00 Uhr ????️????️☂️

Am Sonntag, 13. Dezember 2020, um 16:00 Uhr auf dem Rathausplatz in Witten findet eine Demonstration unserer Solidarität mit dem Frauenstreik in Polen statt. Wir unterstützen polnische Frauen im Kampf für ihre Würde und gegen den schärfsten Abtreibungsgesetz Europas. Mit Transparenten, Plakaten und einer gemeinsamen Stimme sagen wir nein zu dem barbarischen Urteil des Pseudo-Tribunals und schließen uns unseren Protesten in ganz Polen und im Ausland an. Lass sie uns hören!

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So. 13. Dezember 2020, 16:00 Uhr, Rathausplatz Witten

Siehe auch:

Kundgebung am 6. Juni 2020 – Solidarität statt Konkurrenz

[Plakat: Witten gegen Verschwörungswahn – Kundgebung „Solidarität statt Konkurrenz“, Platz vor der Stadtgalerie, Samstag, 6. Juni 2020 ab 12:00 Uhr]

Das Bündnis Witten gegen Verschwörungswahn ruft zur Kundgebung Solidarität statt Konkurrenz auf: Kommt Samstag, 6. Juni 2020, um 12:00 Uhr zum Platz vor der Stadtgalerie!

Die Corona-Krise und ihre Auswirkungen beeinflussen nach wie vor weite Teile unseres Lebens. Zwar kann das Virus uns alle treffen, jedoch sind wir nicht alle gleich von den Schutzmaßnahmen und ihren Konsequenzen betroffen. Die Krise offenbart die schon vorherigen Ungerechtigkeiten und verstärkt soziale Missstände.

Mehr Informationen bei Ennepe-Ruhr stellt sich quer

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Fliehen und Ankommen?!

Fliehen und Ankommen – Vortragsreihe 2020

Vortragsreihe in Witten und Bochum

Wir als Gesellschaft stehen immer vor der Frage, wie wollen wir miteinander leben? Wenn im Zuge von Krieg, Armut und Klimawandel Menschen nach Europa, nach Deutschland, ins Ruhrgebiet kommen, dann kann das eine Gesellschaft vor Herausforderungen stellen, aber auch zu neuen Chancen führen. Ängste, Vorurteile und Unwissenheit machen sich rechte Akteur*innen zu nutzen, um durch rassistische Propaganda die Menschen gegeneinander aufzuwiegeln und ein friedliches und gleichberechtigtes Miteinander zu verunmöglichen.

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