Fr. 5. April: Menschenrechte – und der Mord an Rosa Luxemburg

Eine Lesung des Freundschaftsvereins Tczew-Witten e. V. zur deutsch-polnischen Geschichte

Rosa Luxemburg

Die Veranstaltung muss kurzfristig wegen einer Erkrankung einer vorlesenden Person abgesagt werden. Die Veranstaltung soll nachgeholt werden.

Auch hundert Jahre nach dem politischen Mord an dem langjährigem SPD-Mitglied Dr. Rosa Luxemburg ist es schwierig, ohne Emotionen über sie zu reden. Noch immer weckt sie den Hass der Rechten und das beredte Schweigen bei denen, die sich nicht mit der blutigen deutschen Geschichte auseinandersetzen wollen. Rosa Luxemburg, aus dem russisch besetzten Polen stammend, war eine mehrsprachige und gut vernetzte europäische Politikerin, die für Frieden und soziale Gerechtigkeit in Europa eintrat. Die revolutionären Soldaten und Arbeiter verhalfen im November 1918 der Republik zum Durchbruch, kämpften für die Freiheit, die wir heute genießen und bezahlten dafür zu Tausenden mit ihrem Leben. Heute erhalten rechte Parteien, die gegen die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit vorgehen, immer noch Zustimmung.

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Mi. 3. April: Antifa-Café

F_Antifa in die Offensive!

Frauen im Rechtsextremismus

Entgegen der sonst relativ häufig beobachtbaren Unterschätzung der politischen Motivation von Frauen in der extremen Rechten erhalten identitäre Aktivistinnen immer wieder Aufmerksamkeit in deutschen Medien – wenngleich die Art und Weise der Darstellung häufig zu kritisieren ist. Sie inszenieren sich in derzeitigen politischen Kampagnen als die „wahren Frauenrechtlerinnen“ und vertreten andererseits klar antifeministische Positionen. Gleichzeitig finden sich Facetten feministischemanzipatorischer Bestrebungen in ihren Argumentationen wieder – oftmals zur Instrumentalisierung für rassistische Zwecke. Der Vortrag beleuchtet einzelne identitäre Aktivistinnen und ihre Projekte sowie die widersprüchliche Thematisierung und Instrumentalisierung feministischer Forderungen und Werte und die dahinterliegende Argumentationsstrategie.

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Programm März 2019

Fr. 1. 3. Die EU-Urheberrechtsreform und ihre Folgen für uns (ab 19:00 Uhr)
Sa. 2. 3. Trotz Tanz 3 // 20 Jahre Trotz (ab 19:00 Uhr, Treff°)
So. 3. 3. Sonntagscafé (11:00 13:00–15:00 Uhr, Mitbring-Frühstück, Kaffee ist vorhanden)
Di. 5. 3. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 6. 3. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Antifa-Café: Antifa und Männlichkeit (offen ab 18:00 Uhr, Vortrag ab 19:00 Uhr)
Do. 7. 3. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 12. 3. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 13. 3. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Werkstattbericht über die Forschung zur Wittenerin Rosi Wolfstein (ab 19:00 Uhr)
Do. 14. 3. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 19. 3. Novemberrevolution 1918: Selbstermächtigung, Emanzipation und Repression (17:15 Uhr, Rathausplatz, Treppen Celestiangebäude)
Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 20. 3. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 21. 3. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
So. 24. 3. Ausflug zum Jüdischen Museum Westfalen (Infos und Anmeldung im Trotz Allem)
Di. 26. 3. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 27. 3. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 28. 3. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)

Di. 19. März: Novemberrevolution 1918: Selbstermächtigung, Emanzipation und Repression

Der MieterInnenverein Witten wird 100 Jahre alt. Er ist ein „Kind“ des Ersten Weltkriegs und der Novemberrevolution von 1918. Die Revolution beseitigte den autoritären Hohenzollern-Staat und machte Untertanen zu Bürgerinnen und Bürgern. In der neuen Republik engagierten und emanzipierten sie sich auf vielfältige Weise, um ihre Lebensverhältnisse zu verbessern. Auf die gravierende Wohnungsnot reagierten viele Bürgerinnen und Bürger mit der Gründung von Mietervereinen – so auch in Witten. Im Oktober 1919 war es soweit.

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Mi. 13. März: Werkstattbericht über die Forschung zur Wittenerin Rosi Wolfstein

In vielen Werken über die KPD in der Weimarer Republik findet sich ein Personenkommentar über die aus Witten stammende Rosi Wolfstein (18881987). In Witten trägt eine kurze Nebenstraße ihren Namen. Als überzeugte Feministin und Antimilitaristin war sie Aktivistin der sozialistischen Bewegung und Wegbereiterin für die Rechte der Frauen. Seit 1908 Mitglied der SPD, wechselte sie ihre Parteizugehörigkeit immer dann, wenn sie glaubte, ihre Ziele in dieser Partei nicht mehr verfolgen zu können. Sie war in der SPD, der USPD (Spartakusbund), kämpfte in der revolutionären Arbeiterjugendbewegung, war Mitgründerin der KPD, wechselte aus Opposition zu deren stalinistischem Kurs zur KPD, dann zur SAP und nach dem Exil in Belgien, Frankreich und den USA wieder in die SPD. Ihr Jüdischsein spielte keine Rolle für ihr politisches Handeln. Sie trat für das Frauenwahlrecht und für Frauenbildung ein, kämpfte gegen Krieg und Militarismus und strebte einen emanzipatorischen Sozialismus an.

Im Werkstattbericht werden erste Forschungsergebnisse vorgestellt.

Mi. 13. März 2019, 19:00 Uhr

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Mi. 6. März: Antifa-Café: Antifa und Männlichkeit

F_Antifa in die Offensive!

Was ist überhaupt Männlichkeit? Was macht Antifa-Politik aus und wieso ist sie an so vielen Punkten besonders bei jungen Männern beliebt? Warum gibt es auch in der Antifa Unterdrückungsverhältnisse? Es geht um die Entwicklung neuer Perspektiven und um konkrete Umsetzungsmöglichkeiten. Antifa ist zu wichtig, als es nur bei Kritik zu belassen.

Mehr Informationen:

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Mi. 6. März 2019, 18:00 Uhr, Vortrag ab 19:00 Uhr

Sa. 2. März: Trotz Tanz 3 // 20 Jahre Trotz

Das Trotz wird 20 Jahre alt! In der Zeit ist viel passiert. Demos, Vorträge, Kneipenabende, jede Woche Plenum und so weiter und so fort. Was auch immer zu unseren Stärken gehörte, war das Feiern. Und das soll auch so bleiben! Wir gehen mit dem Trotz Tanz in die dritte Runde und lassen gehörig krachen.

Kommt rum und stoßt auf weitere 100 Jahre an!

Live-Bands von Punk bis bis Jazz und im Anschluss DJs. Das ein oder andere Special wird es auch geben.

Weitere Infos folgen.

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Sa. 2. März 2019, 19:00 Uhr, Treff°

Programm Februar 2019

So. 3. 2. Sonntagscafé (11:00–15:00 Uhr, Mitbring-Frühstück, Kaffee ist vorhanden)
Di. 5. 2. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 6. 2. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Antifa-Café: Antifaschistischer Kampf aus feministischer Perspektive – Der Versuch einer Einführung (ab 19:00 Uhr, offen ab 18:00 Uhr)
Do. 7. 2. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 12. 2. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 13. 2. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Den Mietzockern in die Karten gucken (ab 19:00 Uhr)
Do. 14. 2. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 19. 2. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 20. 2. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 21. 2. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 26. 2. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 27. 2. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 28. 2. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)

Mi. 13. Februar: Den Mietzockern in die Karten gucken

Witten Haus Schulze-Delitzsch-Straße 23

Wohnungsnot und Mietenwahnsinn sind in aller Munde. Auch in Witten wird es immer schwieriger eine halbwegs nette und bezahlbare Wohnung zu finden und zu behalten. Es gibt in Witten Leute, die genug verdienen, um für eine modernisierte Altbauwohnung 8 € pro qm und mehr zu zahlen. Für die meisten ist das aber zu viel. Besonders für das Viertel der WittenerInnen, deren Einkommen unter der Armutsrisikogrenze liegt. Große Teile der Stadt bestehen aus ehemaligen Sozialwohnungen, die meist von gemeinnützigen Wohnungsunternehmen mit Hilfe günstiger öffentlicher Kredite errichtet wurden und für einige Jahrzehnte nur kostendeckende Mieten aufwiesen. Aber diese Zeiten sind vorbei. In kaum einer anderen Stadt in NRW fallen so viele Sozialwohnungen so schnell aus der Sozialbindung wie in Witten. Neu gebaut werden fast keine Sozialwohnungen. Und was noch schlimmer ist: Ein großer Teil der ehemaligen Sozialwohnungen – ursprünglich meist Werkswohnungen der Stahlindustrie – gehört heute Finanzfonds in Luxemburg oder börsen-notierten Konzernen wie Vonovia und LEG. Für die sind die Wohnungen einerseits Spekulationsmasse, andererseits Mittel, immer mehr Rendite aus den MieterInnen zu quetschen. Etwa mit Hilfe von Modernisierungen, aber auch mit betrügerischen Abrechnungen.

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