Sa. 14. März: Das Narrativ des „Großen Austauschs“ und die Angstlust der Neuen Rechten

Graffiti in der Alaunstraße in Dresden. Das Motiv bezieht sich auf die Auseinandersetzung während einer Pegida-Demonstration zwischen einem Kamerateam von Frontal 21 und einem Demonstrationsteilnehmer sowie die umstrittene Polizeiaktion, welche die Pressearbeit behinderte. „Grüße an MP Kretschmer“ – „Frontal-Aufnahme, LKA“

Der Vortrag fällt leider wegen der aktuellen Situation aus!

Ob „Reconquista“, „Remigration“ oder „Großer Austausch“ – neurechte Schlagwörter sind in der jüngeren Vergangenheit insbesondere durch die sozialen Netzwerke in die öffentlichen Diskurse vorgedrungen. Zentrale Akteure des rechtsintellektuellen Milieus, wie der Verleger Götz Kubitschek, werden gar im renommierten New York Times Magazine mit einer Homestory bedacht. Mit der AfD ist eine offen migrationsfeindliche Partei, die enge Verbindungen in diese Szene unterhält, in allen Länderparlamenten und im Bundestag vertreten. Doch welche politischen Konzepte verbergen sich eigentlich hinter diesen gezielt platzierten Begriffen und wer setzt sie in die Welt? Der Vortrag analysiert sowohl literarische, als auch programmatische Schlüsseltexte der Neuen Rechten und fokussiert dabei insbesondere die Obsession, mit der Neurechte Migration zur „Krise“ stilisieren.

Referent: Dr. Lasse Wichert

Sa. 14. März 2020, offen ab 19:30 Uhr, Vortrag ab 20:00 Uhr

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Stellungnahme des soziokulturellen Zentrums „Trotz Allem“ zu Simon Nowacks unerträglicher Entgleisung

Nachdem sich der FDP-Mann Thomas Kemmerich in Thüringen von der Höcke-AfD hat wählen lassen, war der Applaus von Simon Nowack so sicher wie das Amen in der Kirche.

Der Rechtsaußen der Wittener CDU ließ es sich nicht nehmen, bei Facebook gegen Linke zu wettern und die Wahl von Kemmerich als Erfolg gegen Extremisten zu feiern. „Mir ist es lieber, […] Extremisten wählen einen Demokraten, als wenn Demokraten einen Extremisten wählen“, so Nowack. Als Extremisten tituliert er damit den tatsächlich eher sozialdemokratisch agierenden Bodo Ramelow und setzt ihn so mit dem Faschisten Björn Höcke gleich. Zügig verschwand der Gratulations-Post für Kemmerich bei Facebook für das öffentliche Publikum, nachdem erste kritische Stimmen zu hören waren. Ein Screenshot dieser unerträglichen Entgleisung liegt uns aber vor.

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Programm Febuar 2020

So. 2. 2. Sonntagscafé (11:00–15:00 Uhr, Mitbring-Frühstück, Kaffee ist vorhanden)
Di. 4. 2. Antifa-Café: Die Flucht durch Afrika und was das mit Kolonialismus zu tun hat (offen 18:00 Uhr, Vortrag ab 19:00 Uhr, anschließend KüfA)
Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 6. 2. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 7. 2. Videopremiere: Akzent One und Lucky Lou „Exorbitant Tour 2019“ (offen ab 19:00 Uhr, Videopremiere ab 20:30 Uhr)
Di. 11. 2. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 13. 2. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 14. 2. Film: „Frauen, bildet Banden!“ – Eine Spurensuche zur Geschichte der Roten Zora (ab 19:00 Uhr, offen ab 18:30 Uhr)
Di. 18. 2. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 20. 2. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 21. 2. Film: Push – Für das Grundrecht auf Wohnen (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 25. 2. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 27. 2. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 28. 2. Schwarzer Tresen: Von der Demokratie zur Freiheit: Der Unterschied zwischen Regierung und Selbstbestimmung (ab 19:00 Uhr) Fällt aus!

Di. 4. Februar: Antifa-Café

Fliehen und Ankommen – Vortragsreihe 2020

Die Flucht durch Afrika und was das mit Kolonialismus zu tun hat

Wussten Sie, dass die Menschen in Westafrika Angst vor dem Wasser haben? Und trotzdem kommen wir zu Tausenden nach Europa – über das Mittelmeer.

Niemand verlässt seine Heimat freiwillig. Afrika ist geprägt durch seine Geschichte. Der Kolonialismus hat die Fundamente unserer Gesellschaft zerstört. Es ist nicht nur der Raub an Rohstoffen und Menschen, sondern der Zerstörung unserer kulturellen Identität und der gesellschaftlichen Strukturen, die bis heute fort wirkt.

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Fliehen und Ankommen?!

Fliehen und Ankommen – Vortragsreihe 2020

Vortragsreihe in Witten und Bochum

Wir als Gesellschaft stehen immer vor der Frage, wie wollen wir miteinander leben? Wenn im Zuge von Krieg, Armut und Klimawandel Menschen nach Europa, nach Deutschland, ins Ruhrgebiet kommen, dann kann das eine Gesellschaft vor Herausforderungen stellen, aber auch zu neuen Chancen führen. Ängste, Vorurteile und Unwissenheit machen sich rechte Akteur*innen zu nutzen, um durch rassistische Propaganda die Menschen gegeneinander aufzuwiegeln und ein friedliches und gleichberechtigtes Miteinander zu verunmöglichen.

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Fr. 28. Februar: Schwarzer Tresen

Von der Demokratie zur Freiheit: Der Unterschied zwischen Regierung und Selbstbestimmung

[Foto: Graffiti: Our dreams cannot fit in their ballot boxes]

Der Schwarze Tresen muss leider wegen einer Erkrankung der referierenden Person ausfallen.

Demokratie ist das allgemeingültigste politische Ideal unserer Zeit. Die AfD will sie in ihrer unmittelbaren Form, der deutsche Staat berief sich auf sie, um den Widerstand gegen den G20-Gipfel zu verfolgen, und auch linke Bewegungen fordern sie immer wieder ein. Von der Demokratischen Volksrepublik Korea bis zur autonomen Region Rojava nennt sich praktisch jede Regierung und jede Bewegung demokratisch. Aber was ist das Heilmittel für die Probleme der Demokratie? Alle sind sich einig: Mehr Demokratie.

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Fr. 21. Februar: Film: Push – Für das Grundrecht auf Wohnen

Dokumentation, 92 Minuten

Überall auf der Welt schnellen die Mietpreise in den Städten in die Höhe. Die Einkommen tun das nicht. Langzeitmieter werden aus ihren Wohnungen herausgedrängt. Selbst Krankenpflegende, Polizisten und Feuerwehrleute können es sich nicht mehr leisten in den Städten zu leben, für deren Grundversorgung sie notwendig sind. PUSH wirft ein Licht auf eine neue Art des anonymen Hausbesitzers, auf unsere immer weniger bewohnbaren Städte und eine eskalierende Krise, die uns alle betrifft. Das ist keine Gentrifizierung mehr: Wohnungen sind Kapital und Orte, um Geld anzulegen.

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Fr. 14. Februar: Film: „Frauen, bildet Banden!“ – Eine Spurensuche zur Geschichte der Roten Zora

Dokumentarfilm über die Rote Zora und den militanten Frauenwiderstand in den 70ern und 80ern in der BRD (77 min.), FrauenLesbenFilmCollectif Las Otras 2019.

Die „Rote Zora“ war in den 1970er und 1980er Jahren eine militante Frauengruppe in der BRD, die sich klandestin organisierte. Ihre Aktivitäten richteten sich u. a. gegen die alltägliche Gewalt gegen Frauen, gegen Gen- und Reproduktionstechnologien, Bevölkerungspolitik und internationale Ausbeutungsbedingungen. Erzählungen von verschiedenen Zeitzeuginnen, Interviews mit einer Historikerin und ehemaligen Zoras lassen die Geschichte der „Roten Zora“ und der damaligen Frauenbewegung wieder lebendig werden. Anwesend ist eine der Filmemacherinnen – im Anschluß gibt es die Möglichkeit, mit Ihr über den Film zu sprechen.

Fr. 14. Februar 2020, ab 19:00 Uhr, offen ab 18:30 Uhr

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Programm Januar 2020

Do. 2. 1. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
So. 5. 1. Sonntagscafé (11:00–15:00 Uhr, Mitbring-Frühstück, Kaffee ist vorhanden)
Di. 7. 1. Antifa-Café: Wir haben genug! Die Befreiung der Frau in Rojava (offen 18:00 Uhr, Vortrag ab 19:00 Uhr, anschließend KüfA)
Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 9. 1. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 14. 1. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 16. 1. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 21. 1. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 22. 1. GLBW & s_p_s presents: Zirkel der Theorie #2 (ab 18:00 Uhr)
Do. 23. 1. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 24. 1. Fridays for Future – in Polen (offen ab 18:30 Uhr, Vortrag ab 19:00 Uhr)
Di. 28. 1. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 30. 1. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 31. 1. Schwarzer Tresen: Kommune Niederkaufungen (ab 19:00 Uhr)