Programm Juli 2016

Fr. 1. 7. Tingleberries: Adventures in Witten (ab 20:00 Uhr)
Sa. 2. 7. Marika Venezia: Mein Leben mit dem Auschwitz-Überlebenden Shlomo Venezia (ab 17:00 Uhr, Bochum, Bahnhof Langendreer, Raum 6)
So. 3. 7. Sonntagscafé (ab 15:00 Uhr)
Di. 5. 7. Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Tischtennis, Kicker, Billard, Arcade, Bibliothek)
Do. 7. 7. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Sa. 9. 7. Das elfte Gebot (ab 20:00 Uhr)
Mo. 11. 7. Planungstreffen Sommerfest (ab 18:00 Uhr)
Di. 12. 7. Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Tischtennis, Kicker, Billard, Arcade, Bibliothek)
Do. 14. 7. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Fr. 15. 7. Spieleabend (ab 18:00 Uhr)
Di. 19. 7. Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Tischtennis, Kicker, Billard, Arcade, Bibliothek)
Do. 21. 7. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Di. 26. 7. Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Tischtennis, Kicker, Billard, Arcade, Bibliothek)
Mi. 27. 7. Film zum Bedingungslosen Grundeinkommen (Veranstaltung der SDAJ Witten)
Do. 28. 7. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)

Programm Juni 2016

Do. 2. 6. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
So. 5. 6. Sonntagscafé (ab 15:00 Uhr)
Di. 7. 6. Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Tischtennis, Kicker, Billard, Arcade, Bibliothek)
Do. 9. 6. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Sa. 11. 6. Trotz-Allem-Kneipen-Dreikampf (ab 17:00 Uhr)
Di. 14. 6. Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Tischtennis, Kicker, Billard, Arcade, Bibliothek)
Do. 16. 6. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Di. 21. 6. Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Tischtennis, Kicker, Billard, Arcade, Bibliothek)
Do. 23. 6. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Di. 28. 6. Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Tischtennis, Kicker, Billard, Arcade, Bibliothek)
Do. 30. 6. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)

Sa. 2. Juli: Marika Venezia: Mein Leben mit dem Auschwitz-Überlebenden Shlomo Venezia

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Shlomo Venezia wurde im April 1944 von Griechenland nach Auschwitz deportiert. Nach kurzer Zeit wurde er dem sogenannten „Sonderkommando“ zugeteilt, das heißt, er wurde gezwungen, in den Krematorien von Birkenau zu arbeiten. Durch eine Reihe glücklicher Zufälle konnte er Auschwitz und die Kriegszeit überleben und wurde somit zu einem der wenigen Zeugen, welche die Massenmorde in Auschwitz-Birkenau erleben mussten und darüber berichteten.

Dieses furchtbare Schicksal überschattete sein gesamtes Leben:

„Alles bringt mich zurück ins Lager. Was ich auch tue, was ich auch sehe, mein Geist kehrt immer wieder an diesen Ort zurück. Es ist, als hätte die ‚Arbeit’, die ich dort tun musste, meinen Kopf nie verlassen. (…) Man kommt nie mehr wirklich aus dem Krematorium heraus.“

Shlomo Venezia starb am 1. Oktober 2012 im Alter von 88 Jahren.

Marika Venezia, die in Rom lebt, 56 Jahre lang an Shlomos Seite verbrachte und mit ihm eine Familie gründete, wird in der Veranstaltung darüber berichten, wie das Trauma ihres Mannes auch ihr Leben prägte und wie es an die nächsten Generationen weitergegeben wurde.

Eine Veranstaltung des Bildungswerkes Stanislaw Hantz e.V., des Antifabündnisses Witten und des soziokulturellen Zentrums Trotz Allem.

Sa. 2. Juli 2016, 17:00 Uhr, Bochum, Bahnhof Langendreer, Raum 6

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Fr. 10. Juni: Trotz-Allem-Kneipen-Dreikampf

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Billard, Kicker, Tischtennis.

In drei Disziplinen rufen wir euch alle zum zweiten offiziellen Trotz-Allem-Kneipen-Dreikampf auf. In Zweierteams geht es um Ruhm, Ehre und Kaltgetränke.

Die fällige „Startgebühr“, max. € 3,– pro Team (wir sind uns da noch nicht ganz sicher), kommt als Spende dem Erhalt von Kicker, Billard und Tischtennis im Trotz zugute.

Zuschauer_innen und Supporter sind erwünscht.

Lasst die Spiele beginnen.

Fr. 10. Juni 2016, 17:00 Uhr (Anmeldung), 18:00 Uhr (Beginn)

Programm Mai 2016

Di. 3. 5. Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Tischtennis, Kicker, Billard, Arcade, Bibliothek)
Do. 5. 5. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
So. 8. 5. Stand am Rathausplatz (11:00–16:00 Uhr, Rathausplatz)
Di. 10. 5. Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Tischtennis, Kicker, Billard, Arcade, Bibliothek)
Do. 12. 5. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Di. 17. 5. Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Tischtennis, Kicker, Billard, Arcade, Bibliothek)
Do. 19. 5. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Mo. 23. 5. Südafrika-Reisebericht (ab 20:15 Uhr)
Di. 24. 5. Venezuela-Veranstaltung (ab 18:00 Uhr)
Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Tischtennis, Kicker, Billard, Arcade, Bibliothek)
Do. 26. 5. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Fr. 27. 5. Schwarzer Tresen: Herrschaftsinstitution Hochschule (ab 19:00 Uhr, mit Essen)
Di. 31. 5. Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Tischtennis, Kicker, Billard, Arcade, Bibliothek)

Fr. 27. Mai: Schwarzer Tresen: Herrschaftsinstitution Hochschule

[Titelbild Broschüre „Herrschaftsinstitution Hochschule“]
[Icon: mit Essen]

Universitäten gelten als Orte, an denen frei gelernt und geforscht wird. Meistens wird der Eindruck erweckt, jede*r könne sich frei entfalten und habe die gleichen Chancen zur Selbstverwirklichung.

Dabei sind alle Menschen an der Uni Unterdrückung ausgesetzt und die Hochschule spielt eine wichtige Rolle beim Erhalt von Herrschaft – egal ob durch Prüfungszwang, Zulassungsbeschränkungen oder prekäre Arbeitsbedingungen. Kritisches Denken wird oft nur in dem Maße geduldet, wie es die Herrschaftsinstrumente und Hierarchien im System Uni nicht gefährdet.

Leben, lernen und Arbeit auf dem Campus sind geprägt von Konkurrenz, Wettbewerb und Leistungsdruck. Die Unterdrückungsmechanismen erstrecken sich über alle Fachrichtungen und gehen weit über Lehre und Forschung hinaus. Wie sehen diese Formen der Unterdrückung also konkret aus? Wie unterscheiden sich die Zwänge die auf Student*innen, „Hilfskräfte“, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, Professor*innen oder „nichtwissenschaftliche“ Mitarbeiter*innen einwirken? Und wie können wir gemeinsam gegen die uns betreffenden Herrschaft Widerstand leisten um die Institution Uni zu überwinden?

Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich der Vortrag bei dem wir unsere neue Broschüre „Herrschaftsinstitution Hochschule – Wie uns die Uni unterdrückt“ vorstellen. Außerdem wird die Funktion der Hochschule für den Erhalt von Kapitalismus und Staat betrachtet. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zur weitergehenden Diskussion.

Fr. 27. Mai 2016, 19:00 Uhr, mit (veganem) Essen

Di. 24. Mai: Venezuela-Veranstaltung

Die Linken haben die Parlamentswahlen im Dezember klar verloren. Möglicherweise eröffnet das wieder Perspektiven für selbstbewusste Initiativen von unten, die sich auf die eigenen Kräfte besinnen, statt an Chávez und andere Götter zu glauben. Eine dieser Initiativen ist der Kooperativenverbund Cecosesola in Barquisimeto. Dort sind alle Facetten der allgemeinen Krise Venezuelas zu spüren:

Devisenmangel, hohe Inflation, lange Warteschlangen vor den Verkaufshallen mit körperlichen Auseinandersetzungen um verbilligte Grundnahrungsmittel, stillgelegte Fahrzeuge wegen Ersatzteilmangel sowie Einschränkungen bei der Grundversorgung in den Gesundheitszentren.

An diesem Abend soll diskutiert werden, warum der „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ an den Rand eines Staatsbankrotts geraten ist, welche Rolle die kapitalistischen Kernländer dabei spielen, warum eine fast zu 100% vom Erdöl abhängige Ökonomie in die Sackgasse führt, welche Verantwortung die Chavisten tragen und wie die Massen ihr Leben trotzdem meistern.

Der Referent ist seit 2005 mehrere Male durch Venezuela gereist und gehört zum Cecosesola-Solidaritätskomitee.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 24. Mai statt. Beginn ist 18:00 Uhr. Der Eintritt ist frei, aber eine Spende für die Fahrkarte des Referenten ist sehr erwünscht.

Di. 24. Mai 2016, 18:00 Uhr, anschließend offener Dienstag