Programm Oktober 2018

Di. 2. 10. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 3. 10. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Antifa-Café: Die soziale Demagogie der AfD (ab 19:00 Uhr, offen ab 18:00 Uhr)
Do. 4. 10. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
So. 7. 10. Sonntagscafé/Eltern-Kind-Nachmittag (11:00–15:00 Uhr, Mitbring-Frühstück, Kaffee ist vorhanden)
Di. 9. 10. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 10. 10. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 11. 10. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 16. 10. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 17. 10. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 18. 10. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 19. 10. TrotzTanz 2 (ab 19:30 Uhr, Treff°)
Di. 23. 10. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 24. 10. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Zur Kritik unserer Erinnerungskultur – Das Gedenken an die Novemberpogrome 1938 in Witten (Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr)
Do. 25. 10. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 26. 10. Schwarzer Tresen: Martin Baxmeyer: Amparo Poch y Gascón – Biographie und Erzählungen aus der spanischen Revolution (ab 19:00 Uhr)
Di. 30. 10. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 31. 10. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)

Fr. 26. Oktober: Schwarzer Tresen: Martin Baxmeyer: Amparo Poch y Gascón – Biographie und Erzählungen aus der spanischen Revolution

Buchvorstellung und Lesung mit Lou Marin (Verlag Graswurzelrevolution)

Amparo Poch y Gascon

Amparo Poch y Gascón (1902–1968) war eine der drei Gründerinnen der anarchistischen Frauenorganisation Mujeres Libres während der spanischen Revolution. Sie kämpfte für die freie Liebe ebenso wie für gleichen Zugang von Frauen zum Arbeitsprozess. Als Ärztin leitete sie ein Feldlazarett vor Madrid und als Mitarbeiterin von Federica Montseny im Gesundheitsministerium organisierte sie die massenhafte Evakuierung von Kindern ins Ausland. Die anarchistische Literatur vollzog in der spanischen Revolution einen „nationalistischen Schwenk“, den Amparo Poch nicht mitmachte. Sie schrieb weiterhin in ihrem herrschaftskritischen und lebensbejahenden Stil. Davon zeugen ihre ironisch-satirischen Erzählungen, die in der Zeitschrift Mujeres Libres erschienen, im Anhang dieser Biographie erstmals in deutscher Übersetzung vorliegen.

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Fr. 26. Oktober 2018, 19:00 Uhr

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Mi. 3. Oktober: Antifa-Café: Die soziale Demagogie der AfD

Keine AFD V1

Wenn Höcke davon spricht, dass „wir uns Deutschland Stück für Stück zurückholen“, dann klingt das verdächtig ähnlich nach dem Zitat von Adolf Hitler: „Deutschland muss frei werden“. Aber nicht nur in der Wortwahl bedient sich die AfD der Mittel der NSDAP, sondern auch bei der Methodik, um Menschen zu agitieren, sind deutlichliche Parallelen zu erkennen. So versprechen beide Besserung für sozial Schwache und prekär Beschäftigte, machen aber in Wahrheit Politik für die Reichen und Priviligierten. Dieses Phänomen heißt „soziale Demagogie“ und wird das zentrale Thema des nächsten Antifa-Cafés sein. Wir werden die AfD auf ebensolche falsche Versprechungen prüfen und ihre neoliberale Politik entlarven. Im Anschluss gibt es KüfA und Kaltgetränke.

Mi. 3. Oktober 2018, geöffnet ab 18:00 Uhr, Diskussionsrunde ab 19:00 Uhr

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Do. 8. November: Ralph Klein: Die Novemberpogrome 1938 in Witten

Am 9./10. November 1938 entfesselten die Nationalsozialisten in ganz Deutschland Pogrome gegen die jüdischen Deutschen. Was geschah in jenen Tagen in Witten? Wer waren die Pogromtäter? Wie reagierten die Mitglieder der jüdischen Gemeinde? Wurde nach der Befreiung vom Nationalsozialismus irgendjemand wegen der Verbrechen am 9./10. November 1938 zur Rechenschaft gezogen? Zum ersten Mal nach 80 Jahren wird der Novemberpogrom 1938 auf Basis umfangreicher Quellen gründlich untersucht. Aus Anlass des 80. Jahrestag der Pogrome stellt der Historiker Ralph Klein am 8. November 2018 das Ergebnis seiner mikrogeschichtlich inspirierten Arbeit der Öffentlichkeit vor.

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Do. 8. November 2018, Stadtarchiv Witten, Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr

Mi. 24. Oktober: Zur Kritik unserer Erinnerungskultur – Das Gedenken an die Novemberpogrome 1938 in Witten

Vortrag und Diskussion mit Ralph Klein, Regina Mentner, Esther Stabenow und Lasse Wichert

Seit 40 Jahren finden in Witten regelmäßig Gedenkveranstaltungen aus Anlass der Pogrome gegen die jüdischen Deutschen am 9./10. November 1938 statt und folgen einem sich wiederholenden Muster. Es wird der Juden als Opfer gedacht, an die Täter, die aus der Wittener Stadtgesellschaft kamen, wird z. B. nicht erinnert. Das Gedenken an die Verbrechen von einst wird als Aufforderung an die heutige Bürgerschaft verstanden, die „demokratische Staatsform wachsam zu verteidigen“ (SPD-Fraktion im Wittener Stadtrat, 1979). Als Teil der Erinnerungskultur in der Bundesrepublik Deutschland steht das Gedenken an die Novemberpogrome „im Herzen der deutschen Identität seit 1945“ (Mirjam Zadoff, Leiterin des Münchener NS-Dokumentationszentrums).

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Veranstaltungsreihe: „… die Gesinnung der Canaille“ – Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus (Teil 2)

2018 jähren sich zum 80. Mal die nationalsozialistischen Novemberpogrome. Auch die Wittener Jüdinnen und Juden wurden von antisemitischen Männerhorden angegriffen und die Wittener Synagoge wurde niedergebrannt. Aus Anlass dieses traurigen Jahrestages hat das soziokulturelle Zentrum „Trotz Allem“ in Kooperation mit dem Stadtarchiv Witten und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Witten eine Veranstaltungsreihe zu den Themen Antisemitismus und Erinnerungskultur konzipiert. Unterstützt wird die Reihe von dem Wittener Ortsverband der Grünen und dem Jugendforum des Jugendrings Witten.

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Mi. 12. September: Filmvorführung: Triumph des guten Willens. Ein politisches Portrait über Eike Geisel

Das soziokulturelle Zentrum Trotz Allem, die Deutsch-Israelische Gesellschaft Witten und das Wittener Stadtarchiv präsentieren am 12. September den Film Triumph des guten Willens. Ein politisches Portrait über Eike Geisel im Kinosaal des Haus Wittens. Die Veranstaltung findet im Rahmen des zweiten Teils der Veranstaltungsreihe „‚…die Gesinnung der Canaille‘ – Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus“ statt, in dem es um eine kritische Auseinandersetzung mit dem Gedenken an den Nationalsozialismus gehen soll. Im Anschluss an den Film wird es die Möglichkeit zur Diskussion mit Alex Feuerherdt, einem der Co-Autoren des Films, geben.

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Mi. 12. September 2018, Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr, Haus Witten, Eintritt frei

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Programm September 2018

Sa. 1. 9. Sommerfest (ab 14:00 Uhr)
Di. 4. 9. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 5. 9. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Antifa-Café: Diskussionsrunde: Rechtsruck im Ruhrgebiet. Was können wir entgegensetzen? (ab 19:00 Uhr, offen ab 18:00 Uhr)
Do. 6. 9. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 11. 9. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 12. 9. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Filmvorführung: Triumph des guten Willens. Ein politisches Portrait über Eike Geisel (Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr, Haus Witten)
Do. 13. 9. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 18. 9. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 19. 9. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 20. 9. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 25. 9. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 26. 9. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 27. 9. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 28. 9. Schwarzer Tresen: „…dann machma halt a Revolution!“ – Gedenken und Gedanken zur Münchner Räterepublik von 1918/19 (ab 19:00 Uhr)