Programm Juli 2018

So. 1. 7. Offener Sonntag (11:00–15:00 Uhr, Mitbring-Frühstück, Kaffee ist vorhanden)
Di. 3. 7. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 4. 7. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Vortrag: Facetten des Antisemitismus (ab 19:30 Uhr, Stadtarchiv Witten)
Do. 5. 7. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 10. 7. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 11. 7. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 12. 7. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
So. 15. 7. Cryptoparty (ab 15:00 Uhr)
Di. 17. 7. 1. Planungstreffen zum (Spät)Sommerfest (ab 17:00 Uhr)
Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 18. 7. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 19. 7. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 24. 7. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 25. 7. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 26. 7. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 31. 7. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)

So. 15. Juli: Cryptoparty

Trotz Allem lädt zur Cryptoparty ein

[What are you looking at? — Graffiti commenting on the neighbouring surveillance camera in a concrete subway underpass near Hyde Park in London.]

Das soziokulturelle Zentrum Trotz Allem lädt für den 15. Juli um 15:00 Uhr in die Wideystraße 44 in Witten zu einer Cryptoparty ein. Jeder Mensch braucht Privatsphäre, um sich frei entfalten und ausprobieren zu können, ohne gleich mit negativen Konsequenzen rechnen zu müssen. In einem Staat ist es eine Machtfrage, wer welches Wissen über wen hat. Verschlüsselung ist eine gute Waffe zur Verteidigung der eigenen Privatsphäre und der Demokratie im digitalen überwachten Zeitalter – wir zeigen, wie es geht!

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Wie krank ist das denn?! Gegen die Verhältnisse im Gesundheitssystem! Gemeinsame Anreise zur Demonstration „Mehr Personal für Krankenhäuser und Altenpflege!“ anlässlich der Gesundheitsministerkonferenz in Düsseldorf

Wie krank ist das denn?!“ fragten die Organisatoren dreier Veranstaltungen zum Thema Gesundheitssystem und soziale Frage im soziokulturellen Zentrum „Trotz Allem“ zu Beginn des Jahres. Anknüpfend an die in der Veranstaltungsreihe formulierte Kritik eines profitorientierten Gesundheits- und Pflegewesens und die ihm zugrunde liegenden kapitalistischen Verhältnisse wollen wir jetzt aktiv werden. Am 20. Juni findet die Gesundheitsministerkonferenz der Länder in Düsseldorf statt. Wir rufen dazu auf, an der an diesem Tag in Düsseldorf stattfindenden Demonstration „Mehr Personal für Krankenhäuser und Altenpflege!“ teilzunehmen und treffen uns dazu um 10:00 Uhr zur gemeinsamen Anreise am Wittener Hauptbahnhof.

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Treffpunkt: Mi. 20. Juni 2018, 10:00 Uhr, Witten Hauptbahnhof

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Mi. 4. Juli: Vortrag: Facetten des Antisemitismus

Schmähziegel Ravensburg MHQ

Antisemitismus – bei diesem Begriff kommen den meisten in Deutschland sozialisierten Menschen Leichenberge und der Holocaust in den Sinn. Aber auch die Frage wie es dazu kommen konnte. Antisemitismus ist jedoch keine Erfindung der Nazis, sondern war vorher schon weit verbreitet. Insbesondere frühere und spätere Formen des Antisemitismus sollen dargestellt, analysiert und erklärt werden, ein Modell für die Entstehung von Antisemitismus umrissen und sich der Frage genähert werden, was Antisemitismus von anderen gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeiten unterscheidet.

Der Referent, Bastian Steinhauer, studiert Sozialwissenschaften und Geschichte. Außerdem arbeitet er in der Gedenkstätte „Alte Synagoge“ und als Zivilcourage-Trainer für „Arbeit und Leben Bergmark“.

Mi. 4. Juli 2018, 19:30 Uhr, Stadtarchiv Witten, Bergerstraße 25

Programm Juni 2018

Di. 5. 6. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 6. 6. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 7. 6. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Di. 12. 6. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 13. 6. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Alex Feuerherdt: Vereinte Nationen gegen Israel (19:30 Uhr)
Do. 14. 6. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Sa. 16. 6. TrotzTanz (Treff°, ab 20:00 Uhr, offen ab 19:00 Uhr)
Di. 19. 6. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 20. 6. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 21. 6. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)
Fr. 22. 6. Mobi: Nein zum neuen Polizeigesetz NRW (ab 19:00 Uhr)
Di. 26. 6. Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Mi. 27. 6. Offener Mittwoch (13:00–17:00 Uhr)
Do. 28. 6. Plenum (ab 20:00 Uhr, offen ab 19:30 Uhr)

Sa. 16. Juni: TrotzTanz

Bundesarchiv Bild 102-10009, Amerikanische Tanzschule an Bord der "Bremen"

Erneut bittet das Trotz Allem zum Tanz im Treff°.

Euch erwarten neben brettendernem Punkrock (tba) noch LibidoLasse und audiophil an den Drehtellern.

Das ein oder andere Special wird es wohl auch geben.

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Sa. 16. Juni 2018, Treff° Einlass 19:00 Uhr, Musik ab 20:00 Uhr

Gemeinsame Stellungnahme des soziokulturellen Zentrums „Trotz Allem“ und des Bündnisses „Ennepe-Ruhr-Kreis stellt sich quer“ zur WAZ-Berichterstattung über die Neonaziangriffe am 14. April 2018

Witten Hauptbahnhof 2004 a

Als Antifaschisten, die sich seit Jahren gegen rechtes Gedankengut und gegen die Aktivitäten der lokalen und regionalen extremen Rechten engagieren, mussten wir den am vergangenen Montag erschienen WAZ-Artikel „Rechte und linke Demonstranten prügeln sich im Zug nach Witten“ mit großem Unverständnis zur Kenntnis nehmen.

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Fr. 25. Mai: Schwarzer Tresen: Die Zeitschrift Tsveyfl und die Anarchismen

[Logo: Tsveyfl]

In postanarchistischen Zeiten ist es zur Mode geworden, Anarchismus in Paradoxien denken zu wollen und jeden objektiven Anspruch auf allgemeingültige Wahrheiten von sich zu weisen. Die subjektive Wahrheit einer jeden wird damit gleichzeitig verabsolutiert und relativiert. Aber es ist eigentlich kein neues Phänomen, welches sich durch diskurstheoretische Einflüsse breit machen würde. Die Geschichte des Anarchismus ist tatsächlich von Paradoxien geprägt (was sich aber nicht auf das Denken übertragen lässt), denn der Anarchismus leidet seit jeher an einer chronischen Unbestimmtheit. Es verhält sich daher so, dass teils populäre anarchistische Denkerinnern ihn auf eine rein subjektive Handlungsweise reduzieren, in der Mehrheit wird er aber zumindest als subjektive Haltung gefasst – nicht als System zur Analyse der Verhältnisse, was jedoch notwendig wäre um aus ihm tatsächlich utopische Aussichten zu schöpfen. Der Anarchosyndikalismus kommt durch seine starke Bezugnahme auf ökonomische, die Welt strukturierende Faktoren, dem noch am nächsten.

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Di. 17. April: Nachbereitungstreffen #do1404

Am Samstag haben Nazis in Dortmund demonstriert. Im Rahmen der Abreise kam es zu einem Angriff durch Nazis, die im RE 4 randaliert haben. Am Wittener Hbf wurden ca. 30 Personen aus dieser Gruppe kurzzeitig festgesetzt und ihre Personalien wurden aufgenommen.

Neben der skandalösen Verhamlosung durch die WAZ, die von „Auseinandersetzungen zwischen Rechten und Linken“ spricht, gab es auch noch mindestens einen Übergriff seitens der Polizei auf eine Antifaschistin auf dem Bahnhofsvorplatz.

Wir laden Betroffene und Zeug*innen der Geschehnisse zu einem Nachbereitungstreffen am Dienstagabend um 19:00 Uhr im Trotz Allem ein.

Di. 17. April 2018, 19:00 Uhr