„Grauer Wolf im Schafspelz“

Vortrag zum türkischen Rechtsextremismus in Deutschland
von Dr. Kemal Bozay
Mittwoch, 3.7.2013, 19.30 Uhr

Wie kaum ein anderes Thema beschäftigt uns auch in Deutschland seit kurzem die türkische Innenpolitik. Viele bekunden ihre Solidarität mit den Protestierenden vom Gezi-Park und Taksim-Platz. Doch neben dieser, demokratischen Aufbruch verheißenden Bewegung, beschäftigte sich das lokale Wittener Publikum in den letzten Wochen auch mit weniger erfreulichen Entwicklungen in der türkischen Gemeinschaft. Nachdem bekannt wurde, dass es sich bei dem auf der Hauptstraße ansässigen „Deutsch-Türkischen Kulturverein“ um türkische Rechtsextremisten – sogenannte „Graue Wölfe“ – handelt, berichtete die Lokalpresse ausführlich und auch einige Parteienvertreter meldeten sich zu Wort. Doch was wollen diese „Grauen Wölfe“ eigentlich? Was genau verbindet sie mit und unterscheidet sie von anderen Rechtsextremisten? Und wie verbreitet sind sie eigentlich in der türkischen Community in Deutschland?
Zur Beantwortung all dieser Fragen haben wir den ausgewiesenen Spezialisten Dr. Kemal Bozay gewinnen können. Kemal Bozay ist Autor mehrerer Bücher über die „Grauen Wölfe“ und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit (Re-)Ethnisierungsprozessen unter in Deutschland lebenden Migranten. Gleichzeitig kennt Bozay die aufgeworfene Problematik nicht nur aus der Theorie, sondern kann als Geschäftsführer des „Vereins für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe – Migrationsarbeit“ (IFAK e.V.) in Bochum auch aus der Praxis berichten.

Der Eintritt zum Vortrag ist kostenfrei. Der Eingang zum soziokulturellen Zentrum „Trotz allem“ befindet sich in der Augustastr. 58, im Hinterhof (bitte klingeln).

Der Veranstalter behält sich vor, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Schwarzer Tresen – Drogen

Drogen: Eine offene Diskussionsrunde

Drogen sind in unserer Gesellschaft allgegenwärtig, aber in den meisten emanzipatorischen Gruppen eine Thematik zu der selten ein ausführlicher Diskurs stattfindet. Dabei spielt der Einfluss von bewusstseinsverändernden Substanzen eine große Rolle in unserem Leben und dies auf unterschiedlichste Weise. Des weiteren ist der teilweise gezielte Einsatz von Drogen ein Mittel der Herrschenden zur Manifestierung des Bestehenden.

Was sind überhaupt Drogen? Was machen Drogen mit dir und deinem sozialem Umfeld? Fühlst du dich freier wenn du Drogen konsumierst oder versuchst du lediglich der Realität zu entfliehen? Was bedeuten Drogen gesamtgesellschaftlich von der Produktion bis zum Konsum? Welche Bedeutung haben Drogen zum Beispiel im Knast? Welche Rolle würden Drogen in einer anarchischen Gesellschaft spielen? Diese und weitere Fragen, die sich aus der offenen Diskussion ergeben, möchten wir zusammen mit euch besprechen. Dabei wollen wir nicht die von den Herrschenden geprägten Definitionen von Drogen (legal oder illegal) verwenden. Außerdem verurteilen wir jegliche Verfolgung von Menschen (zum Beispiel Drogenabhängigen) durch den Staat und seine Organe.

Es wird kostengünstiges veganes Essen angeboten.

Programm Juni 2013

Di 11.6. Offener Dienstag ab 19.30 uhr
Mi 12.6. Grenzfrei ab 19 Uhr
Do 13.6. Plenum ab 20 Uhr
So 16.6. Kost-Nix-trödelmarkt ab 11 Uhr
Di 18.6. Offener Dienstag ab 19.30 Uhr
Mi 19.6. Grenzfrei ab 19 Uhr
Do 20.6. Plenum ab 20 Uhr
Di i24.6. Offner Dienstag ab 19.30 Uhr
Mi 24.6 Grenzfrei ab 19 Uhr
Do 27.6. Plenum ab 20 uhr
Fr 28.6. Schwarzer Tresen ab 19 Uhr

Programm Mai 2013

Di. 7.5. offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi. 8. 5. Tag der Befreiung! (17:00 Uhr/HBF)
Do. 9.5. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Di. 14.5. offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi. 15.5. Grenzfrei (ab 20:00 Uhr)
Do. 16.5. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Fr. 17.5. Transistor (ab 19 Uhr) mit Vokü
Di. 28. 5. offener Dienstag (ab 19:30 Uhr)
(Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek)
Mi. 29.5. Grenzfrei (ab 20:00 Uhr)
Do. 30.5. Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr)
Fr. 31. 5. Schwarzer Tresen – Religionskritik (ab 19:00 Uhr, mit Vokü)

Schwarzer Tresen – Religionskritik aus anarchistischer Sicht

Religion ist in unserer ach so säkularisierten Gesellschaft allgegenwärtig! Am Beispiel des allgemeinen Erziehungsalltags in konfessionellen Kindergärten und Schulen und selbst in staatlichen Einrichtungen werden wir von religiösen Vorstellungen geprägt. Selbst bei der Berufswahl, z. B. im sozialen Bereich, ist die religiöse Zugehörigkeit beziehungsweise Konfession oft ausschlaggebend, um überhaupt eine Arbeitsstelle zu bekommen. Obwohl diese konfessionellen Einrichtungen zum Großteil von Steuergeldern finanziert werden, nehmen sich die kirchlichen Träger das Recht heraus, ihre moralische Autorität derartig auszuspielen, dass sie bis in die Privatsphäre des/der Einzelnen hinein reicht. (Aktuelles Beispiel: Abtreibungsaffäre im Katholischen Krankenhaus in Köln)

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Vorschau Mai

Blockupy 2013 – Widerstand im Herzen des Europäischen Krisenregimes

Im Mai letzten Jahres legte der Staat eine ganze Stadt mitten in der Bundesrepublik lahm: Frankfurt. In der ganzen Stadt herrschte Demonstrationsverbot, die Polizei blockierte alle Straßen. Der Grund: Blockupy 2012. Tausende von Menschen hatten angekündigt, gegen die Europäische Kürzungspolitik auf die Straße zu gehen und die EZB blockieren zu wollen. Sie kamen und hinterließen eine klare Botschaft: Wir werden uns der Abschaffung demokratischer Rechte nicht beugen. Wir nehmen unsere Rechte war. Tausende blockierten, Zentausende demonstrierten. Blockupy war ein Erfolg für Widerstand in der BRD und ein Armutszeugnis für den Staat mit Protest umzugehen.

Blockupy* ruft auch in diesem Jahr zu europäischen Tagen des Protestes in Frankfurt am Main gegen das Krisenregime der Europäischen Union auf. Am 31. Mai und 1. Juni 2013 soll der Widerstand gegen die Verarmungspolitik von Regierung und Troika – der EZB, der EU-Kommission und des IWF – in eines der Zentren des europäischen Krisenregimes tragen: an den Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) und vieler deutscher Banken und Konzerne – den Profiteuren dieser Politik.

Auch in NRW wird mobilisiert, damit der Protest noch breiter, größer und bunter wird, als im letzen Jahre. Am 11.05. wird es eine Mobilisierungsdemo in Köln geben. Viele von uns fahren Ende Mai nach Frankfurt. Blockaden, Caremob, Tanzblockaden, Demos – alles wird dabei sein und auch Du kannst mitmachen!

Infos zu Blockupy:
blockupy-frankfurt.org

Dazu gibt es am 6.5. um 19 Uhr im Trotz allem eine Infoveranstaltung. Wir wollen mit Euch darüber reden, was Blockupy will und wie wir uns daran beteiligen können. Wir wollen Aktionen vorstellen und planen. Und wir werden eine Diashow mit Bildern aus dem letzten Jahr zeigen.

Seid dabei, wenn es auch 2013 wieder heißt: Blockupy EZB! Kapitalismus blockieren!

Programm April 2013

12.04. Grenzfrei lädt ein!

Mit Vorträgen und Filmausschnitten will die Gruppe Grenzfrei den Gästen des Abends einen Einblick sowohl in ihre Arbeit als auch in die problematische Lebenssituation von Geflüchteten in- und außerhalb von Europas Grenzen geben. 
Es wird eine Vokü (günstig+vegan) angeboten.

19.04. Spieleabend + Kickerturnier

Lustiger Spieleabend mit einigen ausgewählten Brett- und
Gesellschaftsspielen. Billiard und Tischtennis, sowie ein Kicker stehen natürlich auch zur Verfügung. Gerne dürft ihr eigene Spiele mitbringen.

20.04. Cocktailabend – Soli fürs Trotz

Das Trotz braucht Geld! Dafür veranstalten wir einen Soli-Abend. Der Erlös fließt in anstehende Verbesserungen am Laden. Frei nach dem Motto: Sauf‘ dir das Trotz schön!

26.04 Schwarzer Tresen

Vortrag zur gegenwärtigen Situation in Griechenland

In den vergangenen Jahren richtete sich der Blick der anarchistischen Bewegung immer wieder nach Griechenland. Die von den Massenmedien in Deutschland oft als „faule Griechen“ beleidigten Menschen kämpfen täglich gegen die Verschärfung des kapitalistischen Systems infolge der Sparmaßnahmen im Sozial- und Gesundheitswesen. Immer wieder gibt es Generalstreiks und Demonstrationen im ganzen Land. Bilder von Straßenschlachten verdeutlichen die Wut der Menschen über die bestehenden Verhältnisse.
Wie sieht der Widerstand der anarchistischen Bewegung in Griechenland aus und in welcher Situation befindet sie sich? Wie wird auf die Pogrome gegen Migrant_Innen und das Erstarken der nationalsozialistischen Partei „Goldene Morgendämmerung“ reagiert? Welche Folgen hatte der von einem Polizisten verübte Mord an dem 15jährigen Alexandros Grigoropoulos? Gibt es einen Aufbau von Alternativen zum herrschenden Kapitalismus? Wie sieht die Geschichte der anarchistischen Bewegung in Griechenland aus?
Die Anarchistische Gruppe Östliches Ruhrgebiet versucht, einen kurzen Überblick über die Ereignisse in Griechenland zu geben. Darüber hinaus wollen wir Spenden sammeln, um die anarchistische Bewegung in Griechenland gezielt zu unterstützen. Geld, welches alleine wegen der hohen Repressionskosten und aufgrund der vielen eingesperrten Genoss_Innen dringend benötigt wird.
Es wird eine Vokü (günstig+vegan) angeboten.

27.04 ‚Der amerikanische Vater‘

Die beliebte US-Serie ist ein Meilenstein der kritischen Fernsehkultur. Beim gemeinsamem Über-Leinwand-Glotzen wollen wir rausfinden, ob das stimmt. Essen und Popcorn gibt es auch. Und Cola.

28.04 Frauencafé

Wir wollen ein regelmäßiges Frauencafé im Trotz etablieren. Um Ideen zu sammeln und uns auszutauschen, laden wir euch zum Gründungstreffen ein. Hier kann sich jede von euch mit ihren Wünschen einbringen.

Sa. 16. Mär.: Werwolf-Spieleabend

Werwolf

Werwölfe

Es war Nacht, als die graußige Tat in dem kleinem Dorf geschah. Ein brutaler Mord! Doch welcher Dorfbewohner ist zu so einer schrecklich Tat nur fähig? Niemand will es gewesen sein. Nur das Mädchen hat den Täter gesehen und erzählt von schrecklichen Ungeheuern, die wie Wölfe heulen. Wird man ihr glauben? Wird sich der Hauptmann als vertrauenswürdig erweisen? Jede Nacht ein neues Opfer! Jeden Tag ein neuer Sündenbock!

Kennst du des Rätsels Lösung? Dann komm am 16. März um 19:00 Uhr ins Trotz Allem.

Sa. 16. Mär. 2013, 19:00 Uhr

So. 24. Mär.: Kost-Nix-Trödelmarkt

Flea Market Skipton

Kost-Nix-Trödelmarkt! Lust auf Trödelmarkt? Keine Lust auf Trödelmarkt?

Bei uns erlebst du einen ganz besonderen Trödelmarkt. Hier kannst du stöbern ohne zu verhandeln, denn unsere Preise stehen bereits fest. Jedes Teil kostet genau 0,– €. Wir bieten alles was ein Trödelmarkt sonst auch bietet nur umsonst und das indoor. Also kommt zahlreich am 24. März 2013 ins Trotz Allem und schaut euch entspannt um. Für Kaffee und Kuchen ist auch gesorgt.

So. 24. Mär. 2013, 11:00 Uhr