In gemütlicher Atmosphäre können Gesellschaftsspiele, Billard und Kicker gespielt werden.
Fr. 20. März 2015, 19:00 Uhr
In gemütlicher Atmosphäre können Gesellschaftsspiele, Billard und Kicker gespielt werden.
Fr. 20. März 2015, 19:00 Uhr
| So. 1. 2. | Gurdwara (ab 16:00 Uhr) |
|---|---|
| Di. 3. 2. | Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr) (Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek) |
| Mi. 4. 2. | Grenzfrei (ab 20:00 Uhr) |
| Do. 5. 2. | Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr) |
| Di. 10. 2. | Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr) (Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek) |
| Mi. 11. 2. | Grenzfrei (ab 20:00 Uhr) |
| Do. 12. 2. | Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr) |
| Fr. 13. 2. | Film: Sad but true (ab 20:00 Uhr) |
| Di. 17. 2. | Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr) (Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek) |
| Mi. 18. 2. | Grenzfrei (ab 20:00 Uhr) |
| Do. 19. 2. | Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr) |
| Di. 24. 2. | Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr) (Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek) |
| Mobiveranstaltung: »Alternativen Wissenskongress« am 22. März in Witten verhindern! (ab 21:00 Uhr) | |
| Mi. 25. 2. | Grenzfrei (ab 20:00 Uhr) |
| Do. 26. 2. | Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr) |
| Fr. 27. 2. | Schwarzer Tresen (ab 19:00 Uhr, mit Essen) |
Ivan war Punkrocker, Skinhead und aktiver Antifaschist.
Am 16. November 2009 wurde Ivan „Vanya“ Khuturoskoy im Treppenhaus zu seiner Wohnung von einem Neo-Nazi erschossen.
Als „Bonecrusher“ war er in der Moskauer Antifa-Szene bekannt und schützte in seiner Rolle als antifaschistischer Security Punk und Hardcore Shows vor Naziangriffen.
Der Film ist ein Portrait einiger Freunde über Ivan selbst und ein Bericht über die Umstände seiner Ermordung.
Er erzählt jedoch nicht nur über den Verlust eines Freundes und Genossen, sondern gibt auch einen Einblick in die Situation des Moskauer Punk-Untergrundes der 2000er Jahre und die Bedingungen, denen die antifaschistische Bewegung in Russland ausgesetzt war.
Sad But True zeigt dies durch das Prisma der traurigen Geschichte eines Einzelnen, die für das Schicksal von vielen steht, die ihren Einsatz für die Bewegung mit dem Leben bezahlen mussten. Doch Ivans Geschichte steht auch für all diejenigen, die trotz dieser Bedrohung an ihre Ideale und Ziele glaubten und eine neue Szene aufgebaut haben.
So ist Sad But True sowohl ein Film über den Kampf für den Antifaschismus unter lebensbedrohlichen Umständen, als auch über die Entstehung einer wehrhaften, politischen und positiven Punk-Subkultur in Russland.
Wer von Euch ein paar Cent/Euro über hat, kann diese nach dem Film gerne in die Spendendose werfen, da wir mit dem Erlös des Abends die Familie von Ivan finanziell unterstützen wollen.
Fr. 13. Feb. 2015, 20:00 Uhr
Am Sonntag, dem 22. März 2015, lädt der sogenannte Verein zur Förderung des politischen Dialogs im Wittener Saalbau zwischen 10:00 und 17:15 Uhr zum 1. Alternativen Wissenkongress NRW ein. Der Kongress trägt den Untertitel Demokratie in Gefahr – Wer regiert Deutschland? und wirbt auf seiner Homepage mit den geplanten Referenten Jürgen Elsässer, Karl Albrecht Schachtschneider, Eberhard Hamer und Andreas Popp.
Den kompletten Aufruf findet ihr auf den Seiten der Initiative zur Verhinderung des Kongresses.
Di. 24. Feb. 2015, 21:00 Uhr
Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee die letzten noch Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz. In Zeiten des ritualisierten staatlichen Gedenkens wollen wir abseits der Mainstream-Erinnerungskultur mit ihrer oftmals geschichtsverfälschenden Opfer-Täter_innen-Umkehrung an den Holocaust erinnern, indem wir Zeitzeug_innen direkt zu Wort kommen lassen – leider nur als Videoaufzeichnungen. Überlebende der Konzentrationslagers Buchenwald und Auschwitz, aber auch ein desertierter Wehrmachtssoldat berichten aus ihrer Perspektive über die Zeit des Nationalsozialismus und zum Teil auch über die bleierne Zeit danach.
Fr. 23. Jan. 2015, 19:00 Uhr
„Fr. 23. Jan.: Veranstaltung zum 70. Jahrestag der Auschwitzbefreiung“ weiterlesen
Warum müssen wir, trotz all des technischem Fortschritts, mehr arbeiten als je zuvor? Wie kommt es, dass je härter wir arbeiten, wir letztendlich im Vergleich zu unseren Bossen umso ärmer werden? Warum konzentrieren sich die Leute einzig darauf, ihre Jobs zu retten, wenn die Wirtschaft zusammenbricht – obwohl eigentlich von vornherein keine_r die Arbeit mag? Kann der Kapitalismus ein weiteres Jahrhundert der Krisen überstehen?
| Di. 6. 1. | Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr) (Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek) |
|---|---|
| Mi. 7. 1. | Grenzfrei (ab 20:00 Uhr) |
| Do. 8. 1. | Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr) |
| Di. 13. 1. | Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr) (Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek) |
| Mi. 14. 1. | Grenzfrei (ab 20:00 Uhr) |
| Do. 15. 1. | Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr) |
| Fr. 16. 1. | Vortrag mit einem Mitglied des Übersetzungskollektivs des CrimethInc.-Buchs Work (ab 19:30 Uhr, mit Essen) |
| So. 18. 1. | |
| Di. 20. 1. | Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr) (Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek) |
| Mi. 21. 1. | Grenzfrei (ab 20:00 Uhr) |
| Do. 22. 1. | Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr) |
| Fr. 23. 1. | Veranstaltung zum 70. Jahrestag der Auschwitzbefreiung (ab 19:00 Uhr |
| Di. 27. 1. | Offener Dienstag (ab 19:30 Uhr) (Kicker, Billard, Tischtennis, Bibliothek) |
| Mi. 28. 1. | Grenzfrei (ab 20:00 Uhr) |
| Do. 29. 1. | Plenum (ab 20:00 Uhr), davor Putzen & Aufräumen (ab 19:00 Uhr) |
| Fr. 30. 1. | Schwarzer Tresen: Der Begriff „Anarchie“ und seine Umsetzung im Libertären Kommunalismus – Zwei Vorträge (ab 19:00 Uhr, mit Essen) |
Schon Aristoteles und Platon verwendeten im 4. Jahrhundert v.u.Z. den Begriff Anarchie als Bezeichnung für einen „Zustand der Sklaven ohne Herren“. Im 18. Jahrhundert definierte Immanuel Kant Anarchie als „Gesetz und Freiheit ohne Gewalt“. Währenddessen griffen andere Philosophen den Begriff ebenfalls auf, jedoch wurde von keinem von ihnen eine praktisch-politische Dimension mitgedacht. Anarchie blieb bloß ein philosophisches Konstrukt. Durch Proudhon, Bakunin und Kropotkin erhielt der Anarchismus schließlich im 19. Jahrhundert eine politische Theorie deren Entwicklung bis heute nicht abgeschlossen ist. Doch wie wird der Begriff heute von Anarchist_innen interpretiert? Gibt es einen Minimalkonsens bei der Definition von Anarchie?
Als ein Beispiel moderner Prägung einer Anarchismusvorstellung gilt der Libertäre Kommunalismus. Der Libertäre Kommunalismus ist ein Ansatz, der versucht die Theorie der Sozialen Ökologie von Murray Bookchin in eine handlungsorientierte Praxis zu überführen. Er wurde von Janet Biehl weiterentwickelt und stellt einen anderen Weg des politischen Handelns dar. Die politische und soziale Organisation spielt sich in kleinen autonomen Einheiten, den politischen Kommunen und Basisinitiativen, ab. Die Autonomiebewegung in Rojava (Westkurdistan) hat sich von diesem Konzept inspiriert lassen und versucht einen neuen Weg in der Organisation der Gesellschaft zu etablieren. Was das nun mit Ökologie zu tun hat und welche Handlungspielräume für eine herrschaftskritische Praxis sich daraus ergeben können, erfahrt Ihr am Schwarzen Tresen.
Fr. 30. Jan. 2015, 19:00 Uhr, mit Essen
Der Workshop muss leider wieder ausfallen.
Keine Lust mehr auf den ewig gleichen veganen Brotbelag von Alnatura, Biokauf, etc.? – Do it yourself!
Am Sonntag, den 18. Januar 2015, wollen wir ab 14:00 Uhr eine Tofu- und eine Seitan–Vurstsorte zum Selbstkostenpreis herstellen. Bitte meldet Euch über Kontaktformular, E-Mail, Facebook oder Twitter bis spätestens Donnerstag, den 15. Januar 2015, an, damit wir planen können. Gut wäre, wenn Ihr gerade Gläser mit Schraubdeckel mitbringen würdet. Bei Fragen bitte ’ne Nachricht an das Trotz. 🙂
So. 18. Jan. 2015, 14:00 Uhr
Der Schwarze Tresen muss leider ausfallen.
An diesem Tag könnt Ihr Eure Geschenke ins Trotz bringen und tauschen, bis zusammen gehört, was zusammen passt. Derweil stellen Thomas Nückel und Michael Banos ein neues Buch mit Erich-Mühsam-Texten vor.
„Nolo“ will ich mich nennen – nolo: Ich will nicht! Nein, ich will in der Tat nicht! Nein, ich will nicht mehr all die unnötigen Leiden sehn, deren die Welt so übervoll ist; mich all den Torheiten fügen, die uns die Freude rauben und das Glück in all den Ketten hängen, die unsere Füße hindern auszuschreiten und unsere Hände zuzugreifen. Ich will nicht mehr mit ansehen, wie ungerecht und chaotisch des Lebens höchste Güter – Kunst und Wissen, Arbeit und Genuss, Liebe und Erkenntnis – verstreut liegen. Ich will nicht mehr – nolo!
Aus jedem Satz, aus jedem Wort soll der Name klingen, den ich von nun an führen will, der mir Kampfgeschrei und Siegfanfare sei: Ich will nicht! Nolo – Nolo – Nolo!
Diese Worte von Erich Mühsam von 1902 (!) sind für ihn lebenslang Programm und Verpflichtung geblieben.
80 Jahre nach seiner Ermordung durch die Nazis erschien ein Lesebuch über Mühsams lebenslangen Kampf für Gerechtigkeit und Kultur mit Texten aus seinem reichhaltigen Werk, die bis heute nichts an ihrer politischen Aktualität verloren haben. Neben einigen Mühsam-Klassikern enthält diese Sammlung auch bislang unveröffentlichte Gedichte, Auszüge aus längeren Werken, ausgewählte Briefe und die Beschreibung seiner letzten Tage aus der Feder seiner Frau Zenzl.
Fr. 26. Dez. 2014, 19:00 Uhr, mit Essen