Fr. 13. Juni: Soziale Klimasanierung benachteiligter Wohngebiete – mit dem Mieterinnenverein Witten

Die Stadt hat im Januar 2025 beschlossen, dass Witten bis 2040 klimaneutral werden soll. Das betrifft auch unsere Wohngebiete. Klimaneutralität erfordert kolossale Investitionen in die Verbesserung des Gebäudebestandes und in den Umbau der Wärmeversorgung. Zugleich müssen unsere Wohnviertel an die Folgen des Klimawandels (u.a. Hitze und Starkregen) angepasst werden. Die gigantischen Kosten des erforderlichen Stadtumbaus drohen sehr ungleich verteilt zu werden, zum Beispiel mittels Modernisierungsmieterhöhungen oder Wärmepreisen. Aber auch ohne Investitionen werden die Heizkosten steigen, nicht zuletzt wegen der steigenden CO2-Abgaben.

Wie können wir auf die komplexe Situation reagieren?

Hans Günter Bell hat mit der Linksfraktion in Köln und mit weiteren ExpertInnen das Konzept eines sozial gerechten Umbauprogramms für Klimagerechtigkeit in benachteiligten Nachbarschaften erarbeitet. Besonders interessant und weitreichend ist der Vorschlag, das Instrument der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme anzuwenden. In den Klima-Sanierungsgebieten werden Haussanierungen und Bewohnermitbestimmung demnach Pflicht. Für die Wärmenetze werden dezentrale, gemeinwirtschaftliche, Lösungen gesucht. Sozialpläne und öffentliche Fördermittel sorgen dafür, dass der Umbau für alle bezahlbar bleibt und dass niemand verdrängt wird. Außer den Wohnungen und der Energieversorgung werden auch die Mobilität, der öffentliche Raum, die Versorgung und die soziale Infrastruktur in die Planungen einbezogen.

Wir wollen den Impuls von Hans Günter Bell aufgreifen, um Handlungserfordernisse einer sozialen und klimagerechten Sanierung in Wittener Wohnquartieren zu erkunden und mit den BewohnerInnen positive Veränderungen zu fordern.

Melden Sie sich bitte hier an. Der Platz ist begrenzt. Wir überlegen im Vorfeld einen kleinen Rundgang anzubieten.

Veranstaltung des MieterInnenvereins Witten e.V. mit Dr. Hans Günter Bell, Stadtplaner und Sozialwissenschaftler, Fraktionsgeschäftsführer der Linken im Rat der Stadt Köln.

Freitag, 13.06.2025, ab 18:00 Uhr

Soziokulturelles Zentrum „Trotz Allem“, Wideystraße 44, 58452 Witten

Ab dem 1. Juni: Wöchentliches Lesecafé

Blick in die Gustav-Landauer-Bibliothek

Immer sonntags von 14 Uhr bis 17 Uhr.

Im vorderen Bereich des soziokulturellen Zentrums Trotz Allem befindet sich die Gustav-Landauer-Bibliothek in Witten (GLBW). Die Bibliothek bietet eine Vielzahl an linker und alternativer Literatur, sowie eine einzigartige Sammlung an Büchern von und über das Leben des Anarchisten und Visionärs Gustav Landauer.

Jeden Sonntag von 14 Uhr bis 17 Uhr findet in den Räumlichkeiten des Trotz Allems ein Lese-Café statt, wo in gemütlicher Atmosphäre und einer Tasse Kaffee in den Büchern geschmökert oder für die nächste Klausur gelernt werden kann, sowie Veranstaltungen zu interessanten Publikationen vorbereitet werden können. Die Bücher können selbstverständlich auch ausgeliehen werden. Wir wollen dazu ermächtigen, einen kritischen Blick auf die Welt zu entwickeln. Perspektivisch werden in diesem Rahmen auch Lesungen und Buchvorstellungen stattfinden.

Wenn du also einen ruhigen Ort zum Lesen und Philosophieren suchst, dann fühl dich herzlich eingeladen.

Programm Juni 2025

So. 1. 6. Brunch (ab 11.00 Uhr)
Di. 3. 6. Küche für Alle (ab 19.00 Uhr)
Offener Dienstag (ab 20.00 Uhr)
Mi. 4. 6. Trotz-Chor (ab 19.45 Uhr)
Do. 5. 6. Programm-Plenum (ab 20.00 Uhr)
Fr. 6. 6. Offenes Antifa-Café (ab 20.00 Uhr)
Di. 10. 6.
Offener Dienstag (ab 20.00 Uhr)
Mi. 11. 6. Trotz-Chor (ab 19.45 Uhr)
Do. 12. 6. Plenum (ab 20.00 Uhr)
Fr. 13. 6. Soziale Klimasanierung benachteiligter Wohngebiete (ab 18.00 Uhr)
Di. 17. 6. Küche für Alle (ab 19.00 Uhr)
Offener Dienstag (ab 20.00 Uhr)
Mi. 18. 6. Trotz-Chor (ab 19.45 Uhr)
Do. 19. 6. Plenum (ab 20.00 Uhr)
Sa. 21. 6. Aperitivo-Abend (ab 16.00 Uhr)
Di. 24. 6. Küche für Alle (ab 19.00 Uhr)
Offener Dienstag (ab 20.00 Uhr)
Mi. 25. 6. Trotz-Chor (ab 19.45 Uhr)
Do. 26. 6. Plenum (ab 20.00 Uhr)

Fr. 6. Juni: Antifa-Café

Kritik der Deutschen Burchenschaft im Netzwerk der extremen Rechten

Das Auftreten von Korporationen mutet oft sehr anachronistisch, nicht selten sogar lächerlich an. Sie allerdings auf ihr Auftreten bzw. ihre Rituale zu reduzieren, verkennt die Tatsache, dass derartige akademische Bünde durchaus über gesellschaftlichen Einfluss verfügen und dass sich Burschenschaften explizit politisch aufstellen und einmischen. Eindeutig extrem rechts positioniert sich der Dachverband „Deutsche Burschenschaft“, die eine deutliche inhaltliche und personelle Nähe zur AfD und deren Jugendorganisation „Junge Alternative“ aufweist. Etliche Angehörige der Deutschen Burschenschaft arbeiten für die AfD oder ihr nahestehenden Organisationen. Der Aufstiegt der AfD wurde von der DB entscheidend mit vorbereitet und durchgeführt – ideel wie organisatorisch. Ein nachhaltiges Engagement gegen die AfD muss eine offensive Auseinandersetzung mit den Burschenschaften einbeziehen.

Referent: Lars Huber (Freier Journalist aus Hessen), zuletzt ist von ihm u. A. ein Beitrag zur Deutschen Burschenschaft in „Rechts, wo die Mitte ist“ von Thorsten Mense und Judith Goetz erschienen.

Fr. 6. Juni 2025, ab 19:00 Uhr geöffnet, Beginn des Vortrags 20:00 Uhr, dazu selbstgekochtes Essen und Getränke gegen Spende

Cornern am 2. Mai

Nach dem Arbeiterkampftag kommt auch immer der 2. Mai. Egal, wie laut man schreit, am 2. Mai geht alles seinen normalen Gang. Klimakrise, Ungerechtigkeit und Faschismus. Du hast Angst vor der Zukunft? Du fühlst dich alleine?

Das muss so nicht bleiben! Komm zum Cornern in den Stadtpark!

Ob jung oder alt, Menschen brauchen Orte, wo sie sich austauschen und connecten können. Wir wollen mit euch ins Gespräch kommen, über die historische Arbeiterbewegung und wie wir heutzutage für ein besseres Morgen kämpfen können.

Es wird Bierchen, Softdrinks und Mucke geben. Bringt gerne noch was mit und sagt es weiter. Am Freitag, den 2. Mai um 18 Uhr im Wittener Stadtpark . Kommt rum. Wir freuen uns.

(Wenn das Wetter schlecht ist, wechseln wir ins Trotz Allem.)

Fr. 25. April: Vortrag: Zionismus, Antizionismus und Antisemitismus

Graffiti an einer Hauswand: ein vermumter Hamas-Kämpfer mit Sturmgewehr steht hinter einem Jungen mit erhobener Hand in Kleidung der 1940er Jahre mit gelber Schleife, darüber der Schriftzug „Never again“, „Never“ ist durchgestrichen

Zur Zeit haben starke antiisraelische, antizionistische und antisemitische Tendenzen in den sozialen Medien, Universitäten, eine große Resonanz. Vor diesem Hintergrund hat die Referentin ein Referat über die Geschichte des Zionismus und seine neuen Konnotationen heute ausgearbeitet. Angesprochen werden u. a. die religiöse Bedeutung des Zions für Juden, Theodor Herzel und der erste zionistische Kongress in Basel, die Kriege mit den arabischen Staaten seit der Gründung des Staates Israel 1948 sowie die gescheiterten Camp David-Verhandlungen.

Die Referentin geht der Frage nach, warum ausgerechnet nach den Massakern vom 7. Oktober 2023 die antisemitischen Wellen global aufflammen? Sie vertritt die These, dass seit dem Niedergang der UDSSR Linke ein Zentrum oder eine kohärente Theorie benötigen, die sie emotional und nur scheinbar theoretisch zusammen hält. Der Staat Israel bietet sich da an, wie auch das unbenommene Leid der als Trigger. Nach ihrem Referat steht die Referentin für Diskussionen und Fragen gerne zur Verfügung.

Referentin ist Ellahe Engel-Yamini, Dipl.Sozialarbeiterin, Familientherapeutin und Feministin.

Fr. 25. April 2025, 19:00 Uhr geöffnet, 20:00 Uhr Beginn

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Antikapitalistische Aktionswochen Witten 2025

How injustice grows – antikapitalistische Aktionswochen

How injustice grows

Während wir arbeiten, wächst der Reichtum einer kleinen Elite. Während wir mit steigenden Lebenshaltungskosten kämpfen, sichern Konzerne und Erben ihr Vermögen über Steuerprivilegien und politische Einflussnahme. Wohlstand und Entscheidungsgewalt dürfen nicht in den Händen weniger liegen – es ist an der Zeit, dass diejenigen, die den Reichtum produzieren, auch gerecht daran beteiligt werden.

Am 29. März 2025 treffen sich die „Familienunternehmer”, um ihre Privilegien zu verteidigen. Lasst uns gemeinsam gegen diesen kapitalistischen, neokolonialen und pseudofeministischen Kongress auf die Straße gehen. Lasst uns gemeinsam für Umverteilung, soziale Gerechtigkeit und eine solidarische Gesellschaft kämpfen!

Sa. 15. 3. Vortrag: Politik, Kapital und Anthroposophie – die Universität Witten/Herdecke Trotz Allem 20:00 Uhr
Fr. 21. 3. Vortrag: Familienunternehmen und neoliberale Universitäten – Verflechtungen, Machtstrukturen und progressive Alternativen Ruhr-Gymnasium 19:00 Uhr
Fr. 28. 3. Vortrag: Elitenrekrutierung und soziale Herkunft – Wie Bildungssysteme soziale Ungleichheit prägen Bahnhof Langendreer 19:00 Uhr
Sa. 29. 3. Demonstration gegen den Familienunternehmerkongress Berliner Platz 12:00 Uhr

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Sa. 15. März: Vortrag: Politik, Kapital und Anthroposophie – die Universität Witten/Herdecke

How injustice grows – antikapitalistische Aktionswochen

Anfang der 1980er Jahre verbündeten sich bedeutende Vertreter des Kapitals mit überzeugten Anthroposophen. Sie wollten gemeinsam eine private Universität aufbauen. Welche Interessen teilten die Partner? Eine willfährige Politik ebnete ihnen den Weg und wurde zum Bundesgenossen. Welche Ziele verfolgte sie? Heute Abend wird eine Geschichte aus dem Leben der Kapitalgesellschaft, die den Namen „Private Universität Witten/Herdecke gGmbH” trägt, erzählt – ihr Auf und ihr Ab.

[Icon Mobilizon]

Sa. 15. März 2025, ab 19:00 Uhr Küfa, Beginn des Vortrags 20:00 Uhr

Diese Veranstaltung ist Teil der Antikapitalistischen Aktionswochen Witten 2025.

So. 30. März: Einweihung Bücherschrank auf dem Ossietzkyplatz

Kiosk und Trafostation Ossietzkyplatz in Witten

Mit einem kleinen Rahmenprogramm weihen wir unseren Büscherschrank auf dem Ossietzkyplatz ein. Der Schrank soll ein Schritt hin zu einem freundlichen und offenen Ossietzkyplatz sein. Zusammen mit ansässigen Nachbarinnen wurde dafür ein Maßnahmenkatalog erstellt, z. B. Bücherschrank, Tischtennisplatte, Picknickbank und Blumenwiese. In Kooperation mit der Caritas und dem Innenstadtbüro möchten wir hierfür den Grundstein legen.

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Programm Februar 2025

Sa. 1. 2. Töpferkurs für alle Altersklassen (14:00–16:00 Uhr)
So. 2. 2. Brunch (ab 11:00 Uhr)
Di. 4. 2. Töpferkurs für Kinder (16:00–17:30 Uhr)
Küche für Alle (ab 19:00 Uhr)
Offenes Antifa-Treffen (ab 19:00 Uhr)
Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 6. 2. Programm-Plenum (ab 20:00 Uhr)
Fr. 7. 2. Filmabend „feminism wtf (ab 19:00 Uhr geöffnet, Beginn 20:00 Uhr)
Di. 11. 2. Küche für Alle (ab 19:00 Uhr)
Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 13. 2. Töpferkurs für Kinder (16:00–17:30 Uhr)
Plenum (ab 20:00 Uhr)
Di. 18. 2. Töpferkurs für Kinder (16:00–17:30 Uhr)
Küche für Alle (ab 19:00 Uhr)
Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 20. 2. Plenum (ab 20:00 Uhr)
Di. 25. 2. Küche für Alle (ab 19:00 Uhr)
Offener Dienstag (ab 20:00 Uhr)
Do. 27. 2. Töpferkurs für Kinder (16:00–17:30 Uhr)
Plenum (ab 20:00 Uhr)