Am 4. Dezember ab 11:00 Uhr Mitbring-Brunch im Trotz Allem. Danach Spielenachmittag. Bringt eure Lieblingsspiele und Spielpartner mit.
So. 4. Dezember 2022, ab 11:00 Uhr
Am 4. Dezember ab 11:00 Uhr Mitbring-Brunch im Trotz Allem. Danach Spielenachmittag. Bringt eure Lieblingsspiele und Spielpartner mit.
So. 4. Dezember 2022, ab 11:00 Uhr
Die Antifaschistische Aktion München mobilisierte im Februar 2022 mit der Parole: „2 Jahre Hanau: Wir erinnern, wir gedenken und wir hören nicht auf zu kämpfen!” Sie stellte also eine Beziehung zwischen Vergangenheit und Gegenwart her, die über „Erinnern“ und „Gedenken“ vermittelt wird. Beides schafft eine Motivation für das Handeln in der Gegenwart.
Nicht selten laufen rechte Aktivistinnen unter dem Radar von antifaschistischer Beobachtung. Und das liegt keinesfalls daran, dass es sie nicht gibt oder dass sie irrelevant sind. Vielmehr werden rechte Aktivistinnen immer noch verharmlost und ihnen wird Friedfertigkeit zugeschrieben. Ein fataler Trugschluss, den nicht zuletzt Beate Zschäpe widerlegte. Auch die Aktivistinnen von Lukreta zeigen, wie gewaltvoll, ideologisch gefestigt und durchaus erfolgreich rechte Aktivistinnen agieren.
„Fr. 7. Oktober: Antifa-Café: Keine Opfer sondern Täterinnen“ weiterlesen
Wir geben einen kurzen Abriss über Arbeiter:innensport in der Weimarer Republik, vor allem als Teil der sozialistischen Kulturbewegung und Gegenentwurf zu faschistischer Wehrsportideologie.
Wie entstand proletarisch–solidarisch organisierter Sport, welche politischen Ausrichtungen gab es in Vereinen und Verbänden, wie war das Verhältnis zum Faschismus und welche Rolle spielten Frauen in der Organisation von Arbeiter:innensport?
Im Anschluss an den Vortrag würden wir uns gerne mit euch über die Möglichkeiten heute (selbst-) organisierten, solidarischen Sport zu betreiben austauschen!
Nach der Unterbrechung wegen der Corona-Pandemie findet in diesem Jahr endlich wieder das Straßenfest des sozio-kulturellen Zentrums „Trotz Allem“ statt. Unter dem Schirm der fast 200 Jahre alten „Friedenseiche“ schafft das Fest einen Ort für Begegnungen und Gespräche, für Unterhaltung und Kultur. An diesem Tag ist der Ossietzkyplatz autofrei und vermittelt einen Eindruck davon, wie lebenswert unsere Stadt sein könnte. Geboten werden leckere Kleinigkeiten aus der „Küche für Alle“. Weitere Speisen, Gebäck oder Süßes für das Mitbring-Buffet sind willkommen. Ein Cocktail– und ein Bierstand und selbstverständlich alkoholfreie Getränke runden das Angebot ab. In den Abendstunden spielen einige Bands auf, darunter Aniyo Kore und Elephant Impressions aus Dortmund.
Das „Trotz Allem“-Straßenfest lebt vom Engagement der Beteiligten. Vieles gibt’s umsonst. Was Geld kostet, ist so billig, dass niemand ausgeschlossen wird. Das „Trotz Allem“-Straßenfest ist ein Fest der Begegnung und der Freude, ohne Werbung und Kommerz.
Sa. 20. August 2022, von 14:00 bis 22:00 Uhr, Ossietzkyplatz
Bei der Veranstaltung stellt Fem:in Ruhr einige Grundsätze ihrer Organisierung vor und eröffnet eine Diskussion über die Notwendigkeit, klassenkämpferischen Feminismus zu organisieren.
Fem:in Ruhr ist eine revolutionäre feministische Organisation im Aufbau, die sich zum Ziel gesetzt hat, eine feministische Klassenpolitik umzusetzen. Das bedeutet, sich anhand von Alltagsproblemen, mit der Nachbarschaft, auf der Arbeit, im Alltagsleben zu organisieren, um gemeinsamen Bedürfnisse und unsere Wünsche kollektiv durchzusetzen. Dazu bringt Fem:in Ruhr eine feministisch revolutionäre Perspektive in lokalen sozialen Kämpfen ein und stößt Prozesse der Selbstorganisierung in Dortmund an.
Fr. 5. August 2022, ab 19:00 Uhr geöffnet, Beginn der Vortrags 20:00 Uhr, mit KüfA
Veranstalter: Antifa-Café Witten und SDJ – Die Falken Hagen
Mehrere Wochen haben die Beschäftigten in den sechs Uni-Kliniken in NRW gestreikt und demonstriert: für ausreichend Personal und gesunde Arbeitsbedingungen – gesund für alle Berufsgruppen im Krankenhaus, für Patient*innen und ihre Angehörigen. Dem voraus ging ein Ultimatum: 100 Tage, die die Arbeitgeberseite ohne Verhandlungsangebot hat verstreichen lassen. Der Spruch „Profite pflegen keine Menschen“ war bei vielen Aktionen auf Plakaten zu sehen.
Warum fällt Russland in die Ukraine ein? Warum sind EU und USA auf einmal so besorgt um die Opfer von Angriffskriegen? Warum interessiert sich China für Häfen in Griechenland?
Fragen, die auf den ersten Blick einfach zu beantworten sind, doch wenn wir uns die Antworten anschauen, die uns viele Linke und Medien heutzutage geben, „Großmachtstreben“ „Europäische Werte“ „Chinesischer Autoritarismus“, fragt man sich, wo ein eigentlich in der Linken zentraler Begriff geblieben ist: Imperialismus.
Wir laden am kommenden Samstag ab 10:00 Uhr zum gemeinsamen Brunchen ins Trotz ein. Bei gutem Wetter und na leckeren Stulle gibt es die Möglichkeit, sich über die kommende Landtagswahl auszutauschen. Es gibt Brötchen, Fladenbrot, Saft und ein wenig Aufstrich. Bringt gerne noch etwas mit. Und sollte die AfD sich nochmal mit einem Infostand nach Witten trauen, laden wir zu einem gemeinsamen Spaziergang ein.
Sa. 14. Mai 2022, 10:00 Uhr
„Durch unvergleichbares Engagement von Andreas Schäfer öffnen wir am 3ten Oktober die Pforten einer 200m2 großen Räumlichkeit für Vorträge, Sitzungen, Versammlungen […] und vieles mehr. […] Andreas Schäfer hat uns und damit der AfD, etwas herausragendes erschaffen und viel Geld investiert. Einen Leuchtturm des Widerstandes im Westerwald, ein Zentrum der Aufrechten und der Vernünftigen.“
(Fehler im Original)
Hachenburg (2016)
Fassfabrik am linken Bildrand
Mit diesen Worten bewirbt der extrem rechte Allround–Dilettant Justin Cedric Salka die Eröffnung der Fassfabrik im Jahr 2019. Seitdem ist viel passiert. In dem historischen Gebäude, in dem 1942-43 osteuropäische Zwangsarbeiter durch die Nazis drangsaliert wurden, veranstaltete die AfD Westerwald ein „Schlachtfest“ am 9. November, buchte Referent:innen aus dem Umfeld der Identitären Bewegung, des Antaios-Verlag, der Bundes-AfD und bot einen Knotenpunkt für Kameradschafter, Nazi-Parteien und militante Querdenker. Hier laufen persönliche, parlamentarische und gewalterprobte Strukturen zusammen, treffen auf Hasspropaganda, werden finanziell gepusht und radikalisieren sich zunehmend. Ein gefährlicher Cocktail, der in der Hassfabrik produziert wird.