Empfehlung: Reihe „Skill Sharing“ im SZ Bochum

[Zeichnung: umkreistes A liest in einem Buch]

In den nächsten Monaten gibt es im SZ Bochum eine Veranstaltungsreihe „Skill Sharing mit u.a. vielen interessanten Workshops, die wir hiermit sehr empfehlen wollen.

Hier die drei wichtigsten Workshops, die auch jeder_m Wittener politisch Aktiven nur wärmstens ans Herz gelegt werden können.

Sa. 22. 10. 2011 E-Mails verschlüsseln mit PGP / GnuPG
Sa. 10. 12. 2011 eigene Flyer designen mit Scribus
Sa. 28. 1. 2012 Plakate und Grafiken designen mit GIMP

„Bandbreite“ – CD-Projekt gegen rechts

Jugendliche für Mitarbeit am Booklet gesucht / Treffen am 23.09.2011 im Treff (Werk°Stadt) Witten

Innerhalb der extremen Rechten haben sich in den vergangenen zehn Jahren die „Autonomen Nationalisten“ als besonders aktive Gruppe herausgebildet. Sie orientieren sich stark an ursprünglich linker Sub- und Jugendkultur und an deren Aktionsformen. Die Aneignung traditionell eher linker oder anarchistischer Musikgenres wie Hip-Hop oder Hardcore reiht sich in diese Entwicklung ein. Damit sollen insbesondere Jugendliche agitiert und für nationalistisches, völkisches ‚Gedankengut‘ begeistert werden.

Ein Einfallstor in unpolitische oder tendenziell linke Jugendszenen stellen auch sogenannte Grauzone-Bands dar. Diese Bands verstehen sich offiziell als unpolitisch, transportieren also nicht explizit rechte Inhalte, grenzen sich aber auch nicht klar von der rechten Szene ab oder haben sogar verschiedene Anknüpfungspunkte zu ihr (Freundeskreis, gemeinsame Konzerte mit offen rechten Bands usw.).

Ein CD-Projekt des Wittener Kulturzentrums WERK°STADT mit dem Titel „Bandbreite – Wittener Bands für Toleranz, gegen Rassismus, Sexismus und Ausländerfeindlichkeit“ will dieser Entwicklung etwas entgegensetzen. Lokal und überregional bekannte und aufstrebende Bands aus den Bereichen Hip-Hop, Rock, Pop, Electro, Ska etc. setzen ein unmissverständliches Zeichen gegen rechts.

Das Booklet zu dieser CD soll in einem Workshop zusammen mit Jugendlichen erarbeitet werden. Ziel ist es, Informationen zu den oben angerissenen Phänomenen extreme Rechte, freie Kameradschaften, Autonome Nationalisten, Rechtsrock, Grauzone usw. zu recherchieren und diese ansprechend und verständlich aufzubereiten. Dazu sind an zwei bis drei Tagen im September / Oktober Treffen angedacht, an denen die Arbeit geplant und koordiniert wird. Das erste Treffen findet am Freitag, den 23. September 2011 um 16:30 Uhr im Café Treff in Witten statt.

Eine Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich, aber erwünscht.

Fr. 23. Sep. 2011, 16:30 Uhr, Treff° (Karte)

Sa. 13. Aug.: Demo: Slutwalk Ruhr

[Flyer: Slutwalk Ruhr 2011]

Kommt zum Slutwalk Ruhr, dem ersten Slutwalk im Ruhrgebiet!

Alle Geschlechter sind willkommen! Kommt zahlreich, zieht euch an, wie ihr euch wohlfühlt und bringt eure Freund_innen, Großeltern, Eltern, Kinder, Enkelkinder und auch alle anderen mit!

Faschist_innen, Rassist_innen und Sexist_innen bleibt zu Hause!

Verzichtet bitte auf Partei- und Nationalsymboliken, das Wesentliche sollte nicht in den Hintergrund rücken.

Am gleichen Tag findet in Dortmund von 11:00–20:00 Uhr auf dem Reinoldikirchplatz auch der Veggie Street Day statt. Um 20:00 Uhr gibt es im SZ Bochum die Veranstaltung „Mehr als Frauenmorde! Schluss mit den Feminiziden in Lateinamerika!“.

Sa. 13. Aug. 2011, 14:00 Uhr, Dortmund Hbf

Sa. 2. Apr.: Demo: RWE-Zentrale umzingeln

Ruhrgebietsweite Großdemonstration in Essen

[Plakat: Ruhrgebietsweite Großdemonstration in Essen]

Anti-Atomkraft-Bündnis Ruhrgebiet informiert in einer Pressemitteilung über die Großdemonstration in Essen am Samstag, 2. April, 13:00 Uhr. Auftakt ist auf dem Willy-Brandt-Platz: „Nach dem Eintreten der Reaktorkatastrophe von Fukushima hat sich auch im Ruhrgebiet ein Bündnis gegen die Nutzung der Atomkraft gebildet. Diesem Bündnis gehören verschiedene Initiativen und Einzelpersonen aus den Ruhrgebietsstädten an, u.a. Greenpeace Ruhrgebiet, Anti-Atom-Plenum Bochum, alternative Kulturzentren. Das Anti-Atomkraft-Bündnis ruft zu einer Großdemonstration gerade in Essen auf, da hier der Sitz von RWE, des zweitgrößten Atomkonzerns in Deutschland, und weiterer ins Atomgeschäft verstrickten Unternehmen ist.

Das Motto der Demonstration ist: „Abschalten – sofort – weltweit!“

Die Kundgebung und Demonstration findet ihren Abschluss und Höhepunkt mit einem geräuschvollen Atom-Alarm und der Umzingelung der RWE-Zentrale.

Die Kundgebung mit anschließender Demonstration möchte ihre Solidarität mit den Opfern der Katastrophe in Fukushima zum Ausdruck bringen. Die Demonstration will ein Zeichen für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie setzen und dafür, dass die Stadtwerke der Ruhrgebietsstädte sich von der Atompolitik des RWE-Konzerns abwenden.

Bei der Auftaktkundgebung, 13:00 Uhr, werden VertreterInnen von Greenpeace, IPPNW und Urgewald sprechen, begleitet von einem Kultur- und Musikprogramm. Die anschließende Demonstration durch die Essener Innenstadt führt schließlich zur Zentrale des RWE-Konzerns. Die Umzingelung der RWE-Zentrale – ab ca. 14:30 Uhr – mit einem geräuschvollen Atom-Alarm bilden den Abschluss der Veranstaltung.”

von Bo alternativ

Sa. 2. Apr. 2011, 13:00 Uhr,
Essen, Willy-Brandt-Platz
(Fahrplanauskunft)